Baywa: Sparsame Bauern und Niedrigpreise bremsen Agrarhändler

Baywa: Sparsame Bauern und Niedrigpreise bremsen Agrarhändler

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Beim Agrarhändler Baywa blickt man nur "verhalten optimistisch" in die Zukunft.

Die Kaufzurückhaltung deutscher Landwirte und die niedrigen Rohstoffpreise machen dem Agrarhandelskonzern Baywa zu schaffen. Der Umsatz sank 2015 um zwei Prozent. Und auch für 2016 sind die Aussichten nicht rosig.

Der Agrarhandels-Konzern Baywa übt sich wegen niedriger Rohstoffpreise und der Kaufzurückhaltung deutscher Bauern beim Blick auf das laufende Jahr in Vorsicht. Es werde „eine große Herausforderung“ sein, das Ergebnis zu steigern, sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz am Donnerstag in München. Er sei „verhalten optimistisch“. An der Börse kam das schlecht an, die Baywa-Aktie rutschte nach Geschäftsbericht-Vorlage um mehr als vier Prozent ab.

Der Umsatz sank 2015 um zwei Prozent auf 14,9 Milliarden Euro. Dank eines außergewöhnlich guten Ergebnisses beim Verkauf von Wind- und Solarprojekten und im ausländischen Agrargeschäft legte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern dennoch auf 158 Millionen Euro zu. Der Jahresüberschuss sank auf 62 Millionen Euro. Niedrige Erzeugerpreise und die geringere Investitionsneigung deutscher Landwirte hätten ein besseres Ergebnis verhindert, sagte Lutz. Der Anteil des internationalen Geschäfts am Ergebnis sei auf über 55 Prozent gestiegen.

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Nun setze die Baywa auf hohe Ernten und ein größeres Handelsvolumen bei Getreide, Ölsaaten und Obst. Im Februar hat die Baywa die niederländische TFC Holland übernommen und liefert jetzt auch tropische Früchte für deutsche Lebensmittelhändler.

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