Entwicklerkonferenz Google I/O: Bringt Google seinen Assistenten aufs iPhone?

Entwicklerkonferenz Google I/O: Bringt Google seinen Assistenten aufs iPhone?

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Ein übergroße Android-Figur auf dem Firmencampus von Google im kalifornischen Mountain View (USA).

Im Konkurrenzkampf der digitalen Assistenten will Google die Siri-Software von Apple auf dem iPhone herausfordern, so ein Medienbericht. Der Google Assistant soll als eigenständige App aufs iPhone kommen.

Bei der Entwicklerkonferenz Google I/O dürfte einer der Schwerpunkte auf künstlicher Intelligenz liegen. Der Google Assistant soll erstmals auch auf iPhones kommen, berichtet der Finanzdienst Bloomberg - und zwar als separate App. Die Ankündigung sei auf der am Mittwochabend beginnenden Entwicklerkonferenz Google I/O geplant, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Der Google Assistant auf dem iPhone werde mit verschiedenen Apps des Internet-Konzerns zusammenarbeiten, hieß es. So solle es zum Beispiel ausreichen, dem Assistenten zu sagen, dass man ein bestimmtes Video sehen möchte, damit es bei YouTube gestartet werde.

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Google hatte den Assistant auf der Google I/O vor einem Jahr vorgestellt und im Herbst auf den Markt gebracht. Das erklärte Ziel ist, ihn in möglichst viele Geräte verschiedener Hersteller zu integrieren, damit Nutzer immer darauf zugreifen können. Bisher war der Assistant allerdings nur in Google-Produkten aktiv - dem Smartphone „Pixel“, dem Kurzmitteilungsdienst „Allo“ und dem vernetzten Lautsprecher „Home“. Jetzt solle er unter anderem in Hausgeräte der Marke GE eingebunden werden. Konkurrent Amazon brachte bereits Anfang des Jahres seine Assistentin Alexa in Hausgeräte des GE-Rivalen Whirlpool.

Google-Betriebssystem Audi stellt Android-Prototyp vor

Einige Autobauer haben sich bislang gegen das Google-System Android Auto gewehrt, weil es zu viele Daten sammle. Audi und Volvo sehen das anders: Sie vertrauen künftig auf ein komplettes Betriebssystem auf Android-Basis.

Die Bediensysteme im Audi Q8 Sport Concept laufen mit einem Android-Betriebssystem. Quelle: Audi

Digitale Assistenten gelten als aussichtsreicher künftiger Weg, mit Computer-Technik zu kommunizieren. Amazon landete einen Überraschungserfolg mit Alexa in seinem vernetzten Lautsprecher „Echo“. Google verkauft seit Herbst sein Konkurrenzgerät „Home“, Apple arbeitet laut Medienberichten auch an einem Lautsprecher mit Siri an Board.

Als weiteren Bereich werde der Assistant das Auto erschließen, berichteten Bloomberg und die „Automobilwoche“. Auf der Google I/O werde es neue Modele von Audi und Volvo zu sehen geben, in denen die Infotainment-Anlage erstmals auf der Basis von Googles Android-Betriebssystem läuft.

Auf den I/O-Konferenzen werden traditionell auch Details zur nächsten Version des im Smartphone-Markt meistgenutzten Android vorgestellt. Bereits bekannt ist, das Google die Batterielaufzeit, den Umgang mit Benachrichtigungen und Einstellungen sowie die Audioqualität verbessern will. Jetzt werden weitere Informationen erwartet. Google benennt die Android-Version traditionell in alphabetischer Reihenfolgen nach Süßigkeiten. Auf der Google I/O im Vorjahr dürften die Entwickler Namen für das vorherige Android N vorschlagen - es wurde am Ende „Nougat“. Für Android O wird unter anderem „Oreo“ als wahrscheinlicher Name gehandelt.

Google lässt Alphabets Kassen klingeln Youtube-Krise vorerst abgewendet

Google-Mutter Alphabet ist weiter auf Wachstumskurs. Der Konzern scheint von den negativen Auswirkungen des Youtube-Boykotts bisher nicht betroffen, muss sich jedoch unangenehmen Fragen stellen.

Googles Werbeeinnahmen bringen der Konzernmutter Alphabet gute Quartalszahlen ein. Quelle: dpa

Weitere Neuigkeiten könnte es zu Googles Plänen bei virtueller Realität, bei der Nutzer mit Spezialbrillen in künstliche Welten eintauchen können. Im vergangenen Jahr hatte Google die Plattform „Daydream“ für VR-Inhalte gestartet und dafür ein Brillengehäuse mit Linsen vorgestellt, in das ein Smartphone eingesteckt wird, das als Bildschirm dient.

Google veranstaltet das Event zum zweiten Mal in Folge nicht in San Francisco, sondern in einer Freiluft-Konzertarena in der Nähe seines Hauptquartiers im kalifornischen Mountain View.

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