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Schlecker-PleiteStaatsanwaltschaft klagt auch Wirtschaftsprüfer an

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat nicht nur Anklage gegen Anton Schlecker erhoben, sondern auch gegen zwei Wirtschaftsprüfer des Drogerieimperiums Schlecker.Henryk Hielscher 13.04.2016 - 18:24 Uhr

Staatsanwaltschaft klagt auch Wirtschaftsprüfer an

Foto: dpa

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat nicht nur Anklage gegen Anton Schlecker erhoben, sondern auch gegen zwei Wirtschaftsprüfer des Drogerieimperiums Schlecker. Nach Informationen der WirtschaftsWoche handelt es sich dabei um zwei Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young), die in den Jahren vor der Insolvenz Schleckers Jahresabschlüsse geprüft haben. „Wir kommentieren das laufende Verfahren nicht“, sagte ein EY-Sprecher dem Magazin.

Gegenstand der Schlecker-Anklage sind nach Informationen der WirtschaftsWoche verschiedene Vermögensübertragungen im Vorfeld der Insolvenz, insbesondere über Geschäfte zwischen Schlecker und dem Schwesterunternehmen LDG Logistik- und Dienstleistungsgesellschaft mbH.

Schlecker-Insolvenz

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Anton Schlecker

von Henryk Hielscher und Stephan Happel

Gesellschafter der LDG waren Schleckers Kinder Meike und Lars. So geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass überhöhte Verrechnungspreise von Schlecker an die LDG gezahlt wurden.

Die Schlecker-Insolvenz in Zahlen
... Menschen kostete die Schlecker-Pleite den Job
... Mitarbeiter hatte Schlecker zu Bestzeiten
... Schlecker-Märkte gab es vor der Insolvenz im In- und Ausland
... Euro zahlte ein Hilfsfonds an Ex-Mitarbeiter
... Milliarde Euro forderten Gläubiger nach der Pleite
... Millionen Euro zahlte Anton Schleckers Familie an die Insolvenzverwaltung

Auch die Rückzahlung eines Kredits von Schlecker an die LDG wenige Tage vor dem Insolvenzantrag ist demnach Gegenstand des Verfahrens. Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hatte die heiklen Zahlungen bereits 2012 in einem Gutachten für das Amtsgericht Ulm aufgeführt. So zahlte Schlecker laut dem Bericht, der der WirtschaftsWoche vorliegt, noch am 20. Januar 2012 sieben Millionen Euro an das Logistikunternehmen LDG. Am 23. Januar meldete er Insolvenz an.

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