Amazon Echo und Alexa im Dauertest: Gibt es abseits von Alexa keine anderen smarten Assistenten?

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Sie heißen Alexa oder Siri. Virtuelle Assistenten bringen uns bei, mit Maschinen zu kommunizieren. Und das ist erst der Anfang: Egal ob im Auto, Büro oder Zuhause immer mehr Geräte reagieren künftig auf unseren Sprachbefehl.

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Amazon Echo und Alexa im Dauertest: Das soll die Zukunft sein?

Gibt es abseits von Alexa keine anderen smarten Assistenten?

Oh doch. Branchenkenner haben die Künstliche Intelligenz für Zuhause längst als Boom-Thema ausgemacht. Eine eigene KI haben alle Tech-Riesen in petto. Mit Alexa konkurriert Amazon mit Google Now, Siri von Apple und Cortana von Microsoft. Deren Qualitäten, glauben die Marktforscher von Gartner, dürften übrigens zügig mit jenen von Alexa gleich ziehen.

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Amazon, Google und Apple Quelle: dpa/Montage

Bei der Vernetzung mit dem Smart Home durch ein eigenes Gerät hat Amazon dennoch bisher eindeutig die Nase vorne. Als nächster ernstzunehmender Konkurrent steht  Google Home in den Startlöchern: Ein smartes, blumenvasenähnliches Gerät, das dem Echo ähnelt.

Fazit

Das erste Spielen mit Echo und Alexa macht Spaß - viel sogar. Der smarte Assistent funktioniert prima als Partygag und als anschließendes Gesprächsthema. Auch das Ausprobieren neuer Skills ist unterhaltsam. Im täglichen Gebrauch schrumpft die Einsatzfreude jedoch schnell: Wecker aus, Licht an, Musik laut, Licht aus, die Nachrichtenlage bitte, Küchentimer auf 15 Minuten, Alexa, Stop.

Wer nur Musik über den Echo will, kommt mit Bluetoothboxen mindestens genauso gut weg - und kann unter Umständen noch ein paar Euro sparen.

Spannend wird sein, wie Amazon Echo und insbesondere Alexa weiterentwickelt. Je smarter die KI wird, je mehr Kontext sie einbeziehen kann und je mehr Anbieter Skills einstellen - desto attraktiver wird der Einsatz. Für ausreichend Motivation zur Weiterentwicklung sorgt dieser Tage schon Googles Konkurrenzprodukt Google Home.

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Ob man sich für den Spaß und ein bisschen Nutzwert tatsächlich einer potentiellen Spionin ausliefern möchte, ist eine Typfrage. In den USA haben viele Kunden sie mit "Ich will" beantwortet. Laut Hochrechnungen des Marktforschungsinstituts CIRP hat Amazon seit der US-Markteinführung Ende 2014 mehr als 8 Millionen Geräte abgesetzt.

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