Fußballaktien: Ballspiele an der Börse

Fußballaktien: Ballspiele an der Börse

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Kaum zu glauben. ManU war schon einmal an der Börse und das außerordentlich erfolgreich. Wer 1991 die Aktie kaufte, konnte sich zwischenzeitlich über eine Verdreißigfachung des Kurses freuen

von Stefan Hajek, Anton Riedl und Christof Schürmann

Papiere von Fußballaktien sind spekulativ, das zeigt unter anderem die Börsenhistorie von Borussia Dortmund. Auch Anleger der neuen Anleihe von Schalke 04 liegen im Minus. Nun plant der britische Rekordmeister Manchester United den prominentesten Börsengang in den USA seit Facebook.

Der britische Fußball-Rekordmeister Manchester United plant, diesen Sommer an die New Yorker Börse zu gehen. Laut jetzt eingereichten Unterlagen will ManU bis zu 100 Millionen Dollar bei Anlegern einsammeln. Preisspanne je Aktie und der Tag des Börsengangs sind bisher nicht bekannt. ManU war schon einmal an der Börse und das außerordentlich erfolgreich. Wer 1991 die Aktie kaufte, konnte sich zwischenzeitlich über eine Verdreißigfachung des Kurses freuen. Wie kein anderer Club vermarktete ManU sich in den Neunziger Jahren extrem erfolgreich auf dem lukrativen asiatischen Markt. 2005 kaufte der Milliardär Malcolm Glazer mit seiner Familie den Club für 790 Millionen Pfund Sterling von der Börse weg. Bei den Fans ist die Familie, die den Club auch leitet, eher verhasst. Deshalb lässt sich ManU offenbar auch nicht erneut in London notieren.

Hohe Schulden

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Dass der neue Börsengang ähnlich erfolgreich wird, wie vor 20 Jahren, ist zweifelhaft. Denn mit den Einnahmen aus dem Börsengang sollen erst einmal die hohen Schulden des Clubs abgebaut werden. ManU belasten Verbindlichkeiten über gut 423 Millionen Pfund. Zudem wird Glazer über Mehrstimmrechte auch langfristig die Geschicke des Clubs bestimmen. Im Geschäftsjahr 2011 (30. Juni) setzte Manchester United 331 Millionen Pfund um und erzielte dabei einen Gewinn von 13 Millionen Pfund. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte der Club einen Ertrag vor Steuern von 15,7 Millionen Pfund und einen Umsatz von 246 Millionen Pfund.

Fußball-Geldanlage Gelbe Karte für Schalke-Anleihe

Professionelle Anleger sind kein Fan der spekulativen Anleihe des FC Schalke 04. Der Verein nimmt es sportlich, sammelt er doch fast ein Drittel weniger an Kapital ein, als erhofft.

huGO-BildID: 25951163 Fußball Bundesliga, 31. Spieltag, FC Schalke 04 - Borussia Dortmund am Samstag (14.04.2012) in der VeltinsArena in Gelsenkirchen. Schalkes-Fans feuern vor dem Spiel ihr Team an. Foto: Bernd Thissen dpa/lnw (Achtung Sperrfrist! Die DFL erlaubt die Weiterleitung der Bilder im IPTV, Mobilfunk und durch sonstige neue Technologien erst zwei Stunden nach Spielende. Die Publikation und Weiterverwertung im Internet ist während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Schwarze-gelbe Emission, der BVB auf dem Parkett

Lange Zeit sah es so aus, als würde sich die Borussia Dortmund KG auf Aktien nahtlos in die Reihe hochgejubelter Möchtegern-Börsenstars einreihen, die rund um die Jahrtausendwende zu völlig überzogenen Preisen an die Börse gekommen waren und danach gnadenlos abstürzten. Für 11,00 Euro hatten Deutsche Bank, WGZ Bank, Dresdner Kleinwort, die WestLB und die beiden Dortmunder Lokalbanken Sparkasse und Volksbank Deutschlands  erste und bislang einzige Fußballaktie unter die Anleger gebracht.

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