Martin Schulz: Die Akte Würselen

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PremiumMartin Schulz: Die Akte Würselen

10. Februar 2017
von Konrad Fischer, Simon Book, Marc Etzold, Max Haerder und Katharina Matheis

Kann die SPD-Hoffnung Kanzler? Sein Argument: Ja, weil ich elf Jahre Bürgermeister war. Die Ratsprotokolle von damals lassen daran zweifeln.

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Wie erfolgreich war Martin Schulz als Bürgermeister wirklich?

Die politische Karriere des Martin Schulz beginnt ziemlich undemokratisch. Zumindest, wenn man unter Demokratie versteht, dass es einen Wettbewerb gibt. „Für die SPD-Fraktion schlug der Stadtverordnete Bernd Thielen den Stadtverordneten Martin Schulz als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters vor. Von den anderen Fraktionen wurde kein Gegenkandidat benannt.“ Es ist der 31. März des Jahres 1987, 18 Uhr, und so verewigt der Protokollant der Stadt Würselen das Ereignis.

Es sollen elf Jahre folgen, in denen Martin Schulz die Geschicke dieses Städtchens bei Aachen prägen wird. Elf Jahre, die in Ratsprotokollen dokumentiert sind. Man könnte sie lassen, wo sie sind, in staubigen Archiven. Aber Schulz, 61, will im September Bundeskanzler werden, Regierungschef der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt. Er hat nicht nur seine SPD regelrecht euphorisiert, er liegt auch in Umfragen mittlerweile gleichauf mit der ewigen Kanzlerin Angela Merkel. Eine Sensation.

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Ein Grund dafür: Jeder spürt, dass Schulz Kanzler werden will. Aber kann dieser Mann – für die meisten Deutschen ein Mann aus Brüssel, der über keinerlei Erfahrung in der Bundespolitik verfügt – auch Kanzler?

Hier kommt Würselen ins Spiel.

Martin Schulz Die vollständigen Ratsprotokolle seiner Amtszeit

Was der gefeierte SPD Kanzlerkandidat in elf Jahren als Bürgermeister von Würselen leistete - hier finden Sie die gut 2000 Seiten Ratsprotokolle zum Download.


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