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Geldanlage: Wie es an den Märkten weitergeht

von Christof Schürmann

Acht Thesen dazu, wie es an den Finanzmärkten weitergehen könnte – und mit welchen Strategien Anleger im kommenden Jahr ihr Vermögen einigermaßen absichern können.

Noch einmal tiefer als im abgelaufenen Jahr dürfte der Deutsche Aktienindex fallen. Dann besteht die Chance auf eine Erholung. Quelle: Illustration: Marin Haake
Noch einmal tiefer als im abgelaufenen Jahr dürfte der Deutsche Aktienindex fallen. Dann besteht die Chance auf eine Erholung. Quelle: Illustration: Marin Haake

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Niehler Straße 33, im Kölner Stadtteil Nippes. Wo über lange Jahre Lebensmittel-Feinkost Helmut Voetz die Menschen im urkölschen Veedel mit Obst und Gemüse versorgte, klafft eine Lücke. Nur noch Reste des Geschäfts sind übrig geblieben, wer durch die Eingangstür schreitet, steht nicht im Laden, sondern in einem zugigen Hof voller Schutt. Bis Ende 2012 soll die Lücke mit einem Neubau geschlossen sein. Die fünf Eigentumswohnungen haben bereits ihre Besitzer gefunden, im Schnitt für mehr als 300.000 Euro pro Stück. Der letzte Erwerber habe gleich den kompletten Kaufpreis in bar beim Notar abgeliefert, berichtet der türkischstämmige Makler. Auf der Bank sei dem Kunden sein Cash zu unsicher geworden.

Test des Aufwärtstrends bei 4500 Punkten steht bevor
Test des Aufwärtstrends bei 4500 Punkten steht bevor

Im Jahr vier nach dem Fall der Düsseldorfer IKB, drei Jahre nach der Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers und im Jahr zwei der großen Staatsschuldenkrise geht bei Sparern und Anlegern immer noch die große Angst um. Zu Recht. Schließlich leihen sich die Banken selbst untereinander so wenig Geld wie fast noch nie. Abzulesen an den Über-Nacht-Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB), die zuletzt mit 346 Milliarden Euro nahe ihrem Rekordstand waren.

Doch Panik und unüberlegtes Handeln sind trotz zugespitzter Situation im Bankensektor und damit an den Finanzmärkten kein guter Ratgeber. So hat auch der Schnellkäufer der Nippeser Wohnung die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn bis sein Geld für den Neubau abgerufen wird, gehen Monate ins Land. Solange parkt nun der Notar für ihn die Euro – bei einer Bank.

Den richtigen Weg zur Sicherung des Vermögens zu finden, wird 2012 wieder eine große Herausforderung für Anleger. Welche Chancen und Risiken bieten und bergen die wichtigsten Anlageklassen? Und wie sollte man sein Geld über sie verteilen? Dazu unsere acht Thesen.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 05.01.2012, 11:58 UhrAnonymer Benutzer: MACDalchow

    Sehr geehrter Herr Schürrmann,
    ein schön schwarz gemaltes Zenario. Sicherlich ein mögliches aber ein überzeichnetes. Warum wird nicht erwähnt das die Automobilhersteller, nach einem Rekordjahr 2011 auch in 2012 sehr gutes Wachstum erwarten, vieleicht nicht gleich wieder ein Rekord, aber es wird ja bei den Olympischen Spielen in London kein Debakel erwartet wenn nicht in allen Sportarten neue Rekorde aufgestellt werden. Dies führt auch gleich zu den guten Aussichten für einen Wert wie Adidas der von sportlichen Großereignissen dieses Jahr profitieren wird.
    Auch Unternehmen aus der ersten Reihe wie BASF und Merck haben, trotz sinkender Marge herforagende Aussichten.
    Die deutsche Wirtschaft ist stark wie nie, nur die deutschen merken es nicht.
    Und ob das Wachstum in China nun 2 oder 3% weniger schnell wächst, sogar die negativsten EInschätzungen gehen noch immer von einem Wachstum von über 6% aus.
    In den USA wird sicherlich die Schuldenproblematik so schnell nicht behoben, denoch zieht die Wirtschaft bei den Cowboys gerade wieder an und dieses macht noch immer mehr als das Wachstum in China.
    Also gerade für die deutsche, exportorientierte, Wirtschaft sieht es auf keinen Fall schlecht aus in 2012.
    Auch wenn weiterhin mit einer recht hohen Volatilität zu rechnen ist, kann hier der informierte Anleger mit soliden Einzelwerten gute Gewinne erzielen, wie wir von www.aktienhandel-einsteiger.de trotz der Turbolenzen seit September letzen Jahres in unserem Musterdepot aufweisen.
    Wer natürlich, mehr Zeit in die neusten Apps seines Iphones investiert, als in die eigene Geldanlage, wird es immer schwer haben sein Geld ordentlich anzulegen.
    Tagesgelder und Staatsanleihen (naja ausser denen mit tatsächlichem Risiko des total Ausfalls) sind kaum eine alternative um sich wesentlich über der Inflation zu halten.
    Aktien sind und bleiben ein wichtiger Bestandteil eines Portfolios.
    mit besten Grüßen R.Dalchow von www.aktienhandel-einsteiger.de

  • 04.01.2012, 17:36 UhrAnonymer Benutzer: SmartStrategie

    Ein Geheimtipp unter Anlegern sind die Arbitragen von http://www.smartstrategie.com
    Zu den vielen Vorzügen zählen die hohen Renditen, die Steuerfreiheit der Gewinne, sehr kurze Kapitalbindung, etc.

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