Volvo: Nutzfahrzeughersteller verdreifacht Gewinn

Volvo: Nutzfahrzeughersteller verdreifacht Gewinn

, aktualisiert 19. Juli 2017, 10:47 Uhr
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Der Nutzfahrzeugbauer Volvo hat mit dem Autohersteller nur noch den Namen gemein.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Nutzfahrzeughersteller Volvo konnte seinen Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Grund dafür sei die bessere Nachfrage bei Lkw. Bei den Anlegern kamen die Zahlen trotzdem nicht gut an.

StockholmDer schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo hat im zweiten Quartal von besserer Nachfrage bei Lkw und Baumaschinen profitiert. Umsatz und Gewinn konnte der Konzern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich steigern, wie er am Mittwoch in Stockholm mitteilte. Unter dem Strich stand mit 6 Milliarden Kronen (630 Mio. Euro) sogar ein verdreifachter Gewinn. Vor einem Jahr hatte aber auch eine Rückstellung für eine Kartellstrafe ins Kontor geschlagen.

Der Nutzfahrzeughersteller hat mit dem Autohersteller Volvo nur noch den Namen gemein. Der von Hakan Samuelsson geleitete Autobauer Volvo Car gehört seit 2010 zu dem chinesischen Unternehmen Geely.

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Der Nutzfahrzeugbauer Volvo hatte auf dem weltweit wichtigsten – aber schwächelnden – nordamerikanischen Markt früh mit Produktionskürzungen begonnen und profitiert davon nun zusehends. Insgesamt erleben die Schweden derzeit eine steigende Nachfrage: Die Bestellungen für neue Lkw legten im zweiten Quartal um mehr als ein Fünftel zu. Der Erlös kletterte konzernweit auch dank Wechselkurseffekten und Zukäufen um 12 Prozent auf 88,4 Milliarden Kronen.

Die Anleger konnte Volvo damit jedoch nicht überzeugen: können. Die Aktien des schwedischen Lkw- und Baumaschinenherstellers fielen in Stockholm um 4,7 Prozent auf 138,60 Kronen. Der Daimler- und VW-Rivale sorgte laut Analysten mit der Gewinnmarge im Lkw-Geschäft für eine Enttäuschung. Morgan Stanley fürchtet zudem, Volvo könnte im zweiten Halbjahr unter anderem wechselkursbedingt Gegenwind bekommen.

Die Aktien haben seit Jahresbeginn über 30 Prozent gewonnen, während Daimler rund neun Prozent einbüßten und VW lediglich um rund sieben Prozent stiegen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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