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Kinder, Küche, Karriere #8„Uns war klar, dass wir beide arbeiten möchten. Aber wie das gehen soll, nicht“

Anna empfand ihre Partnerschaft als modern – bis sie Mutter wurde. Der Weg zur gleichberechtigten Elternschaft war anstrengend.Nora Sonnabend 01.02.2025 - 08:43 Uhr

„Die Zeit, in der ich Vollzeit gearbeitet habe und mein Mann in Elternzeit war, war Gold wert“, sagt Anna, Mutter von zwei Kindern (Symbolbild).

Foto: WirtschaftsWoche

In unserer Interview-Reihe sprechen wir regelmäßig mit Berufstätigen, die Kinder haben. Sie berichten darüber, wie sie ihren Job und die Sorgearbeit miteinander vereinbaren, für welches Elternzeit- und Arbeitsmodell sie und ihr Partner sich entschieden haben und was ihnen dabei hilft, sich zu organisieren.

Anna ist 40 Jahre alt und Ärztin in einer Kinderklinik. Ihr 46-jähriger Mann Hannes ist Forstbeamter. Das Paar hat zwei Kinder im Alter von zwei und sechs Jahren und lebt in einer Kleinstadt in Hessen.

WirtschaftsWoche: Anna, du bist jetzt seit gut sechs Jahren Mutter. Wenn du der Anna, die noch keine Kinder hatte, einen Tipp für ihren heutigen Alltag geben könntest: Welcher wäre das?
Ich würde ihr raten, frühzeitig mit dem Partner zu besprechen, wie es laufen soll: „Wir wollen beide arbeiten, aber was ist mit unseren Jobs und Arbeitgebern möglich?“ Es reicht nicht, zu denken, „das wird schon, wir sind ein modernes Paar“. Wie es dann tatsächlich läuft, steht auf einem anderen Blatt.

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Habt ihr das vorher überhaupt nicht besprochen?
Grobe Eckpfeiler standen schon fest. Es war immer klar, dass wir beide arbeiten möchten. Aber wie genau das gehen soll, nicht.

Wie habt ihr es dann gemacht?
Ich bin nach der Geburt unseres ersten Kindes 13 Monate in Elternzeit gewesen. Danach bin ich während der Elternzeit in Teilzeit mit 30 Stunden pro Woche in den Job gestartet – mit Hilfe eines Krippenplatzes und einer Nanny, weil mein Mann in dieser Zeit ständig weg war.

Wieso war er nicht zu Hause?
Er hat ein forstliches Referendariat gemacht. Das findet an verschiedenen Orten statt. Ich war also anderthalb Jahre lang zu weiten Strecken mit meinem Kind alleine, in der Elternzeit und beim Wiedereinstieg in den Beruf – mit Schichtdienst unter der Woche und am Wochenende.

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Ohne Kindermädchen wäre die Erwerbsarbeit also nicht möglich gewesen.
Genau. Ich hatte Sheryl Sandbergs „Lean in“ gelesen. In dem Buch rät Sandberg Müttern, Geld für die Betreuung in die Hand zu nehmen, um weiterzuarbeiten – auch wenn das unter Umständen eine Nullrechnung sein kann. Unter diesem Eindruck habe ich die Zusatz-Nanny engagiert. Das war natürlich eine teure Angelegenheit. Ich war quasi Alleinverdienerin – mein Mann hatte ja nur ein Referendarsgehalt, abzüglich Krankenkassenbeitrag. Aber es hat sich gelohnt, weil es die einzige Möglichkeit für mich war, arbeiten zu gehen. Klassische Betreuungszeiten decken sich ja nicht mit Arbeitszeiten. Schon gar nicht bei Schichtdienst.

Wie sahen deine Schichten aus?
Das war ein Wechselschicht-Modell, man hat entweder tagsüber, spät oder in einer 24-Stunden-Schicht gearbeitet. Inzwischen arbeite ich in einem Drei-Schicht-System, das bedeutet im Großen und Ganzen tagsüber von acht bis 15.30 Uhr, von mittags bis 22 Uhr oder nachts.

