Tui: Terrorangst perlt an Reisekonzern ab

Tui: Terrorangst perlt an Reisekonzern ab

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Tui-Chef Fritz Joussen sieht keinen Grund, von seinem Gewinnziel für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr abzurücken

Die Angst vor Terroranschlägen unter Urlaubern lässt den Umsatz von Tui sinken. Doch Europas größter Reisekonzern kann trotzdem seinen Gewinn steigern. Vorstandschef Fritz Joussen hält an der Prognose fest.

Die Terrorangst in Europa hat den weltgrößten Reisekonzern Tui nicht aus der Bahn geworfen. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni musste das Unternehmen zwar einen Umsatzrückgang um fast sechs Prozent auf 4,6 Milliarden Euro hinnehmen, wie es am Donnerstag in Hannover mitteilte. Unter dem Strich verdreifachte sich der Gewinn jedoch auf knapp 87 Millionen Euro.

Vorstandschef Fritz Joussen sieht keinen Grund, von seinem Gewinnziel für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr abzurücken. Demnach soll das bereinigte Ebita mindestens zehn Prozent über dem Rekordergebnis des Vorjahres liegen.

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„Niemand ist immun gegen Einflüsse von außen“, sagte Joussen mit Blick auf die Krisen in der Welt. Allerdings sei die Buchungslage derzeit insgesamt „robust“ – trotz der Einbrüche bei den Reisen nach Nordafrika und in die Türkei. Zuletzt hatte der Rivale Thomas Cook nach dem Putschversuch in der Türkei seine Prognose gekappt.

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