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E-Zigaretten: Wie schädlich sind elektronische Zigaretten?

von Susanne Kutter

E-Zigaretten sind so erfolgreich wie umstritten. Zwischen Forschern, Behörden und Händlern tobt ein Krieg um die vermeintlich gesunde Alternative zum Rauchen.

Anfangs wurde die E-Zigarette als weniger schädigend als der übliche Glimmstängel verkauft. Jetzt warnen die Experten. Quelle: dpa
Anfangs wurde die E-Zigarette als weniger schädigend als der übliche Glimmstängel verkauft. Jetzt warnen die Experten. Quelle: dpa

Rauchen ist in europäischen Zügen seit Jahren verboten. Und doch sitzt Johnny Depp in dem Film „The Tourist“ in einem Großraumabteil des Schnellzuges von Paris nach Venedig und zieht genüsslich an einem glimmenden Stengel.

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Den Rauch bläst er Filmpartnerin Angelina Jolie ins Gesicht und erklärt: „Ist keine richtige Zigarette. Ist nur elektronisch. Sie enthält genauso viel Nikotin, aber der Rauch ist bloß Wasserdampf.“ Zum Beweis klopft er mit der rot leuchtenden LED-Spitze auf seinen Handrücken und steckt die E-Kippe in seine Brusttasche.

Damit greift der Film einen weltweiten Trend auf: Raucher steigen von den stinkenden Glimmstängeln auf die fast geruchlose elektronische Zigarette um, die eine nikotin- und aromastoffhaltige Lösung zu einem inhalierbaren Dampf vernebelt aber nichts verbrennt. Red-Kiwi aus Seevetal, der größte deutsche E-Zigaretten-Vertreiber, ließ die Zahl der E-Dampfer durch eine Online-Befragung abschätzen.

Demnach waren im September 2011 schon 1,2 Millionen Menschen in Deutschland vollständige oder teilweise E-Dampfer. Der Umsatz in Deutschland lag 2011 bei etwa 100 Millionen Euro. Heute, nur drei Monate später, schätzt der vor wenigen Wochen gegründete Verband des eZigarettenhandels (VdeH) schon zwei Millionen E-Zigaretten-Nutzer.

Zum Vergleich: Die Zahl der Raucher wird hierzulande mit 20 Millionen angegeben. Die allesamt aus China importierten Plastik-Stängel boomen, seit zum Schutz der Nichtraucher immer mehr Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden, Büros, Restaurants, Bahnen und Bussen gelten.

Rauchfreie Zonen auch dampffrei machen

Viele der Umsteiger fühlen sich besser, zum Beispiel weil sie weniger Husten, keine gelben Finger mehr haben und sich sicher sind, ihre Mitmenschen viel weniger zu belasten als mit ihrem bisherigen Gequalme. Doch nun droht Ungemach.

Während Behörden, Forscher und Politiker warnen vor möglichen Gesundheitsgefahren – sowohl für die E-Dampfer, als auch für die Passiv-Dampfer. Sie wollen die Rauchverbotszonen auch zu dampffreien Zonen machen.

So empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, für elektronischen Zigarette sollten in Räumen die gleichen Regeln gelten, wie für normale Zigaretten. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), rät ganz von den Hightech-Zigaretten ab, weil der Hauptbestandteil der Kartuschen, die in die E-Zigaretten eingelegt werden, Propylenglycol ist.

Dieses in Kosmetika, Lebensmitteln und Medikamenten gebräuchliche Konservierungs- und Lösemittel könne, wenn man es inhaliert, Atemwegsreizungen auslösen. Außerdem hat die US-Gesundheitsbehörde FDA in mehreren E-Zigaretten-Liquids auch krebserregende Nitrosamine nachgewiesen.
Das Propylenglycol besorgt auch Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Sie ließ deshalb die Anwendungsbereiche aller propylenglycol-haltigen Medikamente auf dem deutschen Markt überprüfen.

Zu diesem Artikel
69 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 23.10.2012, 21:51 Uhrbaumi

    na harald,
    du bist wohl einer von den raucher HASSERN !!!!!!!!!!!
    denke selbst wenn klar sein würde das es niemanden schädigt ,
    ( e-rauchen oder noch was neueres ), es dürfte nicht erlaubt werden, es würde dich ankotzen das jemand in deiner gegenwart ungestraft irgend einen dampf abgibt, oh man, ich glaube du brauchst hilfe !!!!

    wir dürften nichts mehr essen und trinken so unklar sind die gefährlichkeiten von allem was wir zu uns nehmen oder einatmen !!!!

    kleiner blauer hass-schlumpf :-)))))

  • 13.09.2012, 10:12 UhrHarald

    Was soll eigentlich diese ständige Unterstützung der Tabal-Lobby. Dass die E-Zigarette möglicherweise gefährlich ist, reicht ja wohl für ein Rauchverbot in geschlossenen Räumen aus. Harald

  • 29.08.2012, 15:15 UhrManuel

    Hallo,
    wer sich Gedanken über die schädlichen E-Liquide macht, sollte einfach
    Deutsche Liquide kaufen die validiert sind.
    Annex 1
    -100% natürliche Aromen
    -Made in Germany
    -Zertifizierte, gesundheitliche Unbedenklichkeit der FOG-Komponente – RWTÜV
    Institut für Umweltschutz, Chemie und Biotechnologie / Dr. Rickelt, DoRi Med
    (RWTÜV/960803-961001)
    -Geprüft nach den gesetzlichen Vorschriften und Normen:
    1. Gesetz zum Schutz vor Gefährlichen Stoffen ( CHEM B)
    2. Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (GefStoff V)
    3. Gesetz über den Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen
    Mitteln und sonstigen Bedarfsgegenständen (LMBG – Lebensmittel- und
    Bedarfsgegenständegesetz)
    4. Aromen Verordnung
    5. Europäisches Arzneibuch
    6. USP ( United States Pharmacopeia)
    7. CFR 21 ( Code of Federal Regulations / Food for human consumption)
    8. TRGS Luft
    9. DIN 1946 (VDI Lüftungsregeln) / Gesundheitstechnische Anforderungen
    10. WHO Report
    11. RTECS (Registery of Toxic Effects of Chemical Substances)
    12. HSDB ( Hazardous Substances Data Bank)
    13. Akute Toxizität
    14. Subakute Toxizität
    15. Subchronische Toxizität
    16. Chronische Toxizität
    17. Mutagenität
    18. Cancerogenität
    19. Carcinogene
    20. Embryotoxizität
    21. Fetotoxizität
    22. Teratogenität
    23. Reproduktionstoxizität
    24. No effect level
    25. ADI-Wert
    26. Sensibilisierung
    Die daraus resultierenden Ergebnisse waren wie folgt:
    Die „FOG“-Komponente besteht aus harmlosen Aromen (G.R.A.S. = Generally
    Recognized As Safe / FDA) und ist zur Verneblung vorgesehen.
    Die Recherchen ergaben bei allen Komponenten KEINE zu erörternden Probleme.
    TüvBeicht zu sehen unter www.cigx.de
    Moon AG Vorstand: Manuel Schneider
    Kleine Schönscheidtstrasse 9-15 Aufsichtsrat: Roman Pätzold (Vorsitz), Prof. P.Schuer, Prof.Dr. Michael Winkler
    D-45307 Essen HRB:24015 , AG Essen
    Fon:+49-201-85766170 St-Nr:99135/00569
    Fax:+49-201-85766175
    info@moon.de

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