Vernetzt: So schaffen Sie Ihr Multimedia-Heimnetzwerk

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Vernetzt: So schaffen Sie Ihr Multimedia-Heimnetzwerk

Seit Jahren propagieren Hersteller die Vernetzung aller Komponenten der Unterhaltungselektronik. Doch die Verbraucher zieren sich noch, die Deutschen lieben eben ihre klassische Stereoanlage. Dabei bieten Netzwerk-Player und AV-Receiver mindestens genau so guten Klang - und grandiosen Bedienkomfort. Wie die Technik funktioniert, welche Geräte man braucht - und wo es manchmal hakt und ruckelt.

Das Thema Multimedia-Heimnetzwerk ist eigentlich das ideale Thema für eine Verkäuferschulung. Die Aufgabenstellung könnte so lauten: Zu Ihnen kommt ein Kunde, der sich ansehen will, welche Geräte es für das Heimnetzwerk gibt und was diese können. Er hat aber nur sehr vage Vorstellungen von der Technik und glaubt, ein Heimnetzwerk sei zu kompliziert. Erklären Sie ihm die faszinierenden Vorteile des Konzepts und schildern Sie ihm, wie einfach die Installation ist. Geben Sie ihm das Gefühl, dass er gerade der Zukunft der Unterhaltungselektronik begegnet und dass daran kein Weg vorbeiführt.

So ungefähr könnte die Aufgabenstellung aussehen. Ein guter Verkäufer würde also damit beginnen die Vorteile der Heimvernetzung zu schildern.

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Das sind die Vorteile

Erstens kann man mit dieser Technik Musik, Fotos und Videos an einer zentralen Stelle speichern und von da aus in jeden beliebigen Raum übertragen. Man braucht zum Musikhören also nicht mehr drei Stereoanlagen in der Wohnung - eine in der Küche, eine im Arbeitszimmer, eine im Wohnzimmer,  sondern nur noch eine. Ehrlicherweise sollte man hinzufügen, dass der Kunde natürlich in jedem Raum ein Empfangsgerät, einen Verstärker und Lautsprecher benötigt - oder zumindest Aktivboxen.

Zweitens muss man nie mehr CDs oder DVDs wechseln. Musik und Video sind sicher auf einer  Festplatte gespeichert. Hunderte oder gar Tausende CDs auf einer kompakten Festplatte, das ist schon praktisch und spart nebenbei auch eine Menge Platz, denn die Silberscheiben wandern jetzt in den Keller.

Was bedeutet eigentlich...?

  • UPnP

    UPnP (Universal Plug and Play) ist ein ursprünglich von Microsoft entwickelter Standard. Er soll die Kontrolle und Kommunikation von Geräten in einem IP-basierten Netzwerk erleichtern. Geräte mit UPnP-Standard können nach dem Anschließen ans Heimnetz Daten austauschen ohne umständlich konfiguriert werden zu müssen. Verwaltet und weiterentwickelt wird UPnP vom gleichnamigen UPnP-Forum.

  • DLNA

    DLNA (Digital Living Network Alliance) ist eine Vereinigung von Hightech-Herstellern, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Datenaustausch zwischen Geräten aller Art wie PCs, TV-Geräten, Mediaplayern, Home-Servern, Digitalkameras oder auch Tablet-PCs zu verbessern. So kann ein DLNA-zertifiziertes TV-Gerät die Fotos von einer Digicam mit DLNA-Logo problemlos abspielen. Bei der Komplexität der Technik und der vor allem der Vielfalt der Dateiformate und Codecs im Multimedia-Bereich funktioniert das aber nicht immer problemlos.

  • Airplay

    Airplay ist ein von Apple entwickelter Standard zur drahtlosen Übertragung von Multimedia-Dateien. So können Fotos, Musik, Videos und sogar Spiele vom iPhone und iPad beispielsweise auf einen A/V-Receiver oder einen Netzwerk-Spieler übertragen werden.

Praktisch ist natürlich auch, dass man beim Heimnetzwerk nicht mehr sondern, weniger Apparate braucht. Früher hatte man Tuner, Kassettendeck, Plattenspiele und CD-Player am Verstärker hängen, heute gibt es nur noch digitale Daten auf der Festplatte oder - Achtung, wir lernen den ersten Fachbegriff – auf dem Medien-Server. Medien-Server heißen die Dinger deshalb, weil da nicht nur tote Dateien auf einer Festplatte liegen, sondern ein Prozessor und ein Betriebssystem dafür zuständig sind, dass Musik, Fotos oder Videos richtig aufbereitet zum Netzwerk-Spieler fließen. Der Netzwerk-Spieler oder auch Streaming-Client genannt, weil er sozusagen als Klient den fließenden Datenstrom aus Musik- oder Videosignalen aufnimmt, verarbeitet und dann an den klassischen Verstärker weiterleitet. Die Komponenten arbeiten bei Bedarf auch drahtlos zusammen. Nie wieder Kabelsalat hinter der Stereoanlage, das ist schon eine feine Sache.

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