Die Zukunft des Handels: Tugenden der Online-Welt mit der des stationären Handels verknüpfen

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Die Zukunft des Handels: Wie Technologie den stationären Handel umkrempelt

Tugenden der Online-Welt mit der des stationären Handels verknüpfen

An dieser Stelle setzt Media Markts Digital Store an. Der Elektronikhändler will mit einer klassischen Tugend des stationären Handels punkten: der Beratung. „Im Digital Store sind im Verhältnis zur Fläche deutlich mehr Mitarbeiter für die persönliche Beratung zuständig als in einem normalen Markt“, verspricht Wild. „Die Kunden sollen gemeinsam mit den Mitarbeitern die Produkte an den Screens erkunden.“ 

Aus Wilds Sicht stehen auf der einen Seite die Vorteile der Online-Shopping-Welt, denn auf den Screens erhält der Kunde die gleichen Infos, die er auch im Netz findet, kann Produkte miteinander vergleichen und Kundenrezensionen finden. Auf der anderen Seite steht der Berater, der das Sortiment mit dem Kunden durchgeht und die persönlichen Bedürfnisse beachtet.

Für Gaisers ein sinnvoller Ansatz: „Heute hat der Kunde immer mehr Produkte zur Auswahl, die meisten überfordert das.“ Wer sich über eine einfache elektrische Zahnbürste im Netz informieren will, hat Hunderte Modelle zur Auswahl. „Das Online-Recherchieren dauert Stunden – und selbst wer sich ausführlich mit den Bewertungen beschäftigt ist kaum schlauer, denn sie geben immer nur eine durchschnittliche Meinung wieder und sind nicht auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten.“ 

Den Einkauf zum Erlebnis machen

Kunden, die den Weg in die Innenstadt auf sich nehmen, wollen einen Mehrwert. „Das Shoppingerlebnis muss persönlicher und emotionsgeladener werden“, sagt Wild von Media-Saturn. Im Digital Store soll das eine digitale Erlebnisecke bieten.

Dort findet sich die Virtual-Reality-Brille HTC Vive inklusive des Zugangs zur Spieleplattform Steam VR. So kann der Kunde im Laden die virtuelle Welt kennenlernen. „Wir wollen möglichst vielen dieses Erlebnis nahebringen“, sagt Wild. Aufgrund der hohen Preise für die High-End-Headsets und die dazugehörige Hardware hätten viele nie die Möglichkeit gehabt, die virtuelle Welt in höchster Auflösung zu betreten. Auf einer großen Videoleinwand können Außenstehende anschauen, was der Brillenträger dort erlebt.

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Virtual-Reality-Brillen katapultieren Freizeitparks in eine neue Dimension: Die Idee eines deutschen Professors macht Achterbahnen noch aufregender. Erleben lässt sich das schon im Europa-Park Rust.

VR-Brille Quelle: dpa

Analog zum Bälle-Bad im Ikea, in dem Eltern ihre Kinder parken können, um in Ruhe einzukaufen, gibt es im Digital Store zudem eine Kinderspielecke. Hier können die Kleinen etwa ein Blatt Papier bemalen, es einscannen und auf einem Touchscreen mit der digitalisieren Version ihrer Zeichnung spielen.  

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