Wärmedämmung mit Styropor: Experten fordern strengere Brandschutz-Regeln

Wärmedämmung mit Styropor: Experten fordern strengere Brandschutz-Regeln

Styropor ist als billiger, effektiver Dämmstoff weit verbreitet, gerät jedoch zunehmend in Verruf. Ein Aspekt: Die Brandgefahr. Davor haben jetzt erneut Brandexperten laut einem aktuellen Bericht gewarnt.

Die Wärmedämmung bei Häusern soll Energiekosten sparen und so zur vielbesprochenen Energiewende beitragen - allerdings ist sie nicht unumstritten. Insbesondere Berichte über die Brandgefahren von Hartschaumplatten aus Polystyrol - gemeinhin bekannt als Styropor - sorgten bereits in der Vergangenheit für großen Widerhall.

Jetzt wirft auch das Nachrichtenmagazin "Spiegel" diese Kritik in den Ring: Unter dem Titel "Brennt wie Stroh" wird die Verwendung Polystyrols unter die Lupe genommen: Der Dämmstoff sei so leicht entflammbar, dass nun große Sicherheitsmaßnahmen für entsprechend gedämmte Häuser notwendig würden.

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In dem Artikel wird aus einem Arbeitspapier der "Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz" zitiert, wonach der Dämmstoff "Schwächen bei bestimmten Außenbrandsituationen" zeige. Die Experten schlagen demzufolge vor, dass um jedes gedämmte Haus künftig eine Art Schutzzone errichtet werden soll. "Bei der dauerhaften Lagerung von brennbarem Material und Gegenständen (z.B. Brennholz, Müllcontainer aus Kunststoff) sollte ein Mindestabstand von drei Metern zur Fassade eingehalten werden", zitiert das Magazin den Bericht, der sogar noch weiter geht: Um die Brandgefahr gering zu halten, sollte über ein Parkverbot vor entsprechend gedämmten Häusern nachgedacht werden, empfehlen demnach die Brandschutzexperten. Der Grund: So soll im Falle eines Brandes ein leichtes Überschlagen auf die möglicherweise leicht entflammbare Dämmung vermieden werden.

Musterrechnung: Hier lohnt sich die Sanierung

  • Berechnungsgrundlagen

    Zweifamilienhaus, 290 Quadratmeter (Baujahr 1925)

    Bei hohem Verbrauch rechnen sich auch teure Maßnahmen. Beispiel Außenwände: Über die Fassade verlor das Haus 21.900 Kilowattstunden Wärme pro Jahr, nach Dämmung nur noch 5140, das spart in den nächsten 30 Jahren jährlich 1800 Euro Heizkosten. 50 Prozent der Dämmkosten von 21.300 Euro sind kreditfinanziert, das kostet jährlich 490 Euro Zins und Tilgung. Die Gesamtsanierung (alle fünf Maßnahmen) kostet 55.560 Euro und bringt 5110 Euro Ersparnis pro Jahr (6260 Euro Heizkostenersparnis – 1150 Euro Zinsen).

  • Vor der Sanierung

    energetischer Zustand: sehr schlecht
    Energiebedarf: 292 kWh/m² pro Jahr
    Heizungsverbrauch: 74.870 kWh pro Jahr¹

    ¹kWh: Kilowattstunden
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit)

  • Maßnahme 1: Dach

    Wärmeverlust vorher: 16.800 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 4570 kW¹ pro Jahr
    Sanierungskosten: 8730 Euro
    eingesparte Heizkosten pro Jahr: 1780 Euro
    Kapitalkosten pro Jahr: 180 Euro²
    Einsparung: 1600 Euro pro Jahr
    rechnet sich nach: 6 Jahren

    ¹kWh: Kilowattstunden
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit)

  • Maßnahme 2: Außenwände

    Wärmeverlust vorher: 21.900 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 5140 kWh¹ pro Jahr
    Sanierungskosten: 21.300 Euro
    eingesparte Heizkosten pro Jahr: 1800 Euro
    Kapitalkosten pro Jahr: 490 Euro²
    Einsparung: 1310 Euro pro Jahr
    rechnet sich nach: 16 Jahren

    ¹kWh: Kilowattstunden
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit)

  • Maßnahme 3: Fenster

    Wärmeverlust vorher: 8440 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 3800 kWh¹ pro Jahr
    Sanierungskosten: 13.290 Euro
    eingesparte Heizkosten pro Jahr: 650 Euro
    Kapitalkosten pro Jahr: 280 Euro²
    Einsparung: 370 Euro pro Jahr
    rechnet sich nach: 34 Jahren

    ¹kWh: Kilowattstunden
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit)

