Mifa: Sanierung in Eigenverwaltung gescheitert

Fahrradhersteller: Mifa-Sanierung in Eigenverwaltung gescheitert

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Fahrräder stehen im Werk des Fahradherstellers Mifa.

Der Fahrradhersteller Mifa steht vor einer ungewissen Zukunft. Der Versuch, die Firma in Eigenverwaltung zu sanieren, ist gescheitert. Stattdessen muss nun ein reguläres Insolvenzverfahren eingeleitet werden.

Die Zukunft des traditionsreichen Fahrradherstellers Mifa und seiner rund 500 Arbeitsplätzen ist unsicherer denn je. Der Versuch, die Firma in Eigenverwaltung zu sanieren, sei gescheitert, teilte der neue Geschäftsführer Joachim Voigt-Salus in Sangerhausen mit. Stattdessen müsse ein reguläres Insolvenzverfahren eingeleitet werden. Grund: Von den Gesellschaftern zugesagte Kredite seien ausgeblieben. Deswegen könnten wichtige Teile nicht bestellt und Lieferzusagen nicht eingehalten werden. Die Belegschaft müsse wahrscheinlich verkleinert werden, teilte Voigt-Salus mit. Er wolle Mifa aber dennoch erhalten.

Mifa hatte kurz nach dem begonnenen Umzug in eine neue 17 Millionen Euro teure Produktionshalle am Stadtrand von Sangerhausen Anfang des Jahres zunächst Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Erst vor zwei Jahren musste der Hersteller aus einer Insolvenz gerettet werden.

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