Die Nanny musste also sehr flexibel einsetzbar sein.
Ja, ich habe sie echt wild eingeteilt. Wir haben lange gesucht, bis wir sie gefunden haben. Der große Vorteil war, dass ihre Tochter auch im Schichtdienst arbeitet. Sie wusste also, was das bedeutet.

Musstet ihr euch komplett neu organisieren, als dein Mann nach anderthalb Jahren wieder mehr zu Hause war?
Ich muss sagen, das ist ein Vorteil von Schichtdienst: Man ist einfach weg und der andere muss gucken, wie er es macht. In vielen Familien schmeißen ja zum Beispiel das Ins-Bett-Bringen nur die Mütter. Bei uns musste das einfach laufen, wenn mein Mann es gemacht hat. Natürlich hat das auch mal geknirscht, aber das passiert bei Müttern ja auch. Abgesehen von den anderthalb Jahren, in denen ich alleine war, sind wir schnell zu einem Paar geworden, wo beide alles machen.

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War dir klar, dass dein Mann nicht viel zu Hause sein wird, bevor ihr Eltern wurdet?
Ja, das war eine bewusste Entscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben, weil das für seinen beruflichen Werdegang eine total gute Sache war. Deswegen war es zwar sehr anstrengend, aber ich habe diese Entscheidung mitgetragen. Das war für mein Mindset wichtig. Und es war ja zeitlich begrenzt.

Hast du dich am Anfang der ersten Elternzeit manchmal einsam gefühlt?
Ja, sehr. Ich bin sogar für drei Monate nach Hamburg „ausgewandert“, weil ich irgendwo hin musste, wo ich Leute kenne. So ein Tag mit Kind ist lang...

Hat dir die Elternzeit trotzdem gefallen?
Ja, sie war absolut gewinnbringend, vor allem für die Mutter-Kind-Beziehung. Aber diese 60er-Jahre-Paar-Situation der ersten Zeit möchte ich auf keinen Fall zurückhaben. Der eine ist „Hans Dampf in allen Gassen“, pflegt Freundschaften, kommt beruflich weiter und erlebt was. Und die andere hockt zu Hause, guckt nur auf die Uhr und sieht, wie der Zeiger sich nach vorne bewegt. Als Frau, die stillt, ist man ja zwangsläufig eingeschränkt. Das ist übel. Also für mich ist es das – ich weiß auch von Frauen, denen es anders geht. Aber mir macht eine gleichberechtigte Elternschaft mehr Spaß.

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Was hättet ihr vor der Geburt eures ersten Kindes genauer besprechen müssen?
Wir hatten in der ersten Zeit als Eltern eine ziemlich harte Auseinandersetzung darüber, ob mein Mann seine Stelle reduziert. Ich dachte, es sei klar, dass wir das beide machen. Aber es hat unglaublich viele Anläufe gebraucht, bis er es tatsächlich beantragt hat. Dabei war die Genehmigung am Ende gar kein Problem. Und: Es war alternativlos. Selbst mit einer reduzierten Stelle habe ich ja nicht immer um 15 Uhr Feierabend, wenn die Kita schließt. Der Mann muss auch reduzieren.

Weißt du, wieso es deinem Mann so schwergefallen ist, den Schritt zu gehen?
Ich glaube, die Forstwelt ist einfach noch ein sehr konservatives Milieu. Hannes war – und ist auch bei seinem heutigen Job – der einzige Mann mit einer reduzierten Stelle. Da er bei einer Behörde arbeitet, gibt es wenig Spielraum, ihm das nicht zu genehmigen. Aber dennoch muss er es regelmäßig neu verhandeln… und klar machen, dass er nach Feierabend wirklich nach Hause muss und keine Überstunden machen kann.

