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  3. Sakko-Knöpfe offen oder zu? Wir zeigen Ihnen, wie es richtig geht

StilWelche Knöpfe Sie bei Sakkos schließen sollten

Das moderne Sakko sollte nicht nur gut sitzen, sondern auch richtig geknöpft werden. Ein Überblick, welche Knöpfe geöffnet gehören und welche geschlossen.Nora Balmann 13.01.2025 - 14:04 Uhr
Foto: dpa Picture-Alliance

Faustregel: Der unterste Knopf bleibt auf

Der untere Knopf beim Sakko bleibt geöffnet. Diese Tradition soll auf den 1901 verstorbenen britischen König Edward VII. zurückgehen. Der füllige Monarch mit einer Taille von 122 Zentimetern zum Zeitpunkt seiner Krönung ließ den unteren Knopf meist geöffnet.

Foto: dpa/dpaweb

Zweireiher

Die einzige Ausnahme von der Regel: Der Zweireiher. Das klassische, manche würden sagen konservative, Sakko bleibt immer geschlossen. Daher muss er gut passen und darf nicht zu eng sein. Jünger wirkt der Zweireiher mit zwei statt drei Knöpfen auf jeder Seite.

Prinz Charles macht es auf diesem Foto richtig, sein Sohn Prinz Harry nicht. Aber er scheint dabei zu sein, seinen Fehler zu beheben.

Foto: AP

Ein-Knopf-Sakko

Auch das Ein-Knopf-Sakko darf nicht zu eng sein. Denn auch hier gibt es nur einen Knopf, der geschlossen bleibt. Daher eignet sich dieses Sakko für schlanke, sportliche Männer. Durch den tief angesetzten Knopf ist das Revers besonders lang und unterstreicht so die schmale Figur der Träger.

Foto: dpa Picture-Alliance

Zwei-Knopf-Sakko

Meist eine gute Wahl: Das Zwei-Knopf-Sakko ist nicht zu modisch und nicht zu spießig. Ein Knopf bleibt geschlossen, einer offen – in der Regel ist das der untere.

Foto: AP

Drei-Knopf-Sakko

Der untere Knopf bleibt offen und der mittlere auf jeden Fall geschlossen. Den obersten Knopf zu schließen oder geöffnet zu lassen, steht dem Träger frei. Durch die drei Knöpfe ergibt sich ein kürzeres Revers als bei den vorherigen Modellen. Das macht die Wahl von passendem Hemdkragen und Krawatten-Knoten schwieriger.

Foto: dpa Picture-Alliance

Vier-Knopf-Sakko

Die beiden mittleren Knöpfe werden geschlossen – eventuell der oberste auch. Für den untersten Knopf gilt wie immer: Geöffnet lassen. Sakkos mit mehr als drei Knöpfen bieten sich etwa für besonders große Männer an, denen das Revers bei den gängigen Modellen zu lang vorkommt.

Foto: Fotolia

Fünf-Knopf-Sakko

Es geht sogar noch mit einem Knopf mehr. Alle Knöpfe bis auf den untersten werden beim Fünf-Knopf-Sakko geschlossen.

Foto: dpa Picture-Alliance

Frack

Der Frack wird immer offen getragen – ohnehin lässt er sich nicht schließen, da Fracks nur Zierknöpfe haben.

Foto: dpa Picture-Alliance

Weste

Der unterste Knopf bei der Weste bleibt geöffnet, die restlichen geschlossen.

Foto: Fotolia

Knöpfe beim Aufstehen und Hinsetzen

Beim Sitzen werden alle Knöpfe geöffnet – außer beim Zweireiher. Auch weil er beim Sitzen zugeknöpft bleibt, darf der Zweireiher nicht zu eng sitzen. Der Träger schließt die Knöpfe wieder vor dem Aufstehen – und nicht danach. Das gilt auch, um jemanden kurz die Hand zu schütteln.

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