Trotz VW-Abgasskandal: Audi-Vertriebschef lehnt Rabattschlacht ab

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Audi will eine Rabattschlacht vermeiden.

von Franz W. Rother

Audi will eventuelle Absatzrückgänge wegen des Abgasskandals nicht mit hohen Rabatten ausgleichen. Anstelle von Fördermaßnahmen kündigt Vertriebschef Voggenreiter langfristig stabile Preise an. Eine Exklusivmeldung.

Audi-Vertriebschef Dietmar Voggenreiter sieht aktuell keinen Grund für besondere Verkaufsfördermaßnahmen im Neuwagengeschäft. "Für uns steht fest, dass wir bei unserer Strategie der langfristigen Preisstabilität bleiben", sagte Voggenreiter im Interview mit der WirtschaftsWoche. "Audi ist in Deutschland Marktführer unter den Premiumherstellern im Pkw-Geschäft. Die Frage von Verkaufsförderung stellt sich also nicht."

Die Dieselaffäre habe auch im Gebrauchtwagenhandel bislang keine negativen Auswirkungen. "Um Verunsicherung im Markt zu vermeiden, haben wir betroffene Gebrauchtwagen kostenlos mit der Fünf-Jahres-Garantie ausgestattet. Das wirkt sich positiv auf unsere Restwerte in Deutschland aus. Sie sind nach heutigem Stand stabil und nicht durch die Abgasthematik beeinträchtigt“, sagte Voggenreiter.

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Trotz VW-Abgas-Affäre Audi erzielt 2015 neuen Verkaufsrekord

Dieselgate hat den gesamten Volkswagen-Konzern durcheinandergewirbelt. Audi ist es nach Informationen der WirtschaftsWoche dennoch gelungen, 2015 einen neuen Verkaufsrekord zu erzielen. Eine Exklusivmeldung.

Audi hat einen neuen Absatzrekord erreicht. Quelle: dpa

Eine Abkehr der Autokäufer vom Dieselmotor wegen der Abgasaffäre erwartet der Audi-Vertriebschef nicht: "Die Stärken des Diesel liegen auf der Hand: niedriger Kraftstoffverbrauch, günstige Betriebskosten und enorme Durchzugskraft." Selbst in den USA, wo der Diesel traditionell weniger populär sei, seien Dieselfahrer weiterhin "überzeugte Verfechter dieser Technologie" und wollten trotz des im November von Audi verhängten vorläufigen Verkaufsstopps auf diese nicht verzichten. Voggenreiter: "Die Zeit des Dieselmotors ist nicht vorbei, zumal er sich – wie der Elektroantrieb – noch weiter entwickeln wird."

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3 Kommentare zu Trotz VW-Abgasskandal: Audi-Vertriebschef lehnt Rabattschlacht ab

  • Klar,würde ich auch behaupten
    Tageszulassungen über alle Marken 2015 zwischen 20% und 40% laut Marktbericht und dann noch besonders geföderte Mitarbeiterverkäufe 2 pro Jahr bei 6 Monaten mindesthaltezeit

  • Ich möchte noch etas ergänzen.
    Nach meiner Erfahrung geht der Automarkt in Richtung des Möbelmarktes.
    Wer zum Listenpreis einen Neuwagen kauft hat einen an der Waffel.
    Das Internet zeigt sehr schön was geht 15-25% auch bei Premium und wenn es mein gewünschtes Auto extra eine Tageszulassung bekommt dann sei es so.

  • Hier wird das thematisiert: http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/eigenzulassungen-2015-wenn-hersteller-selbst-ihre-besten-kunden-sind/12791096.html

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