Wie habt ihr euch nach der Geburt eures zweiten Kindes aufgeteilt?
Ich bin nach anderthalb Jahren Elternzeit in Vollzeit in den Schichtdienst gegangen und mein Mann hatte sieben Monate Teilzeit in Elternzeit. Ich glaube, damit war er der einzige Papa mit mehr als zwei Monaten Elternzeit in unserem Ort. Danach bin ich wieder auf die 50-Prozent-Stelle gewechselt und mein Mann auf seine 80-Prozent-Stelle.

Bei vielen Paaren wird die Entscheidung, wer wie viel Elternzeit nimmt und wer seine Stelle reduziert, ja auch davon bestimmt, wie es um die Finanzen bestellt ist. Wie sieht das bei euch aus?
Ja, ich kann von Glück sagen, dass mein Gehalt ziemlich in Ordnung und daher auch relevant ist, dass ich arbeiten gehe. Ich hatte da immer eine ganz gute Verhandlungsposition. Dass ich komplett zu Hause bleibe oder sehr wenig arbeite, war aus finanziellen Gründen schlicht keine Option. Und trotzdem haben wir da so rumgekämpft.

Du hast vorhin aber erwähnt, dass es dir beim Arbeiten nicht nur ums Geld geht, sondern auch darum, beruflich weiterzukommen.
Ja, ich möchte am Ball bleiben. Und da ist eine 50-Prozent-Stelle schon recht wenig. Das ist das Minimum, um nicht alles zu vergessen und noch ein Teil des Teams zu sein. Und dennoch ist eine Vollzeitstelle ein ganz anderer Schnack, das merkst du radikal. Als Vollzeitkraft hatte ich gefühlt alle Freiheiten. Und als ich dann eine reduzierte Stelle hatte, habe ich erfahren, was Teilzeitdiskriminierung ist.

Was hast du erlebt?
Das hat gar nichts mit deiner Person oder deinen Fähigkeiten zu tun, aber damit, dass du weniger präsent bist. Ich konnte zum Beispiel meinen nächsten Ausbildungsschritt nicht gehen, obwohl ich eigentlich an der Reihe gewesen wäre. Stattdessen hat eine Vollzeitkraft den Ball zugespielt bekommen. Ich hätte natürlich vehementer protestieren können, aber ehrlicherweise war ich dafür ein bisschen zu kaputt, ich konnte diesen Schritt dann erst zwei Jahre später und nach dem zweiten Kind antreten.

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Was wünschst du dir als Mutter von deinem beruflichen Umfeld?
Ich hatte nach beiden Elternzeiten Personalverantwortliche, die wissen, was es heißt, eine berufstätige Mutter zu sein und eine echte Bereitschaft haben, Dinge zu verbessern, die im Berufsalltag für Eltern nicht funktionieren. Verständnis ist eine feine Sache, aber davon allein kann man sich nichts kaufen. Ich habe Glück, dass meine Schichtpläne zum Beispiel etwas anders geschrieben werden als eigentlich vorgesehen, so klappt es für uns als Familie organisatorisch deutlich besser. Denn es reicht ja nicht allein, meine Stelle zu reduzieren. Wenn ich drei Wochen hintereinander Spätdienst hätte, zu Hause ausfallen und die Kinder nicht sehen würde, wäre für die Familie nichts gewonnen. Es ist schön, mal einen Vormittag frei zu haben, um Dinge zu erledigen, aber dann sehe ich meine Kinder nur morgens beim Aufwachen und auf dem Weg zu Kita und Schule.

Wo liegt euer monatliches Haushaltsnettoeinkommen?
Bei 6000 bis 7000 Euro, je nachdem, wie meine Schichtzulagen ausfallen.

Wie lebt ihr?
Wir wohnen gerade noch zur Miete in einer Wohnung und sanieren ein Haus, in das wir nächstes Jahr einziehen.

Wie teilt ihr Dinge auf, die im Haushalt anfallen?
Ich würde behaupten, unterm Strich schaffen wir eine Fifty-Fifty-Nummer. Und wir leisten uns vier Stunden die Woche eine Haushaltshilfe.

