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Fiese Fragen im VorstellungsgesprächWer abblockt, hat verloren

Mit kniffligen Fragen wollen Personaler Bewerber aus der Reserve locken. Im Interview erklärt Karriereexpertin Maja Skubella, welche Reaktionen ein absolutes No-Go sind und wie sich Bewerber vorbereiten können.Lisa Oenning 08.04.2016 - 19:30 Uhr

Viele Personaler stellen im Vorstellungsgespräch gerne knifflige Fragen, um die Bewerber zu testen.

Foto: Fotolia

WirtschaftsWoche Online: Der Personaler fragt den Bewerber, wie viele Schokolinsen in einen Bus passen. Das hat doch nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun.

Maja Skubella: Das ist richtig. Der Personaler will dadurch herausfinden, wie sein Gegenüber mit dieser unerwarteten Frage, die nichts mit dem Job zu tun, umgeht. Es geht dem Unternehmen darum, zu erfahren, wie analytisch und lösungsorientiert der Bewerber vorgeht. Und ob er vielleicht auch die nötige Portion Humor mitbringt.

Und von zwei schwierigen Fragen kann man auf die gesamte Persönlichkeit eines Bewerbers schließen?

Es gibt tatsächlich Bewerber, die ihr wahres Gesicht zeigen, wenn sie Stress ausgesetzt sind. Die Personaler sind geschult und deshalb in der Lage, die jeweiligen Reaktionen zu deuten. Aber natürlich verhalten sich Menschen im Stress anders als in einer Alltagssituation. Das sollte der Personaler differenzieren können.

Was ist Ihre größte Schwäche? Direkt gefolgt vom Klassiker "Wo sehen Sie sich selbst in fünf Jahren?" ist dies wohl eine der meist gestellten Fragen im Bewerbungsgespräch, auf die die meisten Kandidaten schon eine passende, standardisierte Antwort parat haben: "Ich arbeite zu hart!".

Doch was tun, wenn CEOs Fragen stellen, mit denen Sie nicht gerechnet haben? 'Quartz' hat Vorstandsvorsitzende aus aller Welt gefragt, mit welchen Erkundigungen sie ihre Bewerber am liebsten aus der Reserve locken und in Erfahrung gebracht, welche Antworten sie dann gerne hören.

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Was wäre Ihnen lieber? Geachtet oder gefürchtet zu werden?

Oder platt gesagt: Was spielt für Sie die entscheidendere Rolle - Macht oder Moral? Laut Michael Gregoire, dem Vorsitzenden des IT Management Software-Unternehmens CA Technologies, eignet sich diese Frage ideal, um heraus zu kitzeln, was für ein Führungstyp der Bewerbungskandidat ist.

Eine perfekte Antwort gibt es in der Theorie nicht, denn je nach ausgeschriebener Stelle können die Anforderungen an den Chef variieren. In einem kollaborativen Arbeitsumfeld wäre es fatal, die Krallen auszufahren und eine angespannte Arbeitsatmosphäre zu fördern, sagt der Experte. Hier haben gefürchtete Führungskräfte nichts zu suchen. In einem Unternehmen, das sich gerade auf dem absteigenden Ast befindet, ist eine Führungskraft, die durchgreifen kann, jedoch vonnöten - wenn nicht sogar unabdingbar.

Achten Sie also darauf, welche Führungsqualitäten gefragt sind und ob Sie die Voraussetzungen erfüllen, wenn Sie sich auf eine Stelle bewerben.

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Was ist Ihr größter Lebenstraum?

Auf den ersten Blick eine harmlose Frage, doch laut Self-Made-Milliardärin Zhang Xin - Mitbegründerin des chinesischen Immobilienhändlers SOHO - lauern auch hier Tücken. Freigeister kommen deutlich besser an als Tiefstapler. Die erfolgreiche Unternehmerin hat es vorgemacht: Von dem in einer Textilfabrik zusammengesparten Geld gründete sie das Unternehmen, das heute Chinas größter Immobilienhändler ist. Hohe Ziele sind also gern gesehen und kommen gut an. Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel und zeigen Sie ihre Ambition ruhig offen.

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Wie wurden Sie behandelt?

Diese Frage ist besonders heimtückisch, denn Sie richtet ihr Augenmerk nicht an den Bewerbungskandidaten selbst, sondern auf alle Personen, die unmittelbar vor oder nach dem Gespräch mit ihm in Kontakt getreten sind. Das können Pagen, Chauffeure, Assistenten oder Rezeptionisten sein. Dem CEO eröffnet diese Frage eine einmalige Chance, auch hinter die "Fassade" des Bewerbers zu schauen. Ein Experte, der auf diese Strategie setzt, ist Rick Goings, Vorstandsvorsitzender von Tupper. Auf diese Weise erfahre man - zusätzlich zu den kognitiven Fähigkeiten - etwas über die sozialen Umgangsformen.

