Wartelisten: Große Nachfrage nach Bankschließfächern

Wartelisten: Große Nachfrage nach Bankschließfächern

Bankschließfächer versprechen Sicherheit für Wertgegenstände. Der Run auf Tresore ist derzeit groß - ob aus Sorge vor Wohnungseinbrüchen oder aus anderen Gründen.

Die Nachfrage nach Schließfächern bei Banken und Sparkassen boomt - manche Kunden müssen sich inzwischen in Geduld üben. „Vor allem in Städten ist die Nachfrage größer als das Angebot“, sagte ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) der Deutschen Presse-Agentur. „Schließfächer sind seit geraumer Zeit gefragt“, ergänzte ein Sprecher des Bankenverbandes BdB. Bei einigen Instituten gebe es Wartelisten.

Ein Grund für den Run auf Banktresore könnte die Sorge vor Diebstahl sein. Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland soll 2015 auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren gestiegen sein. Weitere Gründe könnten die Diskussion um die Einführung einer Obergrenze für Bargeldzahlungen und die Abschaffung des 500 Euro-Scheins sowie die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sein, vermutete der DSGV-Sprecher.

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Die EZB hat im Kampf gegen Konjunkturschwäche und Mini-Inflation nicht nur den Leitzins auf Null gesenkt, sondern auch den Strafzins erhöht, der fällig wird, wenn Institute bei der Notenbank Geld parken.

Aus welchen Gründen Amerikaner auf das Bezahlen per Handy verzichten

  • Die Studie

    Befragt wurden 1386 US-Amerikaner über 18, die auf das mobile Bezahlen per App verzichteten.

    Quelle: Thrive Analytics/Statista

  • 7 Prozent fanden...

    7 Prozent fanden es zu zeitaufwändig, ihr Smartphone für mobiles Bezahlen einzurichten.

  • 8 Prozent sagten...

    8 Prozent sagten, ihr Handy biete nicht die nötigen Voraussetzungen, um mobile Bezahldienste zu nutzen.

  • 18 Prozent sahen...

    18 Prozent sahen keinen Vorteil in der neuen Zahlungsmethode.

  • 32 Prozent sagten...

    32 Prozent sagten, sie hätten schlichtweg noch nicht darüber nachgedacht.

  • 37 Prozent antworteten...

    37 Prozent antworteten, sie fänden es einfacher, mit Geld- oder Kreditkarte zu zahlen.

  • 46 Prozent gaben an...

    46 Prozent gaben an, auf das Bezahlen per Handy zu verzichten, weil sie sich Sorgen um die Sicherheit dieser Zahlungsmethode machen.

  • 6 Prozent nannten...

    6 Prozent nannten "andere Gründe".

Der BdB hält es allerdings für unwahrscheinlich, dass von deutschen Sparern bald auf breiter Front Strafzinsen für ihre Einlagen verlangt werden. Der Wettbewerb in der Branche sei so hart, dass Privatkunden mit Negativzinsen „auf breiter Front, auf breiter Fläche“ nicht zu rechnen hätten, sagte BdB-Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer jüngst.

Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret befürchtet dagegen, dass Finanzinstitute die Belastungen durch Niedrigzinsen weitergeben könnten, wie er in einem Interview sagte. Er hält auch Negativzinsen für Konten von Privatkunden für möglich.

Allerdings ist auch ein Bankschließfach nicht kostenlos. Nach Angaben des BdB kostet es im Schnitt ab etwa 30 Euro im Jahr. Ob die Bundesbürger in den Tresoren Bargeld, Schmuck, Gold oder wichtige Unterlagen lagern, ist wegen des Bankgeheimnisses nicht bekannt.

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