Business-Strategie: Neue Geschäftsfelder erschließen

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Business-Strategie: Neue Geschäftsfelder erschließen

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz können Unternehmen mehr als automatisierte Aufgaben an Maschinen auslagern. Richtig eingesetzt, können sie sich damit neue Geschäftsfelder erschließen und ihr Wachstum rasant beschleunigen.

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Es klingt paradox: Deutschland hat die höchste Roboterdichte in ganz Europa und gleichzeitig die wenigsten Arbeitslosen. Professor Wolfgang Wahlster, Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), erklärt das Phänomen: „Durch die Roboter sind wir konkurrenzfähig und können ausgelagerte Arbeitsplätze aus den Billiglohnländern zurückholen.“ Das sei aber erst der Anfang. KI kann weit mehr, als Routinearbeiten von Maschinen erledigen zu lassen, betont er.

Richtig eingesetzt, ist KI eine Wachstums- und nicht lediglich eine Kostensenkungschance für Unternehmen. Sie ermöglicht selbstlernende IT-Systeme, die in Echtzeit mit Menschen und anderen Computern kommunizieren, sich an frühere Interaktionen erinnern und eigenständig Schlüsse ziehen können. Dabei berücksichtigen sie mit Hilfe von Sensoren ihr Umfeld und verarbeiten in hoher Geschwindigkeit große Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen.

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Drei Wachstumschancen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz

  • Intelligente Automatisierung

    Anders als bei herkömmlichen Automatisierungslösungen übernehmen KI-gestützte Innovationen komplexe Aufgaben, die Anpassungsfähigkeit und Agilität erfordern und in der Lage sind, selbstständig zu lernen.

  • Optimierung von Arbeit und Kapital

    Vorhandene Arbeitskräfte und verfügbares Kapital können viel besser und schneller genutzt werden, da KI es den Mitarbeitern ermöglicht, sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können: Kreativität und Innovation.

  • Innovationstreiber

    Einer der weniger bekannten Vorteile von KI ist, dass sie Innovationen stark vorantreibt, die sich in der Wirtschaft durchsetzen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen.

Nach dem Accenture-Report „Boost your AIQ“ erschließt Künstliche Intelligenz Potenziale, die sich mit fortschreitender Automatisierung alleine nicht mehr erreichen lassen. KI entwickelt sich somit zum Zukunftstreiber für entwickelte Volkswirtschaften bei der Überwindung struktureller Wachstumsschwächen. Ihr Einsatz kann die Arbeitsproduktivität um bis zu 40 Prozent steigern, da die Technologie unsere Arbeitsweise fundamental verändern wird. Für Unternehmen ist es dabei entscheidend, den Menschen in den Mittelpunkt des Wachstums zu stellen. Das Potenzial ist enorm: Allein in Deutschland könnte sich nach Accenture-Angaben das jährliche Wirtschaftswachstum bis 2035 mehr als verdoppeln: von heute 1,4 Prozent auf dann drei Prozent gemessen an der Bruttowertschöpfung.

Im Bereich der Industrie 4.0 entlasten Roboter in den vernetzten Fabriken die Menschen nicht nur von schweren oder monotonen Tätigkeiten, sondern arbeiten auch als Cobots (kollaborierende Roboter) Hand in Hand mit ihnen. „Industrie 4.0 verbannt den Menschen nicht aus den Werkshallen. Allerdings wandeln sich die Berufsbilder“, erklärt Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture in Deutschland.

KI: Entdecke die Möglichkeiten Wenn Maschinen wie Menschen denken

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz bringt Maschinen das menschliche Denken bei. Rein kognitiv funktioniert das bereits beachtlich, denn sie sind in der Lage, blitzschnell auf riesige Datenmengen zuzugreifen und diese zu verarbeiten.

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Um von den Wachstumschancen zu profitieren, müssen Unternehmen auch in ihre Mitarbeiter investieren, den Nachwuchs fördern und Spezialisten wie Data Scientists und Empathie-Trainer für Chatbots für sich gewinnen. „Der Umgang mit den neuen digitalen Technologien muss geübt werden, und es braucht in der Regel auch neue Mitarbeiter mit ausgeprägten Fähigkeiten im Umgang mit Industrie-IT“, erklärt Frank Riemensperger.

Der Einsatz für eine innovative und zukunftsgerichtete Mitarbeiterstrategie lohnt sich: Satte Umsatzsteigerungen um durchschnittlich 38 Prozent sind laut der Accenture-Studie „How AI boosts industry profits and innovation” möglich. Über alle Branchen hinweg arbeiten Unternehmen daher an KI-gestützten Technologien, entwickeln innovative Geschäftsmodelle und Services – und definieren ihre Wertschöpfungsketten neu.

KI-Konzepte umsetzen Mieten, kaufen, entwickeln?

Experten für den aufstrebenden Bereich der Künstlichen Intelligenz sind rar. Unternehmen, die nicht in eigenes Know-how investieren wollen, können strategische Partnerschaften eingehen oder KI-Plattformen in der Cloud nutzen.

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Neueinsteiger bewegen sich dank KI dabei plötzlich auf Augenhöhe mit etablierten Unternehmen. „Wir müssen experimentierfreudiger und wagemutiger sein, um künftige KI-Anwendungen zu ermöglichen und davon zu profitieren“, erklärt Arnab Chakraborty, Managing Director bei Accenture Analytics. Es gelte, die eigenen Geschäftsmodelle unter die Lupe zu nehmen und aus ihnen heraus neue Services zu entwickeln. Der Suchmaschinenanbieter Google machte es schon vor Jahren vor: „Wir nutzen heute alle den Google Translator. Das ist nichts anderes als KI in unserer Hosentasche, die täglich besser wird“, erklärt Chakraborty.

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz können Unternehmen auf Wachstumskurs gehen und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Viele nutzen jedoch noch nicht das gesamte Potenzial von KI, sondern stellen die Möglichkeiten der Kostensenkung und Rationalisierung in den Mittelpunkt.

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