Neue Air Force One: Boeing verspricht Trump auf Kosten zu achten

Neue Air Force One: Boeing verspricht Trump auf Kosten zu achten

Per Twitter bekamen einige US-Unternehmen in den vergangenen Wochen vom zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump eine kalte Dusche. Auch Flugzeugbauer Boeing - wegen der laut Trump viel zu teuren Präsidentenmaschine. Jetzt habe der Konzern eingelenkt, sagt Trump.

Donald Trump hat nach eigenen Angaben Boeing das Versprechen abgerungen, dass die Kosten für die künftigen Flugzeuge des US-Präsidenten nicht die Marke von vier Milliarden Dollar übersteigen werden. Der Preis solle gewaltig gesenkt werden, sagte Trump am Mittwoch in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida, wo er Weihnachten verbringen will.

Zuletzt hatte der Republikaner den Flugzeug-Hersteller wegen der Kosten kritisiert und mit dem Gedanken gespielt, die Order für die neue Version der Air Force One zu stornieren.

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Die Boeing vom Typ 747-8 soll auch in Extremsituationen dem US-Präsidenten Verteidigungs- und Kommunikationsmöglichkeiten bieten. Trump befürchtet aber, dass die Kosten am Ende auf mehr als vier Milliarden Dollar steigen werden. Die neuen Maschinen sind derzeit in einer frühen Entwicklungsphase und dürften nicht vor 2024 fertig werden.

Donald Trump twittert gegen Lockheed Martin Trump-Tweets werden zum Risiko für US-Firmen

Nach Boeing trifft Lockheed Martin ein Verbalangriff des zukünftigen US-Präsidenten via Twitter. Ein Problem, denn wenn Trump seine Meinung zu US-Firmen auf Twitter äußert, bleibt das für diese häufig nicht ohne Folgen.

Derzeit besonders auf Twitter angriffslustig: der künftige US-Präsiden Donald Trump. Quelle: REUTERS

Boeing-Chef Dennis Muilenburg sprach von einem "produktiven" Treffen. Er habe Trump persönlich zugesagt, dass die Kosten bei dem Prestigeprojekt nicht aus dem Ruder laufen würden. Die Chefin des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin, Marillyn Hewson, teilte nach der Begegnung mit Trump mit, der Kampfjet F-35 sei wichtig für die nationale Sicherheit. Sie habe betont, dass Lockheed Martin weiterhin einen bezahlbaren Jet dem US-Militär und seinen Verbündeten anbieten werde.

Die Aktien der beiden Firmen sind seit dem Wahlsieg Trumps unter Druck. Nach dem Treffen sagte der künftige Präsident, beim F-35 werde versucht, die Kosten zu senken. "Es ist ein Programm, dass sehr, sehr teuer ist."

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