  • Maßnahme 4: Kellerdecke

    Wärmeverlust vorher: 8050 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 2210 kWh¹ pro Jahr
    Sanierungskosten: 4030 Euro
    eingesparte Heizkosten pro Jahr: 830 Euro
    Kapitalkosten pro Jahr: 90 Euro²
    Einsparung: 740 Euro pro Jahr
    rechnet sich nach: 5 Jahren

    ¹kWh: Kilowattstunden
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit)

  • Maßnahme 5: Heizung

    Wärmeverlust vorher: 19.000 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 7000 kWh¹ pro Jahr
    Sanierungskosten: 6300 Euro
    eingesparte Heizkosten pro Jahr: 1200 Euro
    Kapitalkosten pro Jahr: 100 Euro²2
    Einsparung: 1100 Euro pro Jahr
    rechnet sich nach: 6 Jahren

    ¹kWh: Kilowattstunden
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit)

  • Maßnahme 6: Lüften

    (durch Öffnen oder Kippen der Fenster)
    Wärmeverlust vorher: 13.600 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 13.600 kWh¹ pro Jahr
    (keine Einsparung möglich)

    ¹kWh: Kilowattstunden
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit)

  • Nach der Sanierung

    Heizungsverbrauch: 17.970 kWh pro Jahr
    Energieersparnis: 74 %
    Kostenersparnis: 5110 Euro pro Jahr

  • Fazit

    Sanierungskosten gesamt: 53.650 Euro

    Investition rechnet sich nach 11 Jahren

Der Artikel schüre "unnötig Angst", meldet sich nun nach Veröffentlichung der Gesamtverband Dämmstoffindustrie (GDI) zu Wort. Es handele sich hierbei um eine Folgerung auf Grundlage des zitierten Papiers und "unscharfen Zahlenmaterials". Brandfälle, bei denen Dämmsysteme eine Rolle spielten, seien in Deutschland extrem selten, so der GDI. "Die große Mehrzahl der jährlich rund 200.000 Wohnungsbrände in Deutschland wird durch Zündquellen im Inneren von Gebäuden, wie etwa elektrische Anlagen und Geräte, Öfen, Herde oder Kerzen verursacht", heißt es in einer Pressemitteilung. Bei Bränden, bei denen auch Styropor in Flammen aufging, sei die Brandursache "nie im System selbst begründet". Deswegen sei es falsch, zu schlussfolgern, dass eine Fassadendämmung die Brandgefahr erhöhe.

Musterrechnung: Hier lohnt sich die Sanierung nicht

  • Vor der Sanierung

    energetischer Zustand: gut
    Energiebedarf: 146 kWh/m² pro Jahr
    Heizungsverbrauch: 59.480 kWh pro Jahr¹

    ¹Kilowattstunden;
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit);
    ³Amortisierungszeitraum liegt jenseits der Lebenserwartung des sanierten Bauteils (zum Beispiel Heizung: 15 Jahre, Dach: 30 Jahre). Maßnahme unwirtschaftlich;
    Quelle: Dr-Ing. Jörg Albert, Duisburg

  • Berechnungsgrundlagen

    Sechsfamilienhaus, 531 Quadratmeter (Baujahr 1992)

    Das Haus ist bereits in gutem energetischem Zustand. Die meisten Maßnahmen sparen nur wenig Heizkosten und amortisieren sich zum Teil erst nach Ablauf der wirtschaftlichen Lebensdauer der Bauteile (Dach, Fassade, Kellerdecke: 30 Jahre, Heizung: 15 Jahre). Auch hier wird zur Hälfte auf Kredit finanziert, die andere Hälfte mit Ersparnissen. Nach Abzug der Kapitalkosten hätte bei diesem Haus ein Austausch der Fenster sogar Verluste erbracht (Kapitalkosten größer als Heizkostenersparnis).

  • Maßnahme 1: Dach

    Wärmeverlust vorher: 7300 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 5700 kWh¹ pro Jahr
    Sanierungskosten: 6400 Euro
    eingesparte Heizkosten pro Jahr: 210 Euro
    Kapitalkosten pro Jahr: 145 Euro²
    Einsparung: 65 Euro pro Jahr
    rechnet sich nach: 65 Jahren³

    ¹Kilowattstunden;
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit);
    ³Amortisierungszeitraum liegt jenseits der Lebenserwartung des sanierten Bauteils (zum Beispiel Heizung: 15 Jahre, Dach: 30 Jahre). Maßnahme unwirtschaftlich;
    Quelle: Dr-Ing. Jörg Albert, Duisburg

