Gute Quartalszahlen: Bayer-Tochter Covestro macht Gewinnsprung

Gute Quartalszahlen: Bayer-Tochter Covestro macht Gewinnsprung

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Das Logo des Kunststoffkonzern Covestro

Dank Preiserhöhungen und guter Nachfrage konnte der Kunststoffkonzern Covestro seinen Gewinn zum Vorjahr mehr als verdoppeln. Die Bayer-Tochter übertrifft damit die Erwartungen.

Der Kunststoffspezialist Covestro - eine Tochter des Chemiekonzerns Bayer - hat im zweiten Quartal deutlich besser verdient. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 484 Millionen Euro - mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor, wie der MDax-Konzern am Dienstag mitteilte. Der Umsatz kletterte dank guter Nachfrage und höheren Preisen um 17 Prozent auf fast 3,5 Milliarden Euro.

Covestro mit Sitz in Leverkusen ist seit Herbst 2015 an der Börse. Bayer hält direkt noch rund 41 Prozent der Anteile. Das Unternehmen mit weltweit 15 600 Mitarbeitern war zuvor als Bayer MaterialScience bekannt. Die Materialien etwa für Hart- und Weichschäume werden in der Auto-, Bau- und in der Elektroindustrie eingesetzt.

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Konzernchef Patrick Thomas bekräftigte die Ende April erhöhten Prognosen. In den nächsten fünf Jahren will er gezielt im Spezialchemiegeschäft zukaufen. Thomas wird - wie bereits bekannt - seinen im September 2018 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Sein Nachfolger wird Covestro-Vorstand Markus Steilemann.

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