Storytelling: Wie man eine Präsentation aufpeppt - Seite 5

Storytelling: Wie man eine Präsentation aufpeppt

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Eine der wirkungsvollsten True Stories stammt übrigens von Apple-Chef Steve Jobs, die er vor vier Jahren an der Elite-Universität Stanford erzählte. Damals hielt auch er vor den Absolventen keine zahlenüberfrachtete Rede, sondern kolportierte seine eigene Lebensgeschichte, in 15 Minuten.

Darin offenbarte Jobs, dass er einst adoptiert wurde und später die Uni abbrach. Allerdings nicht, bevor er einen Kalligrafie-Kurs besucht hatte. Zehn Jahre später kam der erste Macintosh-Computer auf den Markt, bekannt für seine grafische Klasse.

„Hätte ich diesen Kurs damals nicht besucht, gäbe es den Mac in dieser Form nicht“, erzählte Jobs den Stanford-Absolventen. Anschließend beschrieb er, wie er seine Garagen-Firma innerhalb von zehn Jahren zu einem Zwei-Milliarden-Dollar-Konzern mit 4.000 Angestellten aufbaute; wie er überraschend aus der Firma flog, daraufhin das Animationsstudio Pixar gründete und von Apple schließlich wieder eingestellt wurde. „Dass man mich einst gefeuert hatte, war das Beste, was mir passieren konnte“, sagte er. Letztlich habe er so erst erkannt, was er an seiner Arbeit so liebt. Jobs’ Rat: „Auch Sie müssen herausfinden, was Sie lieben.“

Rund drei Millionen Mal wurde das Jobs-Video auf YouTube angeschaut. Keine andere Jobs-Rede verzeichnet eine vergleichbare Klickrate.

Dennoch gilt der Meister der Inszenierung auf hohem dramaturgischem Niveau inzwischen als entthront. Nur ein Gegenwarts-Redner schafft auf dem Online-Kanal derzeit noch höhere Einschaltquoten durch seine gekonnten Verknüpfungen von Botschaft und Emotion: Barack Obama.

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2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 24.08.2009, 19:36 UhrAnonymer Benutzer: Nikolai Schulz

    Hier das Storytelling als gemeinnützige Variante des persönlich erlebten Storytelling online:
    Sie sind über 65 und haben etwas zu erzählen? Dann freuen wir uns, wenn Sie für MEMORO aus ihrem Leben berichten.

    www.memoro.org/de ist eine internetseite, auf der ältere Menschen in kurzen Videoclips, ca. 5 Minuten, von Ereignissen und ihrer persönlichen Lebenserfahrung erzählen.
    Warum?
    Wir wollen den Erfahrungsschatz reifer Menschen an Jüngere weitergeben. Wir wollen die Erinnerung an Ereignisse der Geschichte, bräuche und Lebensweisen von damals lebendig halten. Wir glauben, dass ältere Menschen etwas zu erzählen haben, das es wert ist, für die nachkommenden Generationen festzuhalten.
    Wer steht hinter MEMORO?
    www.memoro.org wurde 2008 von vier jungen italienern gegründet. in Deutschland, Frankreich, Spanien, USA und Großbritannien haben sich nun ebenfalls Privatpersonen gefunden, die die internetseite aufbauen.
    Wie finanziert sich MEMORO? Hauptsächlich über das persönliche finanzielle Engagement der italienischen Gründer. in italien konnten erste Sponsoren gewonnen werden, mittelfristig wollen wir für alle Länder Sponsoren finden. Eventuelle Gewinne fließen dann in soziale Projekte. in Deutschland haben wir nun einen gemeinnützigen Verein gegründet.
    ihre Geschichte auf MEMORO:
    Wenn Sie ihre Geschichte für MEMORO erzählen möchten, können Sie mit uns einen Aufnahmetermin vereinbaren. Sie können sich aber auch selbst filmen und ihr Video bei MEMORO.org einstellen.

    Sie können aus der Kriegs- und Nachkriegszeit erzählen, von gesellschaftlichen und politischen Ereignissen, wie Sie sie erlebten oder auch von ganz persönlichen Dingen: ihrem ersten Kuss, wie eine Hochzeit in den 50er Jahren aussah...

    Nikolai C.C. Schulz
    Dachauer Str.123
    80335 München
    Tel.: +49-89-95455453
    Mobil: +49-179-2963669
    Memoro - Die bank der Erinnerungen e.V.
    Amtsgericht München VR 202373
    www.memoro.org/de

  • 09.06.2009, 00:56 UhrAnonymer Benutzer: Alexander Nick

    Wer Storytelling in einer seiner besten Formen sehen moechte, dem empfehle ich Dan Ariely auf ted.com. Er hat 2 tolle Praesentationen, die absolut sehens- und hoerenswert sind.

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