Commerzbank und BNP: Macron würde Banken-Annährung begrüßen

Commerzbank und BNP: Macron würde Banken-Annährung begrüßen

Der französische Regierungssprecher Christophe Castaner hat es begrüßt, dass sich die heimische Großbank BNP Paribas Deutschland und der Commerzbank zuwendet.

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Das Schild einer Commerzbank-Filiale in Frankfurt am Main.

Castaner reagierte damit am Mittwoch in Paris auf einen Bericht des Enthüllungsblatts „Le Canard Enchainé“, wonach Präsident Emmanuel Macron eine Annäherung der beiden Kreditinstitute gerne sehen würde. Auch in Berlin wird der Zusammenschluss der beiden Banken favorisiert, wie die WirtschaftsWoche exklusiv berichtete.

Erst in der vergangenen Woche hatte es mit der Verbindung von Siemens und Alstom ein deutsch-französisches Industriebündnis im Bahngeschäft gegeben.

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Castaner sagte: „Für die Politik der internationalen Entwicklung von BNP Paribas ist heute BNP Paribas zuständig. Und es ist gut, dass sie (die Bank) sich auch Deutschland und einer so wichtigen Bank wie der Commerzbank hinwendet.“

Laut Zeitungsbericht geht es um den Commerzbank-Anteil des Bundes von rund 15 Prozent. Über den möglichen Verkauf dieser Beteiligung herrsche aber bisher keine Klarheit.

Commerzbank Bund favorisiert deutsch-französische Lösung

Der Bund war während der Finanzkrise bei der Commerzbank eingestiegen. In hochrangigen Finanzkreisen gilt ein zeitnaher Ausstieg des Bundes nun als zunehmend realistisch.

Die Zentrale der Commerzbank in Frankfurt am Main Quelle: dpa
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