Klimaschutzaktion "Earth Hour": Wenn die Welt das Licht ausschaltet

Klimaschutzaktion "Earth Hour": Wenn die Welt das Licht ausschaltet

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Weltweit hat die Umweltorganisation WWF zur "Earth Hour" aufgerufen. Für eine Stunde wurden in vielen Städten die Licht aus- und die Kerzen angeschaltet.

In Australien ist die neunte „Earth Hour“ gestartet. Bei der weltweiten Klimaschutzaktion sollen Millionen Menschen über die verschiedenen Zeitzonen hinweg jeweils für eine Stunde das Licht ausschalten.

Den Anfang machte Australien: Mit einem Konzert des Sydney Symphony Orchestra in der weltberühmten Oper begann am Samstag die neunte Klimaschutzaktion „Earth Hour“. Ziel der weltweiten Aktion, bei der über die verschiedenen Zeitzonen hinweg jeweils für eine Stunde Millionen Menschen das Licht ausschalten sollen, sei es, ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen, teilte die Umweltorganisation WWF mit. Als erstes hatten bereits Menschen auf Samoa in den Abendstunden das Licht in ihren Häusern gelöscht. Das Opernhaus in Sydney schaltete währenddessen für eine Stunde seine Außenbeleuchtung ab.

Der Veranstalter WWF erwartete nach eigenen Angaben in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. So wollten sich mehr als 7000 Städte in 172 Ländern beteiligen. Alleine in Deutschland sollen es laut WWD 226 Städten und Gemeinden sein - so viele wie noch nie. In der Bundesrepublik wird das zentrale Ereignis zur „Earth Hour“ am Pariser Platz in Berlin stattfinden, wo die Beleuchtung des Brandenburger Tors am Abend für eine Stunde abgeschaltet werden sollte.

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Ähnlich bekannte Bauwerke weltweit soll das Licht abgedreht werden. Darunter die Golden Gate Bridge in San Francisco, die Christus-Statue in Rio de Janeiro oder der Pariser Eifelturm, sowie rund 40 40 Unesco-Weltkulturerbestätten wie die Athener Akropolis.

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In New York soll sich WWF zufolge die Zentrale der Vereinten Nationen ebenfalls verdunkeln. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte zuvor zur Teilnahme an der Klimaschutzaktion aufgerufen: „Die WWF Earth Hour zeigt, dass wir viel erreichen können, wenn wir uns gemeinsam für eine Sache einsetzen.“ Der Klimawandel sei ein Problem der gesamten Menscheit, so Ban Ki-moon: „Menschen verursachen den Klimawandel und Menschen leiden darunter. Aber es sind auch Menschen, die ihn bremsen können.“
Die erste Earth Hour fand 2007 allein im australischen Sydney statt, bevor sie sich in den Folgejahren zu einer internationalen Aktion entwickelte. 2009 nahmen mit Hamburg, Berlin und Bonn erstmals deutsche Städte teil.

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