Egypt Air: Ermittler sehen Hinweise auf Explosion

Egypt Air: Ermittler sehen Hinweise auf Explosion

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Egypt Air: Ermittler sehen Hinweise auf Explosion

Suchmannschaften und Experten arbeiten auf Hochtouren, um das Rätsel um den Absturz des Fluges MS804 zu lösen. Flugschreiber und Stimmenrekorder werden gesucht, DNS wird ausgewertet - nun gibt es neue Erkenntnisse.

Die geborgenen Körperteile von Insassen der abgestürzten Egypt Air-Maschine deuten Ermittlern zufolge auf eine Explosion an Bord hin. Diese Hinweise ergäben sich aus den ersten forensischen Untersuchungen, wie es aus der ägyptischen Untersuchungskommission am Dienstag in Kairo hieß.

Demnach wurden bislang nur kleine Körperteile gefunden, die keine vom Aufprall auf das Wasser oder später verursachten Verletzungen aufweisen. Dies deute darauf hin, dass das Flugzeug in der Luft auseinander gerissen sei, erklärten Quellen innerhalb der Untersuchungskommission.

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Die Egypt Air-Flug MS804 war am frühen Donnerstagmorgen mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Die Ursache ist bislang unklar. Zuletzt hatte es geheißen, dass an Bord des Flugzeuges unmittelbar vor dem Absturz ein Rauchalarm ausgelöst wurde.

Egyptair Wrackteile der Unglücks-Maschine gefunden

Am Donnerstag verschwand die Egyptair-Maschine – nun hat das ägyptische Militär Wrackteile im Mittelmeer entdeckt.

This is a Jan 2015 image of EgyptAir Airbus A320 with the registration SU-GCC in the air near Zaventem airport in Brussels. Egyptian aviation officials said on Thursday May 19, 2016 that an EgyptAir flight MS804 with the registration SU-GCC, travelling from Paris to Cairo with 66 passengers and crew on board has crashed. The officials say the search is now underway for the debris.(AP Photo/Kevin Cleynhens) Quelle: AP

Bislang wurden die für die Aufklärung der Absturzursache wichtigen Flugschreiber und Stimmenrekorder nicht gefunden. Das ägyptische Militär sucht unter anderem mit Unterstützung Frankreichs weiterhin vor der Küste Ägyptens nach Wrackteilen. Die Suche sei schwierig, da das Suchgebiet mehr als 74 Quadratkilometer groß und an manchen Stellen bis zu 3000 Meter tief sei, hieß es aus Ermittlerkreisen.

Der Kommission zufolge laufen derzeit DNS-Untersuchungen der geborgenen Körperteile, um die Insassen zu identifizieren. An Bord der Maschine waren hauptsächlich Ägypter und Franzosen. Deutsche saßen nicht in dem abgestürzten Flugzeug.

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