Quelle: PRSony NEX-5N
Die Systemkamera von Sony vereint ein großes Objektiv mit flachem Rücken - eine sehr ungewöhnliche Bauform. Die Bildqualität ist aber sehr gut, die Menüsteuerung über den Touchscreen hingegen recht umständlich.
Ab 580 Euro
Quelle: PRFujifilm X-Pro 1
Die Digitalkamera im Retrolook für „analoge“ Fotografen. Sie besitzt einen großen, rauscharmen APS-C-Sensor und spezielle Aufnahmemodi, die analoge Farb- und Diafilme simulieren.
1600 Euro (ohne Objektiv)
Quelle: PRPanasonic Lumix G3
Trotz klassischer Bauform ist die Panasonic Lumix G3 handlich, und mit Touchscreen sowie Tastensteuerung sehr flexibel. Die Bildqualität ist sehr gut. Zusätzlich ist die Kamera in der Lage Full-HD-Videos aufzunehmen, allerdings sie etwas akkuschwach.
Ab 560 Euro
Quelle: PRNikon 1 V1
Der kleine 1-Zoll-Sensor macht die Kamera extrem kompakt, liefert dafür aber bei schwächerem Licht nur begrenzte Bildqualität. Aus Serienbildern ist eine automatische Auswahl optimaler Fotos möglich.
Ab 600 Euro
Quelle: PROlympus Pen E-PL3
Die Olympus Pen E-PL3 ist eine handliche, leicht bedienbare und auf Fotoeinsteiger ausgerichtete Kamera. Der Autofokus ist gegenüber den Vorgängern deutlich beschleunigt. Dafür weist das Gerät eine leichte Schwäche bei Detailtreue auf.
Ab 540 Euro
Quelle: PRSamsung NX11
Diese Systemkamera profitiert stark vom besseren Bildprozessor, der aus dem 14-Megapixel-Chip detailreichere Bilder herausholt als beim Vorgänger NX10. Schwächen liegen allerdings beim Bildrauschen vor.
Ab 380 Euro
Sony NEX-5N
Die Systemkamera von Sony vereint ein großes Objektiv mit flachem Rücken - eine sehr ungewöhnliche Bauform. Die Bildqualität ist aber sehr gut, die Menüsteuerung über den Touchscreen hingegen recht umständlich.
Ab 580 Euro
Ein Lob von Peter Lindbergh ist in der Fotobranche so etwas wie ein Adelsschlag. Das gilt nicht nur für Supermodels wie Kate Moss, Naomi Campbell oder Nadia Auermann, denen der deutsche Starfotograf mit seinen Aufnahmen fotografische Denkmäler setzte. Kaum weniger zählt, wenn der Meister Kameras oder Objektiven „exzellente Qualität“ attestiert.
Bisher gab es solches Lob meist nur für professionelle Spiegelreflexkameras, mit denen Fotokünstler wie Lindbergh ihre Bilderserien schießen. Das aber ändert sich gerade. Profis wie Lindbergh entdecken gerade eine neue Generation von Kameras für sich, die sogenannten Systemkameras.
Handliche Multitalente werden zu Stars
Dank austauschbarer Wechselobjektive und großer Fotosensoren sind sie ähnlich flexibel wie Spiegelreflexmodelle und liefern vielfach auch vergleichbar gute Bilder. Zugleich aber sind Systemkameras deutlich kompakter und leichter, weil die Hersteller auf den Schwenkspiegel und den klobigen Prismensucher der Spiegelkameras verzichten. Für Lindbergh sind die handlichen Multitalente daher ein fast perfekter Mix: „Man kann sie immer dabei haben, und wenn etwas passiert, ist das Foto wegen der exzellenten Qualität trotzdem benutzbar.“ Bei ihm komplettiert daher inzwischen eine Lumix-G-Systemkamera von Panasonic das Equipment.
Wie die Profis begeistern sich auch immer mehr ambitionierte Amateure für die neue Kameragattung. Sie hatte vor gerade einmal drei Jahren auf der Branchenmesse Photokina erstmals Aufsehen erregt. Nun sind nahezu alle großen Hersteller dabei, die neue Geräteklasse zu erschließen: Bei Olympus heißt die Geräteserie Pen, bei Panasonic Lumix G, und Sony ist mit seinen NEX-Modellen erfolgreich. Selbst Branchenschwergewicht Nikon ist jüngst mit der neuen N1-Serie in den Boommarkt eingestiegen.
Die optischen Zwitter sind die neuen Stars im Kamerageschäft. 2011 stiegen die Verkäufe der Systemkameras in Deutschland um 62 Prozent auf rund 130 000 Stück. Der Spiegelreflex-Absatz dagegen wuchs nur um 10 000 Stück.
Der Run auf die neuen Kameras bescherte der Branche einen unerreichten Rekord: Erstmals kauften die Deutschen mehr als eine Million Fotoapparate mit Wechselobjektiven. Selbst zu besten analogen Zeiten in den Achtzigerjahren hatten die Hersteller nie mehr als 650.000 Spiegelreflexkameras abgesetzt.













