Whatsapp muss Millionenstrafe zahlen

Streit um Datenweitergabe: Whatsapp muss Millionenstrafe zahlen

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WhatsApp steht wegen der Weitergabe von persönlichen Daten in der Kritik.

Die italienische Wettbewerbsbehörde wirft WhatsApp im Streit um Datenweitergabe an Facebook Irreführung der Nutzer vor und verhängt ein Bußgeld in Höhe von drei Millionen Euro.

Im Streit über die Weitergabe persönlicher Daten haben italienische Wettbewerbshüter dem Messagingdienst WhatsApp eine Strafe von drei Millionen Euro aufgebrummt. Mit der App habe man Kunden im Glauben gelassen, sie könnten den Dienst nur weiternutzen, wenn ihre Daten an den Mutterkonzern Facebook übermittelt würden, kritisierte die Behörde am Freitag. Zudem seien die Nutzungsbedingungen der Firma in mehreren anderen Punkten unfair gewesen.

Die Behörde hätte eine Strafe von bis zu fünf Millionen Euro verhängen können. WhatsApp selbst reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Der Austausch von Nutzerdaten zwischen WhatsApp und Facebook sorgt auch in Deutschland für Streit. So entschied das Hamburger Verwaltungsgericht im April, dass der US-Konzern keine personenbezogenen Daten von deutschen WhatsApp-Nutzern verwenden darf. Facebook hatte das Unternehmen im Jahr 2014 übernommen. Viele Smartphone-Besitzer nutzen WhatsApp als kostenlosen Ersatz für SMS-Botschaften.

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Ausfall WhatsApp für rund zwei Stunden lahmgelegt

Erst ein Ausfall zeigt oft, wie sehr man von einem Online-Dienst abhängig ist. Entsprechend laut war der Aufschrei, als WhatsApp am Mittwoch rund zwei Stunden nicht erreichbar war.

WhatsApp hat für mehr als eine Milliarde Nutzer die SMS ersetzt. Quelle: REUTERS
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