KI-Konzepte umsetzen: Mieten, kaufen, entwickeln?

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KI-Konzepte umsetzen: Mieten, kaufen, entwickeln?

Experten für den aufstrebenden Bereich der Künstlichen Intelligenz sind rar. Unternehmen, die nicht in eigenes Know-how investieren wollen, können strategische Partnerschaften eingehen oder KI-Plattformen in der Cloud nutzen.

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Künstliche Intelligenz (KI) gilt als Wachstumsmotor. Nach einer Studie des Beratungsunternehmens Accenture steht Deutschland dank intelligenter Roboter und selbstlernender Maschinen vor einem großen Wachstumsschub.

Die Studie „Artificial intelligence is the future of growth“ prognostiziert einen Anstieg des Wirtschaftswachstums durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz um jährlich drei Prozent bis 2035. Das wäre mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Basisszenario mit einer Wachstumsrate von 1,4 Prozent pro Jahr, welche die Wirtschaft auf Grundlage des technologischen Stands von heute erreichen soll.

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Eine zusätzliche Bruttowertschöpfung der Roboterökonomie in Deutschland auf knapp eine Billion Euro innerhalb der nächsten zwanzig Jahre wäre demnach denkbar. Doch nicht jedes Unternehmen verfügt über das interne Know-how, die Infrastruktur oder die Mittel, um selbstständig KI-Lösungen zu entwickeln und von diesen Wachstumschancen zu profitieren.

KI: Entdecke die Möglichkeiten Wenn Maschinen wie Menschen denken

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz bringt Maschinen das menschliche Denken bei. Rein kognitiv funktioniert das bereits beachtlich, denn sie sind in der Lage, blitzschnell auf riesige Datenmengen zuzugreifen und diese zu verarbeiten.

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Standardlösungen, die sich leicht ersetzen und daher risikolos mieten lassen, können bereits über offene Plattformen aus der Cloud von Anbietern wie Amazon Web Services, Intel (Intel Go) oder Salesforce (Einstein) bezogen werden. „Am einfachsten starten Unternehmen mit KI beim Kundendienst: Virtuelle Agenten, Chatbots, Social Media – hier gibt es viele Out-of-the-Box-Lösungen, mit denen Unternehmen ihren Service sofort verbessern können“, erklärt Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture in Deutschland. So wird eine Bank etwa einen Chatbot, der Kundenanfragen nach Öffnungszeiten beantwortet, problemlos in einer Mietvariante aus der Cloud mit anderen Marktbegleitern teilen, während sie KI-Patente für ihr Kerngeschäft, etwa für Anlage- oder Kreditentscheidungen, kaufen würde, um ihren Wettbewerbsvorsprung nicht zu gefährden.

Eine Alternative zu Miete und Kauf von KI-Lösungen stellen strategische Partnerschaften dar, wie sie Accenture etwa mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) pflegt. Während Accenture Analytics Expertise bei der Analyse von unstrukturierten Daten einbringt, stellt das DFKI seine Forschungsstärke auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz zur Verfügung.

Nach einer Analyse der KI-Innovationsstrategien der „Global 200 Unternehmen“, die Accenture mit der G20 Young Entrepreneurs’ Alliance für die Studie „Boost Your AIQ: Transforming into an AI Business“ durchführte, sind diejenigen Firmen besonders erfolgreich, die bei der Entwicklung von KI-basierten Anwendungen eigene Technologieexpertise und die Kooperation mit externen Partnern innerhalb eines Innovations-Ökosystems miteinander kombinieren. Einen solchen kollaborativen Ansatz verfolgt bisher aber erst eins von fünf Unternehmen weltweit.

Business-Strategie Neue Geschäftsfelder erschließen

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz können Unternehmen mehr als automatisierte Aufgaben an Maschinen auslagern. Richtig eingesetzt, können sie sich damit neue Geschäftsfelder erschließen und ihr Wachstum rasant beschleunigen.

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Das Teilen lohnt sich: Unternehmen, die sich für kollaborative Innovation – also die gemeinsame Entwicklung von KI-Anwendungen mit Universitäten, Start-ups und anderen Unternehmen – entscheiden, konnten ihren Unternehmenswert seit 2013 im Durchschnitt um 4,2 Prozent steigern. Rund 60 Prozent der untersuchten Unternehmen verfolgen KI-Technologien bislang eher als Zuschauer und setzen sie nur zögerlich ein. Die Folge: Sie verzeichneten im selben Zeitraum lediglich einen Wertzuwachs von 2,3 Prozent. Aber auch bei den 40 Prozent der Unternehmen mit KI-Fokus läuft es noch nicht rund: Ihnen fehlt der Analyse zufolge häufig eine klare Ausrichtung, welche Innovation man besser selbst entwickelt und welche man kauft oder mietet.

Eines steht fest: Erfolge mit Künstlicher Intelligenz entstehen nicht durch Abschottung. „Die Analyse zeigt, dass Innovation auf dem Gebiet der KI nur dann funktioniert, wenn die Akteure bereit sind, ihre Technologien, Daten und die Expertise ihrer Mitarbeiter für Dritte zugänglich zu machen und mit spezialisierten Start-ups und Unternehmern zusammenzuarbeiten“, erklärt Francis Hintermann, Global Managing Director bei Accenture Research. „Das erfordert ein vollständiges Umdenken mit Blick auf Innovationsstrategien und Unternehmenskultur.“

Ob Unternehmen KI-Anwendungen selbst oder zusammen mit Partnern entwickeln, kaufen oder mieten, liegt am jeweiligen Anforderungsprofil. Hierbei gilt es, Abhängigkeitsrisiken durch eine Partnerlösung gegen ein eventuell längeres Time-to-Market durch den Aufbau einer eigenen Entwicklungsabteilung gegeneinander abzuwägen. Wem dies gelingt, dem steht der Weg zu profitablen Erlösmodellen offen.

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