Fernsehkauf: Ein Guide durch den TV-Dschungel

10. November 2012
von Meike Lorenzen

Wer noch einen alten Röhrenfernseher zu Hause stehen hat, ist inzwischen vom schnell wachsenden TV-Markt quasi überrannt worden. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Angebot komplett verändert. Die Bildschirme werden größer, die Empfangsmöglichkeiten vielfältiger und die Beantwortung der Frage, welches Gerät das richtige ist, immer schwieriger.

Flachbildschirme gehören nach wie vor zum liebsten Konsumgut der Deutschen. 2010 standen die schlanken Fernseher bereits in 40 Prozent der deutschen Haushalte. Und der Markt ist seitdem weiter gewachsen. Außerdem überbieten sich die Hersteller mit technischen Neuerungen. In diesem Chaos den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. LCD-, LED- oder Plasma-Bildschirm? Antenne, Kabel oder Satellit? Welche Größe ist geeignet? Wie viel Strom frisst das Gerät? Welche Zusatzfunktionen sind mir wichtig?

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Vorweg eine gute Nachricht: Egal, für welches Gerät man sich entscheidet, einen Fehler kann man kaum machen. „Richtig schlechte Fernseher sind eigentlich nicht mehr auf dem Markt", sagt Michael Gundall aus dem Referat Telekommunikation und Medien der Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz. "Aber es gibt Verbraucher, die sich für einen ungeeigneten Fernseher entscheiden.“ Gundall beobachtet den Markt seit Jahrzehnten. Letztlich sind es Nuancen, die über den Kauf entscheiden.

Die Empfangswege

Eine der wichtigsten Fragen für die Auswahl eines Gerätes ist die nach der Empfangsart. Denn je nachdem, ob das Programm via Antenne, Kabel, Satellit oder Internet empfangen wird, muss eben auch das entsprechende Empfangsteil, der sogenannte Tuner, ausgewählt werden. Letztlich gibt es vier Möglichkeiten, Sender zu empfangen: Per DVB-T, DVB-C, DVB-S und IPTV. Die Namen klingen komplizierter als sie sind. Das DVB steht einfach für die digitale Fernsehübertragung, die in den vergangenen Jahren die analoge Übertragung ersetzt hat. Das digitale Fernsehen kam bei den Kunden gut an, da hier deutlich mehr Programme zur Verfügung stehen und auch die Bild- und Tonqualität besser ist. Die Buchstaben T, C und S stehen für den terrestrischen (erdgebundenen) Empfang, Kabel und Satellit. IPTV ist die Bezeichnung für den TV-Empfang per Internet.

DVB-T und Satellit

Während der Empfang via Zimmer- oder Dachantenne (DVB-T) früher auch analog möglich war, wird seit Ende 2008 nur noch digital übertragen. Und auch das Satellitenfernsehen wurde Ende April 2012 komplett auf Digital-Fernsehen umgestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch knapp 15 Prozent aller Satellitenkunden analog unterwegs.

Kabelfernsehen

Ganz anders sieht es beim Kabelfernsehen aus. Hier schauen noch weit über 50 Prozent der Zuschauer analoges Fernsehen. „Der Grund dafür sind weniger die technischen Möglichkeiten der Fernseher, als das Angebot der Kabelnetzbetreiber“, sagt Michael Gundall. Während die öffentlich-rechtlichen Sender mit dem passenden Empfangsgerät kostenfrei digital empfangen werden können, fallen bei den werbefinanzierten Sendern wie RTL, Sat1 und ProSieben Extra-Kosten an. Nur wer mehr zahlt, bekommt auch eine sogenannte Smartcard, um das Angebot der Privaten entschlüsseln zu können. Außerdem muss in dem Fernseher oder dem verwendeten Receiver eine entsprechende Entschlüsselungsschnittstelle integriert sein - wer digital via Kabelanschluss schauen möchte, muss darauf achten.

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Kommentare | 2Alle Kommentare
  • 12.11.2012, 14:18 Uhrpeter

    Dieser Artikel ist eine Unverschämtheit weil er sich in Allgemeinplätzen ergeht und den potentiellen Käufer in die Irre führt oder in wichtigen Fragen allein lässt. Er liest sich als hätte ein Laie irgendwo Informationen zusammengetragen und mit Allgemeinwissen Fachwissen vorgetäuscht. OK - Fernseher haben mehrere Tuner - aber sie haben auch mehrere Eingänge. Wie verbinde ich die mit was? Sie haben auch USB-Anschlüsse. Was mache ich damit? Was ist wenn ich da eine Festplatte mit kompromierten Filmen (heruntergeladen von mir aus aus dem Internet) dranhänge und der eine TV spielt DVIX Codes ab und der andere keine H264 weil er die Codecs nicht unterstützt. Warum gehen dann meine Filme nicht? Ein anderer erkennt Platten mit USB3 Ports - ein anderer nicht. Was mache ich mit meinen ganzen Filmen? Jetzt habe ich gelesen dass man mit einigen TV auch über USB-Port auf Festplatten aufnehmen kann und sich so einen Festplattenrekorder erspart. Kaufentscheidende Faktoren oder nicht? Was ist mit dem Schwarz auf LED/LCD und Plasmamonitoren. Alles verdummendes Halbwissen, was sich in dem Artikel als Entscheidungshilfe anbietert. Dafür erfahre ich, dass ich bei 3D eine Brille brauche und ich mir das Bild vor dme Kauf ansehen sollte. --- Der Artikel ist eine verdummende Unverschämtheit geschriebne von jemandem, der sich ohne viel Mühre Informationen beschafft hat. Er lässt frustrierte Käufer zurück, die ihn als Grundlage ihres TV-Kaufs nutzen.

  • 12.11.2012, 15:55 UhrLarovo

    Oder man nutzt die Online-Kaufberatung für Fernseher: http://www.larovo.com/

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