Stiftung Warentest: Rasenmähroboter sind ein Sicherheitsrisiko

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Stiftung Warentest: Rasenmähroboter sind ein Sicherheitsrisiko

von Clare Devlin

Es ist der Traum eines jeden Mannes: Ein Rasenmähroboter. Ohne große Mühe, Kraftaufwand und Stress macht sich die Gartenarbeit ganz von alleine. Aber nicht alle Roboter sind sicher. Die Stiftung Warentest hat acht Modelle getestet - nur zwei sind gut.

Während Mann gemütlich am Gartentisch sitzt und das Gesicht in Richtung Sonne streckt, macht der kleine Rasenmähroboter alle Arbeit von alleine. Ein gepflegter Garten, der ohne viel Aufwand auf Vordermann gebracht werden kann - davon träumen viele Männer. Bis vor ein paar Jahren haben Rasenmäh-Profis nur zwischen Spindelmäher und Sichelmäher unterschieden. Während die einen ihren Rasen noch mechanisch bearbeitet haben, hatten andere schon einen Benzinmotor. Mittlerweile ist die Robotervariante in den Baumärkten angekommen. Fast alle führenden Gartengerätehersteller haben mindestens ein Modell in ihrem Sortiment.

Aber sind die Roboter wirklich sicher? Und können sie die herkömmlichen Rasenmäher ersetzen? Die Stiftung Warentest hat jetzt acht Modelle zwischen 1000 und 2600 Euro getestet. Das Ergebnis: Keins der acht Geräte ist so sicher, dass man es ohne Aufsicht im Garten herumfahren lassen könnte, wenn dort zum Beispiel Kinder spielen. Insgesamt sind nur zwei Roboter gut.

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Platz 1 - Note 2,1

Der erste Platz geht an den Miimo 300 von Honda. Preislich gehört der Roboter mit rund 2500 Euro zu den teureren Modellen. Er wiegt 11,5 Kilo und ist mit drei Schwingmessern ausgestattet. Im Test arbeitete der Rasenmähroboter fast ohne Störungen und erreichte ein gutes Mähergebnis. Auch an engen Stellen und zwischen Beeten mähte er ordentlich, teilweise jedoch etwas ungleichmäßig. Der Miimo mäht verhältnismäßig leise und eignet sich für große Flächen.

Platz 2 - Note 2,5

Platz zwei geht an den Bosch Indego. Auch er besitzt drei Messer, wiegt rund 11 Kilo, kostet aber nur rund 1500 Euro. Der Indego ist der einzige der acht Roboter, der den Rasen in geordneten Bahnen mähen kann. Allerdings mäht er kleinere Stellen und enge Passagen nur selten. Weiteres Manko: Der Netzanschluss ist nicht für den Außenbereich konzipiert.

Platz 8 - Note 5,0

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Schlusslicht des Tests ist der Ambrogio L 75 Deluxe. Das Gerät ist laut Stiftung Warentest sehr störanfällig und eine ständige Betreuung wird benötigt. Der Rasenmähroboter hat den vorgegebenen Mähbereich häufig verlassen und auch die Ladestation nicht eigenständig gefunden. Zudem hat der Roboter nicht erkannt, dass es sich bei einem Gartenstück um ein Blumenbeet handelte und mähte es ab. Er ist nicht nur unzuverlässig, sondern stellt auch ein Sicherheitsrisiko dar. Der Stoßsensor reagiert so spät, dass der Roboter sogar ein Stück am Bein eines Kindes hochfahren und den Fuß verletzen könnte. Sobald der Roboter angehoben wird, müssen die Messer still stehen. Das passiert beim Ambrogio verspätet.

Die Stiftung Warentest hat in ihre Bewertung nicht nur die Mähleistung, sondern auch das Sicherheitsrisiko einfließen lassen. Bei Honda, Bosch und Gardena ist das Verletzungsrisiko am geringsten, da die Schnittmesser durch ein Gehäuse abgeschirmt sind. Bei den Geräten von Sabo und Ambrogio besteht ein hohes Risiko, hier können sich Kinder beim Spielen leicht verletzen.

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