Kommentare zu: "Zerfall der gesamten Finanzarchitektur"

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230 Kommentare
  • 19.07.2011, 12:35 UhrTrollo

    Endlich mal einer, der die Dinge beim Namen nennt! Danke, Herr Zulauf!

  • 19.07.2011, 12:57 UhrDsc

    Gute Fragen und hervorragende Antworten! Der Man hat einen Kompass, der auch dann noch richtig geht, wenn es die vermeintlich eigene Clientel betriff! Respekt!!!

  • 19.07.2011, 13:00 Uhrmallorcasusi

    Der Mann liegt hundertprozent richtig. Der Euro war eine
    Erpressung und wurde auch noch zum falschen Kurs getauscht,
    damit ja alle "wichtigen" bereiche gleich richtig abschöpfen konnten.
    Schaut euch doch Deutschland mal an. Die bevölkerung schrumpft,
    einst blühende Städte verfallen, die infrastruktur im Westteil ist
    kaputt und unsere Politiker installieren einen Überwachungsstaat und
    fliegen regelmäßig nach Afganistan zur Truppeninspektion. Dabei
    ist dieser Haufen ohne die Amerikaner absolut Kanovenfutter.
    Jeder Minitaliban haut diese Muttersöhnchen in die Flucht. Die bekommen ja noch die bettflasche nachgeliefert, gefüllt und warm.
    beendet das Trauerspiel Euro und kehrt zu den Wurzeln zurück,
    d.h. werdet solide und bescheiden.

  • 19.07.2011, 13:11 UhrNaam

    hier ist die Lösung:

    Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen Stadt. Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt.
    Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump.
    An diesem Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die irische Stadt und
    hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die
    Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und
    legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen.

    Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.

    1. Als der besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger und bezahlt seine Schulden.
    2. Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den bauern.
    3. Der bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager.
    4. Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung.
    5. Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.
    6. Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro.
    7. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen.

    in diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die Stadt.

    Niemand produzierte etwas.

    Niemand verdiente etwas.

    Alle beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft.

    So, jetzt wisst ihr bescheid. So einfach funktioniert das EU Rettungspaket.

  • 19.07.2011, 14:38 Uhryankee

    Es wird Zeit, dass das Volk aufsteht und sich gegen dieses sinnlose Verschleudern unseres Geldes wehrt. Gibt es eigentlich, außer \"Die Freiheit\" noch andere Parteien, die sich tatsächlich gegen das ständige Zufüttern an marode Staaten wenden?

  • 19.07.2011, 14:42 Uhrono

    http://www.steuerboykott.org/download/steuerboykott.org.pdf

  • 19.07.2011, 14:54 UhrOndoron

    Leute, die wirklich privates Geld verwalten müssen, haben den Durchblick. Wann liest das der größenwahnsinnige ergomane Weltökonom Helmut Schmidt? Wann der strickjackentragende naive Helmut Kohl? Wann der volkswirtschaftlich unbeleckte Schleimjurist Genscher? Und wann die heutige FDP, die ihren Hayek und Mises längst vergessen haben? Wann steht das deutsche Volk auf und verweigert sein Mitmachen? Wann wird der größte Teil der Presse wach und rüttelt endlich die Politiker auf? Die meisten Menschen, die ich kenne, wissen längst, dass eine Katastrophe ansteht. Das sind keine Verschwörungstheorien, sondern simple Arithmetik. Nachzulesen im wissenschaftlichen Fundament der österreichischen Schule der Nationalökonomie!

  • 19.07.2011, 15:02 Uhradler

    Vielen herzlichen Dank,

    dass man es hier wagt die Wahrheit zu sagen, zu schreiben, zu publizieren. Höchst bemerkenswert!

    Helfen wird es aber wohl leider nichts mehr außer dass noch viele, welche "Ohren haben zu hören", gut vorgewarnt werden.

    Von der Politik ist man inzwischen als bürger oder Unternehmer ja leider völlig verlassen und auf die guten Ökonomen hört man nirgends mehr.

    Man hat beschlossen, lieber mit dem Eurotraum unterzugehen als die wirklich nötigen Konsequenzen und Notbremsen zu ziehen. Was ist mit den deutschen / europäischen Entscheidungsträgern nur passiert?

    Europa war einmal in Sachen intelligenz, Ökonomie, in geistig - geistlicher und moralisch - ethischer Hinsicht Weltmacht. Heute ist es in diesen wichtigen Dingen nicht mal mehr Zwergstaat.

    Dies ist der Preis für die Arroganz und die Träumerei, alles Reglemtieren und Superweltmacht spielen zu wollen sowie etwas zusammenbinden, was nie zusammgehörte noch zusammengehören wird.

    Erst nach dem Crash wird Vernunft einkehren und erst dann darf man hoffen, dies wird überdeutlich.

  • 19.07.2011, 15:11 UhrGoldmark

    Ein ausgezeichnetes interview, bravo!
    Die bürger sollten sehr darauf achten, was die Regierung ihnen bezüglich "Euro-Rettung" erzählt.
    Es geht denen nur um Systemerhalt und damit Wahrung der Polit-und Technokrateninteressen. Alles andere ist Nebensache.

  • 19.07.2011, 15:12 UhrASIA

    Dieses interview sollte zur Pflichlektüre der politisch Handelnden werden. Zielgenauer kann man die Lage nicht beschreiben.

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