Energiekonzern: RWE strebt Ergebnissteigerung an

Energiekonzern: RWE strebt Ergebnissteigerung an

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Energiekonzern: RWE strebt Ergebnissteigerung an

Nach dem höchsten Verlust der Firmengeschichte geht der Energiekonzern RWE im laufenden Jahr von einer Entspannung der Lage aus.

Der Energiekonzern RWE will nach einem Rekordverlust im laufenden Jahr operativ erstmals wieder zulegen und setzt dabei auch auf die Beteiligung an seiner Ökostromtochter Innogy. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll 2017 bei 5,4 bis 5,7 Milliarden Euro nach 5,4 Milliarden 2016 liegen, wie der Versorger am Dienstag mitteilte.

Nach dem erneuten Ausfall der Dividende für Stammaktionäre strebe der Konzern für 2017 eine Ausschüttung von 50 Cent je Aktie an. In den Folgejahren solle sie mindestens genauso hoch sein. RWE hatte bereits im Februar für 2016 nach Abschreibungen auf seine Kohle- und Gaskraftwerke einen Nettoverlust von 5,7 Milliarden Euro vorgelegt.

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RWE hob im Geschäftsbericht die Bedeutung der Tochter Innogy hervor, an der der Konzern nach dem Börsengang im Oktober noch 77 Prozent hält. "Von unserer Finanzbeteiligung Innogy versprechen wir uns eine hohe und stabile Dividende." Für 2016 kassiert der Mutterkonzern von seiner Tochter eine Gewinnbeteiligung von 683 Millionen Euro.

Milliardenverlust bei RWE Atom, Kohle und Windflaute belasten Energieversorger

Fast sechs Milliarden Euro Verlust hat RWE nach vorläufigen Zahlen 2016 gemacht. Die grüne Tochter Innogy startet mit Gewinneinbußen. Auf seiner ersten Bilanz muss sich RWE-Chef Rolf Martin Schmitz erklären.

Tagebau Garzweiler. Quelle: dpa

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte am Montagabend unter Berufung auf Insider berichtet, dass der französische Energiekonzern Engie eine Übernahme erwäge. RWE bekräftigte am Dienstag, dass der Konzern nach einem Beschluss des Aufsichtsrats zwar weitere Anteile verkaufen könne, allerdings nur bis zu einer Restbeteiligung von 51 Prozent. "Darüber hinaus gibt es keine weitere dieses Thema betreffende Beschlusslage."

"Unser Geschäftsmodell dreht sich rund um das Thema Versorgungssicherheit", sagte RWE-Chef Rolf Martin Schmitz. Er erwartet, dass 2017 die Ergebnisse der Kohle- und Gaskraftwerke wegen der gefallenen Strom-Großhandelspreise deutlich schlechter ausfallen. Dem stünden jedoch deutliche Zuwächse im Handelsgeschäft und leichte Verbesserungen bei Innogy gegenüber. Das bereinigte Nettoergebnis soll auf 1,0 bis 1,3 Milliarden Euro klettern von 0,8 Milliarden Euro. Der Nettoverlust von 5,7 Milliarden Euro von 2016 ist der höchste in der fast 120-jährigen Unternehmensgeschichte. 2013 hatte der Versorger ebenfalls nach hohen Abschreibungen einen Fehlbetrag von 2,8 Milliarden Euro geschrieben.

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