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Verkannte KostbarkeitenSchnäppchen, die Millionen wert sind

Eine unscheinbare weiße Porzellanschale, die einst für drei Dollar auf einem Flohmarkt erstanden wurde, verstaubte jahrelang im Wohnzimmer - bis die Besitzer sie von Experten untersuchen ließen und feststellten, wie wertvoll sie ist. Ein Blick auf zehn weitere glückliche Schnäppchen. 20.03.2013 - 10:17 Uhr
Foto: AP

Ihr Vorbesitzer hatte sie in einem Trödelmarkt für drei Dollar gekauft und jahrelang in seinem Wohnzimmer aufgestellt, ehe er neugierig wurde und sie von einem Experten untersuchen ließ - nun brachte die chinesische Schale bei einer Auktion mehr als 2,2 Million Dollar (1,7 Million Euro). Das weiße, 12,5 Zentimeter hohe und rund 1000 Jahre alte Stück aus der Song-Dynastie wurde im Auktionshaus Sotheby's in New York verkauft. Neuer Besitzer ist ein Händler aus London. Vor der Auktion war der Wert der Schale auf 200.000 bis 300.000 Dollar geschätzt worden.

Foto: dpa

Diese chinesische Vase war in der Gunst einer Familie auf Long Island bei New York nicht sonderlich hoch angesehen. Sie diente jahrelang als Türstopper. Nun hat sie bei einer Auktion in New York mehr als 1,3 Millionen Dollar (etwa eine Million Euro) eingebracht. Die blau-weiße Vase entstammt der Ming-Dynastie.

Foto: REUTERS

Weil sie den Rahmen schön fand, hat eine Frau auf einem Flohmarkt in den USA für sieben paar Dollar ein Bild gekauft - und damit einen Coup gelandet. Denn Experten stufen das kleine bunte Bild als ein Werk des französischen Impressionisten Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) ein. Sie schätzen es auf einen Wert von bis zu 100.000 Dollar (etwa 78.000 Euro) - ein Vielfaches des Flohmarkt-Preises. Experten eines Auktionshauses in Virginia identifizierten das Fundstück dann als „Landschaft am Rande der Seine“. Wer der Verkäufer war und wie das Bild auf einen Trödelmarkt in Virginia gelangte, ist unklar.

Foto: dapd

Nur 1500 Euro zahlte ein französischer Flohmarktbesucher für ein Bild mit einem Pferd und einem Bauern. Das 45 mal 30 Zentimeter große Bild entpuppte sich als echter van Gogh. Geschätzter Wert drei bis fünf Millionen Euro.

Foto: dpa

Der Kalifornier Rick Norsigian wird dank einer Kiste Fotonegative vom Trödelmarkt reich. Nach eingehender Prüfung steht fest, sie stammen von dem berühmten amerikanischen Landschaftsfotografen Ansel Adams. Wert: 200 Millionen Dollar. Bezahlt hatte er nur 45 Dollar.

Foto: dpa

Ein britischer Arzt fand 2007 in der Garage seines verstorbenen Onkels einen wahren Schatz. Der dort eingestaubte Oldtimer war ein 1937 Bugatti Typ 57S Atalante. Von dem Wagen wurde nur 17 Stück produziert. Der ehemalige Besitzer Harold Carr hatte ihn 1960 dort abgestellt – und ihn nie wieder gefahren. Wert: 3,2 Millionen Euro. Das Bild zeigt einen Bugatti 35T von 1926.

Foto: dapd

Eine Berliner Studentin fand in einem Sofa, das sie für 150 Euro auf dem Flohmarkt gekauft hatte, ein Gemälde. Bei Ausziehen fiel ihr das Bild in die Hände. Bei einer genauen Untersuchung von Experten stellte sich heraus, dass es sich um ein Werkt des venezianischen Künstlers Carlo Saraceni aus dem Jahr 1605/10 handelte. Wert: Rund 20.000 Euro.

Foto: AP

Ein ominöser Briefmarkenfund beschäftigte im Jahr 2005 die Kölner Polizei. Ein 49-Jähriger Arbeitsloser erstand von einem Ehepaar auf einem Flohmarkt eine Briefmarkensammlung für 250 Euro. Er selbst wollte die Marken kurz darauf einem anderen Philatelisten für 2500 Euro anbieten. Der Kenner dachte, ihm würde Hehlerware angeboten, denn der tatsächliche Wert der Alben war viel höher. Die Marken stammten aus der Sammlung „Deutsches Reich 1875 bis 1945“. Wert: 25.000 Euro.

Foto: dpa

900 Euro sollte der knapp 3,5 mal 1,5 große Teppich einer Augsburgerin bringen – am Ende saust der Hammer bei 7,5 Millionen Euro. Von dem Geld sieht die Augsburgerin jedoch nichts. Sie hat den Teppich bei einer regionalen Auktion für 20.000 Euro verkauft. Den Reibach macht der neue Besitzer. Die Frau verklagte den Augsburger Auktionator auf Schadenersatz im Höhe von 350.00 Euro – und ging leer aus. Vor dem Landgericht wurde die Klage abgewiesen.

Foto: AP

Ein deutsches Ehepaar erstand 2006 auf dem Flohmarkt einen verdreckten Bilderrahmen für fünf Euro. Beim Säubern entdeckte sie dann einen Radierung des flämischen Barockmalers Rembrandt van Rijn. Wert: 70.000 Euro.  

Foto: gms

Während seiner Ferien in Ungarn erstand ein Regensburger einen kitschiges Ölgemälde, das einen Bauern mit Kuhherde vor einem Bergpanorama zeigt. Der vermeintliche „Schinken“ stammt von dem Dresdner Romantiker Ludwig Richter. Das Gemälde gilt als Schlüsselwerk und löst in der Fachwelt Furore aus. Das Bild trägt den Titel „Frühlingsmorgen im Lauterbrunner Tal“ von 1827. Wert: Mehr als 1,2 Millionen Euro. (Symbolfoto)

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