Wie sieht es mit weniger sichtbaren Aufgaben aus, an die ihr im Familienalltag denken müsst?
Auch da sind wir recht gleichberechtigt unterwegs. Das Thema ist zum Glück kein Problem für mich. Ich kann mir vorstellen, dass es ein Horror ist, wenn man alles alleine bedenken muss.

Das heißt, ihr müsst euch nicht gegenseitig erinnern, sondern es läuft einfach?
Ich würde sagen, da war die Zeit, in der ich Vollzeit gearbeitet habe und mein Mann in Elternzeit war, Gold wert. Er war acht Monate lang vollumfänglich für alles verantwortlich. Das hilft enorm. Ich glaube auch nicht, dass das ein Männer-Frauen-Ding ist. Wer es einmal gemacht hat, weiß, an was zu denken ist, und kümmert sich.

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Was findest du anstrengender, einen Tag auf der Arbeit oder einen Tag mit Kindern?
Einen Tag mit Kindern. (lacht) Korrigiere: mit kleinen Kindern. Aber ich würde auch nicht wieder eine Vollzeit-Woche im Krankenhaus haben wollen, die mit Überstunden schnell mal zu einer 80-Stunden-Woche werden kann. Ich finde eine Mischung aus Sorge- und Erwerbsarbeit gut, bei der man sich auf beides fröhlich einlassen kann.

Wer passt denn auf eure Kinder auf, wenn ihr einen Betreuungsengpass habt?
Wir haben eine Freundin nebenan, die wie eine Oma für die Kinder ist. Sie ist immer für uns da, wenn mal wieder alles nicht aufgeht. Die Großeltern der Kinder wohnen 40 Minuten entfernt, sie können wir mit ordentlich Vorlauf auch einplanen. Und eine große Unterstützung ist ein Freundeskreis, in dem sich die Kinder auskennen und wohlfühlen. Wir sprechen uns mit anderen Eltern ab, ob sie unser Kind mal mit abholen und zu uns nach Hause bringen können, wir ihr Kind zum Fußballtraining mitnehmen sollen und so weiter.

Wie verbringt ihr eure Freizeit?
Wir verbringen viel Zeit mit anderen Leuten. Hier in der Provinz sind die Wege kurz und wir sind gerne bei anderen Familien mit gleichaltrigen Kindern, mit denen wir manchmal auch in den Urlaub fahren. Wir nehmen gerne Veranstaltungen der Stadt wahr und besuchen übers Wochenende auch Freunde, die woanders wohnen. Viel zu Hause sind wir nicht.

Verbringen du und dein Mann auch Zeit alleine?
Ja, etwa alle zwei Wochen ist jeder mal einen Abend alleine unterwegs und alle ein bis zwei Monate ein ganzes Wochenende.

Und wie sieht es mit Paarzeit aus?
Wir gönnen uns ab und zu für einen Abend eine Babysitterin, aber eher selten. Da ist es schon viel wert, wenn ich durch den Schichtdienst mal vormittags zu Hause bin, während mein Mann Homeoffice hat. Auch für die Baustelle brauchen wir gerade manchmal Zeit ohne die Kinder – das ist gar nicht so einfach zu organisieren.

Was muss sich deiner Meinung nach in der Gesellschaft noch in Sachen Vereinbarkeit ändern?
Ich würde mir wünschen, dass Frauen mehr für sich einstehen. Gleichberechtigung fängt im Privaten an. Aber auch Männer müssen Kinder und Familie als ureigene Angelegenheit sehen und präsent sein.

Hat sich deine Einstellung dazu geändert, seit du Mutter bist?
Nein, ich war schon immer dieser Meinung. Aber ich hätte nicht gedacht, dass ich so viele Diskussionen und Streitereien erleben werde. Und ich war zu Beginn der Elternschaft wirklich erstaunt, entsetzt, irritiert darüber, dass es in vielen Familien noch so 60er-Jahre-mäßig zugeht.

Hinweis: Weil die Interviewpartnerinnen sehr persönliche Erfahrungen sowie konkrete Einblicke in ihre Finanzen teilen, möchten sie anonym bleiben. Die vollständigen Namen sind der Redaktion bekannt.

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