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Ergonomische MöbelDiese Büromöbel helfen gegen Stress und Schmerzen

Wir sitzen 1470 Stunden im Jahr am Schreibtisch – kein Wunder, dass Rückenschmerzen für viele Büronomaden zur Tagesordnung gehören. Das viele Sitzen belastet unsere Wirbelsäule. Dabei gibt es eine einfache Lösung.Carina Kontio 17.11.2015 - 06:36 Uhr
Foto: CLARK/obs

Bürostuhl richtig einstellen

Eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Haltung ist das richtige Mobiliar. Vor allem der Bürostuhl spielt eine große Rolle. Es reicht hier absolut aus, wenn er sich individuell an Rücken- und Armlehne sowie in Sitzhöhe- und tiefe einstellen lässt; es muss keine ergonomische Spezialanfertigung sein.

Foto: dpa

Der Weg zum individuellen Bürostuhl

Sitzhöhe: Die richtige Sitzhöhe ist optimal, wenn die Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 Grad bilden.
Tiefe des Sitzes: Zwischen Sitzfläche und Kniekehle sollte eine Faust passen.
Höhe der Rückenlehne: Die Höhe sollte so eingestellt sein, dass sich die Wölbung der Rückenlehne kurz oberhalb der Gürtellinie befindet.
Armlehnen: Die Oberarme sollten in entspannter Haltung gerade nach unten hängen können. Die Ellenbogen liegen dann auf der Armlehne auf. Der Ober- und der Unterarm bilden dabei einen rechten Winkel.

Foto: dpa

Bandscheibenvorfall

Wer allerdings schon eine Rückenerkrankung hat, wie beispielsweise einen Bandscheibenvorfall, der sollte einen ergonomischen Bürostuhl mit Gewichtseinstellung nutzen, bei dem sich auch Lendenwirbel- oder Kopf- und Nackenstützen einstellen lassen.

Foto: dpa

Steh-Sitz-Lösungen

Noch besser als richtig zu sitzen ist es, weniger zu sitzen. Stehen Sie deshalb so viel wie möglich auf und gehen bei der Arbeit umher. Ideal sind auch Steh-Sitzlösungen, bei denen der Schreibtisch per Knopfdruck zum Stehtisch wird.

Foto: dpa-tmn

Dokumentenhalter

Wenn Sie einen Dokumentenhalter an Ihrem Arbeitsplatz nutzen, bildet die Arbeitsfläche eine Schräge – dadurch wird der Nacken beim Blick auf die Unterlagen weniger gebogen. Denn Dokumente, die links oder rechts auf dem Schreibtisch liegen, belasten ihn unnötig. Auch Schultern und Augen werden durch den ständig Blickwechsel enorm beansprucht. Genauso verrenken müssen Sie sich, wenn die Dokumente vor oder hinter der Tastatur liegen.

Kostenpunkt: je nach Qualität schon ab 15 Euro im Handel erhältlich.

Foto: dpa

Fußstütze

Angenehmer arbeiten können Sie auch mit Hilfe einer Fußstütze, die es bereits ab 20 Euro im Handel gibt. Die ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Arbeitsfläche nicht oder nur unzureichend höhenverstellbar ist. Eine gute Fußstütze sollte im Winkel und in der Höhe verstellbar und rutschfest sein.

Foto: dpa

Laptop-Ständer

Wer mit dem Laptop, der eine doch eher gekrümmte Körperhaltung erfordert, möglichst ergonomisch arbeiten möchte, sollte das Gerät unbedingt an einen externen Bildschirm anschließen und zusätzlich mit getrennter Tastatur und Maus arbeiten. Angenehm auf die Körperhaltung wirkt sich auch ein Laptopständer aus, der von den Fachleuten immer wieder empfohlen wird. Einfachere Ständer gibt es bereits ab 15 Euro zu kaufen.

Foto: dpa

Ergonomische Computermaus

Schon für 10 Euro können Sie sich eine ergonomische Computermaus am Arbeitsplatz gönnen, die für eine natürliche Handhaltung sorgt. Denn Klicken und scrollen belasten das Handgelenk ungemein. Häufige Folgen sind Schmerzen und chronische Entzündungen.

Foto: dpa

Ergonomische Tastatur

Zugegeben: Die Dinger sehen teilweise ganz schön krumm und schief aus. Aber eine ergonomische Tastatur mit einem geteilten oder nach hinten abfallendem oder einem nach oben gewölbtem Tastenfeld kann Schmerzen in den Handgelenken vermeiden und eine unnatürliche Drehung der Arme verringern. Erhältlich sind die Geräte schon ab 30 Euro.

Foto: AP

Handballenauflage

Am günstigsten ist die Handballenauflage (unter 10 Euro im Handel), die ein ungesundes Abknicken der Handgelenke nach oben vermindert. Diese aus Gel bestehenden Auflagen und Mauspads passt sich dem Handgelenk an und verlagern den Druck von schmerzenden Druckstellen weg

Foto: dpa

Stilles Plätzchen

Zu schaffen macht auch Arbeitslärm in Großraumbüros. Für Mitarbeiter häufig mehr Fluch als Segen. Wer konzentriert arbeiten will, braucht aber nicht zwingend ein eigenes Büro – auch hier kann das Mobiliar durch Stellwände und Akkustikkabinen Abhilfe, Ruhe und Privatsphäre schaffen.

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