Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft: Bahn-Beschäftigte sollen bis zu sieben Prozent mehr Geld bekommen

Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft: Bahn-Beschäftigte sollen bis zu sieben Prozent mehr Geld bekommen

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Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will bis zu sieben Prozent mehr Lohn für die Bahn-Beschäftigten fordern.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft will in den nächsten Tarifrunde bis zu sieben Prozent mehr Geld für Beschäftigte der Deutschen Bahn fordern. Der Auftakt der Gespräche ist für Mitte Oktober angesetzt.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert in den anstehenden Bahn-Tarifverhandlungen bis zu sieben Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. Das ergibt sich aus einem Beschluss, den die Gewerkschaft in Fulda fasste.

Er sieht eine Lohnerhöhung von 4,5 Prozent vor. Darüber hinaus sollen die Mitglieder jeweils für sich entscheiden können, ob sie sechs Tage mehr Urlaub, eine Stunde weniger Wochenarbeitszeit oder weitere 2,5 Prozent mehr Geld wollen.

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„Eine solche Wahlmöglichkeit hat es so noch nie gegeben. Damit schreiben wir Tarifgeschichte“, meinte EVG-Verhandlungsführerin Regine Rusch-Ziemba. „Unsere Kolleginnen und Kollegen werden selbst entscheiden können, ob sie mehr Geld, weniger Arbeit oder mehr Urlaub wollen.“

Die Gewerkschaft hatte zuvor die Mitglieder befragt. Es habe dabei jedoch kein eindeutiges Meinungsbild für eine allgemeine Forderung gegeben. Themen der Tarifrunde sollen auch Weiterbildung und Altersvorsorge sein.

Der Auftakt der Gespräche ist für den 17. Oktober in Frankfurt geplant. Eine Woche zuvor beginnt in Berlin die Tarifrunde mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Verhandelt wird insgesamt für rund 150.000 Beschäftigte der Bahn in Deutschland.

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