  • Maßnahme 2: Außenwände

    Wärmeverlust vorher: 15.800 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 7740 kWh¹ pro Jahr
    Sanierungskosten: 31.700 Euro
    eingesparte Heizkosten pro Jahr: 1100 Euro
    Kapitalkosten pro Jahr: 760 Eur²
    Einsparung: 340 Euro pro Jahr
    rechnet sich nach: 95 Jahren³

    ¹Kilowattstunden;
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit);
    ³Amortisierungszeitraum liegt jenseits der Lebenserwartung des sanierten Bauteils (zum Beispiel Heizung: 15 Jahre, Dach: 30 Jahre). Maßnahme unwirtschaftlich;
    Quelle: Dr-Ing. Jörg Albert, Duisburg

  • Maßnahme 3: Fenster

    Wärmeverlust vorher: 12 150 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 12 150 kWh¹ pro Jahr
    (keine sinnvollen Maßnahmen möglich)

    ¹Kilowattstunden;
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit);
    ³Amortisierungszeitraum liegt jenseits der Lebenserwartung des sanierten Bauteils (zum Beispiel Heizung: 15 Jahre, Dach: 30 Jahre). Maßnahme unwirtschaftlich;
    Quelle: Dr-Ing. Jörg Albert, Duisburg

  • Maßnahme 4: Kellerdecke

    Wärmeverlust vorher: 8420 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 4050 kWh¹ pro Jahr
    Sanierungskosten: 6900 Euro
    eingesparte Heizkosten pro Jahr: 600 Euro
    Kapitalkosten pro Jahr: 150 Euro²
    Einsparung: 450 Euro pro Jahr
    rechnet sich nach: 15 Jahren

    ¹Kilowattstunden;
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit);
    ³Amortisierungszeitraum liegt jenseits der Lebenserwartung des sanierten Bauteils (zum Beispiel Heizung: 15 Jahre, Dach: 30 Jahre). Maßnahme unwirtschaftlich;
    Quelle: Dr-Ing. Jörg Albert, Duisburg

  • Maßnahme 5: Heizung

    Wärmeverlust vorher: 12.560 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 5080 kWh¹ pro Jahr
    Sanierungskosten: 10.700 Euro
    eingesparte Heizkosten pro Jahr: 710 Euro
    Kapitalkosten pro Jahr: 360 Euro²
    Einsparung: 350 Euro pro Jahr
    rechnet sich nach: 29 Jahren³

    ¹Kilowattstunden;
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit);
    ³Amortisierungszeitraum liegt jenseits der Lebenserwartung des sanierten Bauteils (zum Beispiel Heizung: 15 Jahre, Dach: 30 Jahre). Maßnahme unwirtschaftlich;
    Quelle: Dr-Ing. Jörg Albert, Duisburg

  • Maßnahme 6: Lüften

    (durch Öffnen oder Kippen der Fenster)
    Wärmeverlust vorher: 24.600 kWh¹ pro Jahr
    Wärmeverlust nachher: 24.600 kWh¹ pro Jahr
    (keine Einsparung möglich)

    ¹Kilowattstunden;
    ²Bauherr setzte zu 50 % Eigenkapital ein, das unrentabel auf Sparbüchern lag. Mittlere jährliche Kapitalkosten für Fremdkapitalanteil (2,00 % Zinsen, 3,5 % anfängliche Tilgung, 30 Jahre Laufzeit);
    ³Amortisierungszeitraum liegt jenseits der Lebenserwartung des sanierten Bauteils (zum Beispiel Heizung: 15 Jahre, Dach: 30 Jahre). Maßnahme unwirtschaftlich;
    Quelle: Dr-Ing. Jörg Albert, Duisburg

  • Nach der Sanierung

    Heizungsverbrauch: 37.880 kWh pro Jahr
    Energieersparnis: 32 %
    Kostenersparnis: 1200 Euro pro Jahr

  • Fazit

    Sanierungskosten gesamt: 55.700 Euro

    Investition rechnet sich nach 49 Jahren

Die Crux liegt allerdings an anderer Stelle: Styropor wird nicht als Brandursache kritisiert, sondern ist vor allem als Beschleuniger von Bränden in Verruf geraten. Denn in den vergangenen Jahren wurden vermehrt Fassadenbrände bekannt, bei denen die wärmegedämmte Außenhülle der Gebäude wie ein Brandbeschleuniger wirkte. So gab es bereits vor fast fünf Jahren einen tragischen Hausbrand in Berlin, bei dem die U-förmige Gebäudefassade im Rekordtempo abbrannte und sogar zwei Menschen ihr Leben verloren. In Delmenhorst brannten 2011 die gedämmten Fassaden nach einem Feuer in den Müllcontainern zwischen den Häusern im Eiltempo nieder. Es gab zum Glück nur einen Verletzten.

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