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Führungskräfte Chefs versinken in Informationsflut

Dank Facebook, Twitter und Co. prasseln täglich Unmengen Informationen auf uns ein. Eine Studie zeigt, dass sich viele Chefs davon überfordert fühlen - und sich trotzdem von gut gemachten Inhalten beeinflussen lassen.

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Die größten Ängste der Führungskräfte
Den Kopf in den Sand stecken Quelle: Fotolia
Naturkatastrophen Quelle: dpa
Verlust-des-Vermögens Quelle: dpa
Lebensunterhaltungskosten Quelle: dpa
Zum Pflegefall werden Quelle: dpa
Schlaflosigkeit
Sinkender Lebensstandard im Alter Quelle: dpa

Wer einen ganzen Tag keinen Blick in die sozialen Netzwerke geworfen hat, sieht sich schnell mit einer fülle neuer Posts konfrontiert, die - sofern man alle Informationen haben möchte - abgearbeitet werden wollen. Mit diesem Problem haben jedoch nicht nur Otto-Normal-Verbraucher zu kämpfen, auch Führungskräfte müssen mit einer immer größeren Flut von Informationen umgehen. Bei ihnen kommt noch erschwerend hinzu, dass sie aus der großen Input-Menge geschäftsrelevante Informationen herausfiltern müssen. Das bringt immer mehr Chefs an ihre Grenzen.

Zumindest ist dies das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens Hill+Knowlton Strategies und "The Economist Group", für die international 1.600 Führungskräfte befragt wurden. Ziel der Erhebung war es zu untersuchen, welchen Einfluss Vordenker besitzen und wie dieser in der Unternehmenskommunikation genutzt werden können.

Von den Teilnehmern gaben 60 Prozent an, sich durch die Masse an Informationen überfordert zu fühlen, mehr als die Hälfte spricht außerdem davon, sich gestresst und belästigt zu fühlen. Relativ große Einigkeit besteht in der Frage, welche Konsequenz die Befragten aus der Überforderung ziehen. Drei Viertel wählen ihre Informationsquellen sorgfältiger aus und folgen beispielsweise in sozialen Netzwerken nur noch wenigen vertrauenswürdigen Personen.

Was gute Führung ausmacht

Wie vertrauenswürdig die Chefs neue Inhalte finden, hängt dabei vor allem von der Qualität und der Glaubwürdigkeit der Daten ab. Diese Angaben machte gut die Hälfte der Befragten. Weniger relevant ist hingegen das mediale und öffentliche Profil des Vordenkers. Nur fünf Prozent der Befragten gaben diese Antwortmöglichkeit an.

Haben Vordenker aber erstmal das Vertrauen von Führungskräften erworben, wirkt sich das auch positiv auf ihrer ihre eigenen Geschäfte aus. Drei von vier Befragten gaben an, dass guter Content ihre Kaufentscheidung beeinflusse. Aufgrund guter Beiträge würden 67 Prozent der Teilnehmer eine Marke empfehlen und für 83 Prozent sind gute Inhalte ein Kriterium für die Auswahl potenzieller Geschäftspartner.

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