UBS: Schweizer Großbank steigert Vorsteuergewinn

UBS: Schweizer Großbank steigert Vorsteuergewinn

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UBS hat die Rückstellungen für den US-Hypothekenstreit erhöht.

Die Schweizer Großbank kann ihren Gewinn vor Steuern auf 877 Millionen Franken steigern. Dazu trug unter anderem das laufende Sparprogramm bei. Das Institut erhöhte außerdem seine Rückstellungen für Rechtsfälle.

Der weltgrößte Vermögensverwalter UBS hat seinen Vorsteuergewinn im dritten Quartal dank eines starken Geschäfts am Heimatmarkt Schweiz und sinkender Kosten durch das laufende Sparprogramm gesteigert. Er kletterte um elf Prozent auf 877 Millionen Franken, wie das Institut am Freitag mitteilte. Unter dem Strich fiel das Plus mit 827 Millionen Franken geringer aus. Im Vorjahr stand wegen eines außerordentlichen Steuereffekts ein Gewinn von 2,1 Milliarden Franken.

Zwar schrumpfte der Gewinn im wichtigen Vermögensverwaltungsgeschäft und in der Investmentbank. In der internationalen Vermögensverwaltung sammelte UBS jedoch Neugelder von netto 9,4 Milliarden Franken ein. Ihre Rückstellungen für Rechtsfälle am US-Hypothekenmarkt hat die Großbank deutlich nach oben geschraubt.

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UBS hat nun für sämtliche Verfahren 1,405 Milliarden Dollar zurückgelegt, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Quartalsbericht hervorgeht. Zur Jahresmitte waren es 988 Millionen Dollar. Es handelt sich dabei um einen der größten noch offenen Rechtsfälle für die Bank. Insgesamt stiegen die Rückstellungen für Rechtsfälle damit auf 2,98 Milliarden von 2,68 Milliarden Franken zum Halbjahr.

Schweiz Regierung will Steuerlast der Großbanken drücken

Die Schweizer Regierung will den Großbanken des Landes bei der Steuerbelastung entgegen kommen.

Credit Suisse Quelle: REUTERS

In den USA hatten viele Großbanken Hypotheken an mittellose Familien vergeben. Die Risiken wurden anschließend an Investoren weitergereicht - in Form von hochkomplexen Anleihen, die den Banken hohe Gebühren in die Kasse spülten. Als der Markt 2007 kollabierte, erwiesen sich diese Bonds als wertlos. Viele der Käufer fühlten sich über den Tisch gezogen und klagten erfolgreich gegen die Banken. Auch gegen die Deutsche Bank läuft ein entsprechendes Verfahren, in dem das US-Justizministerium der Bank mit einer Buße über 14 Milliarden Dollar gedroht hat.

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