Monsanto-Übernahme: Bayer schließt höhere Kartellauflagen nicht aus

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Bayer-Vorstand Liam Condon kalkuliert bei der Übernahme des US-Konzerns Monsanto  auch mit  weiterreichenden Kartellauflagen als  bisher erwartet.

von Jürgen Salz

Bayer-Vorstand Liam Condon kalkuliert bei der Übernahme des US-Konzerns Monsanto auch mit weiterreichenden Kartellauflagen als bisher erwartet.

Der WirtschaftsWoche sagte Condon: „Wir haben uns schon in der Übernahmevereinbarung bereit erklärt, uns von Geschäften mit einem Jahresumsatz von insgesamt 1,6 Milliarden Dollar zu trennen. Was wir letztendlich abgeben müssen, entscheiden aber die Kartellbehörden, nicht wir. Auf die Frage, ob Bayer vom Vertrag zurücktreten werde, wenn der Konzern  am Ende sehr viel mehr als die 1,6 Milliarden Dollar Umsatz abgeben müsse, sagte Condon: „Dann müssten wir Monsanto allerdings zwei Milliarden Dollar Entschädigung zahlen. Vor diesem Hintergrund werden wir gegebenenfalls weiter reichende Kartellauflagen zu bewerten haben.“    

Eine Entscheidung über Verkäufe von Unternehmensteilen bereite Bayer „für das vierte Quartal vor,“ sagte Condon.

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Der Bayer-Vorstand machte zudem klar, dass es bei der Besetzung von Führungspositionen nach einer gelungenen Übernahme keine Garantien für Bayer-Manager geben wird: „Wir werden nicht mit Quoten arbeiten – wir wollen den oder die Beste für den jeweiligen Job finden.“ Seine eigene Zukunft ließ Condon offen, er könne „ heute noch keine Aussagen zur künftigen Zusammensetzung des Managements machen.“

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