BVB: Borussia Dortmund zahlt erstmals seit fünf Jahren Dividende
Champions-League-Finalist Borussia Dortmund (BVB) will nach einem Rekordumsatz und einem Gewinnsprung zum ersten Mal seit fünf Jahren eine Dividende zahlen. Der Umsatz sei in der Saison 2023/24 (per Ende Juni) – ohne Transfererlöse – um 22 Prozent auf 509,1 Millionen Euro gestiegen, teilte der BVB am Freitag mit.
Der Nettogewinn vervierfachte sich dank der Erfolge in der Champions League auf 44,3 (2022/23: 9,6) Millionen Euro. Der Fußball-Verein hatte seine Gewinnprognose dreimal angehoben und zuletzt zwischen 40 und 50 Millionen Euro anvisiert. Der BVB war erstmals seit 2013 ins Finale eingezogen, unterlag dort aber Real Madrid.
Die Geschäftsführung schlägt eine Dividende von sechs Cent je Aktie vor. Zuletzt hatte der BVB für 2018/19 eine Dividende gezahlt - ebenfalls sechs Cent. Das sei ein „wichtiges Signal an den Kapitalmarkt“, sagte Finanzchef Thomas Treß.
Eine halbe Milliarde Euro Umsatz habe sich der Fußball-Bundesligist 2019 als strategisches Ziel gesetzt, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, auf der Bilanzpressekonferenz. „Das haben wir jetzt, fünf Jahre später, geschafft. Und das versuchen wir auch in den nächsten Jahren zu schaffen“, betonte er.
Einschließlich der Transfererlöse - vor allem für den vor einem Jahr an Real Madrid verkauften Stürmer Jude Bellingham - lag die Gesamtleistung bei 639 (515,4) Millionen Euro. „Das ist unser Kerngeschäft: das Potenzial junger Spieler zu erkennen und zu entwickeln“, sagte Watzke.