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Vorteile im Überblick So können E-Autofahrer sparen

Der SEAT Mii electric in Schwarz parkt neben einer Ladesäule für Elektroautos vor einem großen Bürogebäude. Quelle: Seat

E-Autos sind sauber, leise und effizient – und schonen in vielen Fällen die Brieftasche. Wie sich mit einem Elektrofahrzeug Geld sparen lässt und welche Vorteile E-Autofahrer darüber hinaus genießen.

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Elektrisch unterwegs zu sein bedeutet, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten: Ein Elektromotor stößt während der Fahrt kein CO2, keinen Feinstaub oder giftige Stickoxide aus. Doch solch ein Fahrzeug ist im Betrieb mit Ökostrom nicht nur gut für die Umwelt – es ist auch gut für den Geldbeutel.

Das beginnt bereits bei der Anschaffung: Stromer sind zwar teurer im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, doch ihr Kauf kann vom Staat und der Automobilindustrie finanziell gefördert werden. Mit dem sogenannten Umweltbonus schießt die Bundesrepublik derzeit 2.000 Euro zum Netto-Kaufpreis zu.

Denselben Betrag ziehen die Autobauer nochmals vom Kaufpreis ab. Da beim Herstelleranteil noch die Mehrwertsteuer hinzugerechnet wird, winkt insgesamt also eine Prämie von 4.380 Euro. Sie wird sich aller Voraussicht nach in 2020 nochmals erhöhen. Dann sollen im Rahmen des Klimapakets neue Förderrichtlinien in Kraft treten und der Kauf eines E-Autos wie zum Beispiel eines SEAT Mii electric (Stromverbrauch kombiniert: 12,9–12,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO2-Effizienzklasse: A+*) stärker als bisher bezuschusst werden.

Wissenswertes zur Förderung von Elektroautos

Zehn Jahre lang keine Kfz-Steuer

Nicht nur beim Kauf bietet ein elektrisch betriebenes Auto finanzielle Vorteile. Auch der Unterhalt fällt im Vergleich günstiger aus. Der Strom für 100 Kilometer Fahrt kostet gut ein Drittel weniger als die entsprechende Menge an herkömmlichem Kraftstoff. Nach dem Besuch der Werkstatt müssen Besitzer eines E-Autos zudem weniger tief in die Tasche greifen, denn Elektrofahrzeuge haben keinen so wartungsintensiven Antriebsstrang wie Autos mit konventionellem Verbrennungsmotor. Obendrauf kommt noch eine gute Nachricht: Wer bis zum 31. Dezember 2020 ein vollelektrisches Auto zulässt, braucht für die nächsten zehn Jahre keine Kfz-Steuer zu zahlen.

Nebst Kaufprämien und günstiger Unterhaltung genießen E-Autofahrer zusätzlich so manches Privileg im Straßenverkehr. Seit 2015 gibt das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) den Kommunen die Möglichkeit, E-Autos bestimmte Sonderrechte einzuräumen. Voraussetzung ist das sogenannte E-Kennzeichen, also ein Nummernschild mit großem E am Ende, das mit einem elektrisch betriebenen Fahrzeug sicher ist.

Damit gelten etwa Ausnahmen bei Durchfahrtsverboten und Zufahrtsbeschränkungen. Um Innenstädte, die als Umweltzone so manchem Diesel oder Benziner verwehrt bleiben, müssen Stromer keinen Bogen machen. Freie Fahrt macht die Benutzung von sogenannten Sonderspuren möglich: In Dortmund beispielsweise dürfen Elektrofahrzeuge einige Busspuren mitbenutzen. Einmal quer durch die staugeplagte City führt in Düsseldorf die Umweltspur, auf der auch E-Autos fahren dürfen.

Kostenlos parken, kostenlos Laden

Besonders regen Gebrauch machen immer mehr deutsche Städte vom Angebot des EmoG, die Parkgebühren für E-Autos zu senken oder gar ganz zu erlassen. In Leipzig etwa ist für einen Abstellplatz mit Ladesäule kein Parkschein erforderlich. In München dürfen Stromer auf allen städtisch bewirtschafteten Parkflächen, zunächst befristet bis Ende 2020, zwei Stunden kostenlos parken. Hamburg geht einen Schritt weiter und erlaubt Fahrern von E-Autos das Parken zum Nulltarif bis zur Höchstparkzeit mit Parkscheibe. Zwischen 20 Uhr und 9 Uhr dürfen sie unbegrenzt kostenlos parken. Und in Stuttgart gibt es einen Sonderparkausweis für E-Auto-Halter, der zum kostenlosen Parken auf allen städtischen Parkplätzen und sogar in Bewohner-Parkgebieten berechtigt. Welche konkreten Vorteile für E-Autos im Straßenverkehr in Ihrer Stadt gelten, können Sie bei der örtlichen Zulassungsstelle erfragen.

Spannende neue Technik

Auch die Wirtschaft zieht in Sachen Elektromobilität mit. Insbesondere der Einzelhandel möchte seinen elektrisch mobilen Kunden etwas bieten und gestattet immer öfter das kostenlose Laden vor dem Geschäft. Ob Discounter wie Aldi oder Lidl, Supermärkte wie Rewe oder Kaufland, Baumärkte wie Hornbach oder Bauhaus oder die schwedische Einrichtungskette Ikea: Drinnen füllen Kunden ihren Einkaufswagen, draußen den Akku ihres Elektroautos.

SEAT Mii Electric (Stromverbrauch kombiniert: 12,9–12,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO2-Effizienzklasse: A+*)

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

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