Continental: Autozulieferer sieht sich für die Zukunft gerüstet

Continental: Autozulieferer sieht sich für die Zukunft gerüstet

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Blick auf einen Stator in der Produktion von 48-Volt-Elektromotoren bei Continental in Nürnberg.

Der Autozulieferer Continental rechnet 2017 mit einem kräftigen Umsatzplus. Der Start in das laufende Jahr habe die Erwartungen bestätigt. Die Dividende steigt das fünfte Mal in Folge.

Der Autozulieferer Continental sieht sich dank robuster Finanzen gut gerüstet für steigende Investitionen in die Elektromobilität und neue Dienstleistungen. "Continental ist finanziell grundsolide und technologisch stark aufgestellt. Wir sind fit für die Zukunft", sagte Konzernchef Elmar Degenhart bei der Bilanzpräsentation. Das Umfeld werde zwar wirtschaftlich und politisch herausfordernder, der Start ins neue Jahr habe jedoch die selbst gesteckten Ziele für 2017 bestätigt. Im laufenden Jahr will der Dax-Konzern aus Hannover den Umsatz um sechs Prozent auf mehr als 43 Milliarden Euro steigern. Die bereinigte operative Rendite soll erneut über 10,5 Prozent liegen.

Im vergangenen Jahr kletterte der Aufwand für Forschung und Entwicklung um fast 15 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro, wie Finanzvorstand Wolfgang Schäfer mitteilte. Grund dafür sei unter anderem ein höherer Bedarf an Software. Dem stünden jedoch geringere Investitionen in Anlagen und Maschinen gegenüber. "Die Vergangenheit zeigt, dass dies unsere Ergebnismargen in der Automotive Group nicht negativ beeinflusst und die resultierende Wertschöpfung steigt." Schäfer verwies zudem auf das dicke Liquiditätspolster von sechs Milliarden Euro. "Die zur Verfügung stehenden Mittel räumen uns Flexibilität und großes Reaktionsvermögen ein."

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Continental Rückenwind dank steigender Reifenpreise

Erst im Oktober musste Continental das Jahresziel zurückdrehen. Doch wenn der Chef des zweitgrößten Autozulieferers der Welt, Elmar Degenhart, am Donnerstag die Jahreszahlen vorlegt, gibt es auch Grund zur Hoffnung.

Continental-Chef Elmar Degenhart Quelle: dpa

Im abgelaufenen Jahr hatten Kosten für Rückrufe, Kartellstrafen und ein höherer Aufwand für die Entwicklung den operativen Gewinn des nach Bosch weltweit zweitgrößten Autozulieferers geschmälert. Trotz der Belastungen von insgesamt fast einer halben Milliarde Euro sank der Betriebsgewinn nur marginal um ein halbes Prozent auf rund 4,1 Milliarden Euro.

Der Umsatz legte zugleich um gut drei Prozent auf 40,5 Milliarden Euro zu. Der Nettogewinn kletterte um knapp drei Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Daraus sollen Anteilseignern je Aktie eine um 50 Cent auf 4,25 Euro erhöhte Dividende zufließen, die fünfte Erhöhung in Folge.

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