Bereiten Sie sich also auch mental darauf vor, auf ihre interaktiven Fertigkeiten geprüft zu werden. Diese halten viele Führungskräfte für genauso wichtig wie Ihr Fachwissen.

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Warum sind Sie heute hier?

Da sie sehr viele Antwortmöglichkeiten zulässt - darunter auch einige weniger wünschenswerte - ist auch diese Frage fies. Gordon Wilson - Vorstandsvorsitzender von Travelport - meint, ideal sei ein Kandidat, der auf den Nutzen fokussiert ist, den er dem Unternehmen bringt und persönliche Vorlieben zurücksteckt. "Wenn das Unternehmen von Ihnen profitiert, werden die persönlichen Aspekte wie von selbst kommen", erklärte er gegenüber 'Quartz'.

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Was ist Ihre Lieblingsimmobilie bei Monopoly und wieso?

Die etwas andere Art, Bewerber zum Thema Chancen und Risiken zu befragen. Für Investmentbanker wie Ken Moelis ist diese Frage eine gewinnbringende Strategie, um junge Betriebswirte aus der Reserve zu locken.

Foto: dpa/dpaweb

Erzählen Sie von einer persönlichen Niederlage

Hier ist Ihre Antwort das Entscheidende. Generell ist eine positive Einstellung der Schlüssel zum Erfolg. Denn wer sich selbst als Opfer und vom Pech verfolgt sieht, wirkt wenig vertrauenswürdig. Kandidaten, die dagegen offen über ihre Fehler und Niederlagen sprechen und aus diesen prägenden Erfahrungen neue Energie geschöpft haben, kommen umso besser an. Gerade Finanzdienstleister sind auf Querdenker angewiesen, die nicht sofort in Panik ausbrechen, wenn etwas schiefgeht, so Davide Serra, Vorstandsvorsitzender des Londoner Hedge Fonds Algebris.

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Erzählen Sie von Ihrer Kindheit. Was wollten Sie werden?

Barbara Byrne - stellvertretende Vorsitzende des Investitionsbankgeschäfts bei Barclays - schwört auf diese Frage als Eisbrecher. Sie hält nicht viel von steifen, technischen Bewerbungsfragen. Kinderträume laden dagegen zum Plaudern ein und verraten viel über die Persönlichkeit des Kandidaten. Scheuen Sie sich also nicht davor, viel von sich preiszugeben und ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern.

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Wie ist es um Ihre sozialen Fähigkeiten bestellt?

Ähnliches gilt auch für den "Weinkartentest", der laut Charles Phillips des Softwareherstellers Infor für die Anpassungsfähigkeit des Bewerbers in einem lockeren Umfeld steht. Hier kommt es auf die sozialen Kompetenzen an.

Bei einem Geschäftsessen mit anderen Vorstandsvorsitzenden testet Phillips die Kandidaten auf Ihre Weinkenntnisse und beobachtet sie im Umgang mit dem Kellner. Am Ende werden Sie dazu aufgefordert, einen Witz zu erzählen. Wer in einem fremden Umfeld spontan und kreativ handeln kann, hat - laut dem CEO - gute Karten.

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Folgen Ihren Worten auch Taten?

Auch den kleinsten Einwurf über Ihre Hobbies und Leidenschaften kann der Chef für sich nutzen, um Sie in eine missliche Lage zu bringen. Wenn Sie erzählen, ein begnadeter Sänger zu sein, sollten Sie sich nicht davor scheuen, vor allen Leuten ein Ständchen zu geben. Kaum etwas kommt schlechter an als Worte, denen keine Taten folgen. Das zumindest meint Atul Kunwar, Vorsitzender des Outsourcing-Dienstleisters Tech Mahindra. Andersherum ist es gern gesehen, wenn Sie offen über Ihre Leidenschaften sprechen und sich für diese auch nicht schämen. Überlegen Sie sich also gut, was Sie erzählen und geben Sie nicht vor, jemand anders zu sein als sie sind.

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Wie sollten Bewerber also nicht reagieren?

Der Bewerber macht sich unbeliebt, wenn er direkt die Antwort verweigert, ohne über die Frage nachzudenken, oder sich gar in eine Kampfhaltung begibt – und den Personaler fragt, ob die Frage ernst gemeint ist. Denn wenn der Bewerber abblockt, spricht das dafür, dass er sich nicht mit ungewohnten Situationen sachlich auseinandersetzt und nicht bereit ist, zu kooperieren.

Gibt es weitere No-Gos?

Ein weiteres Negativ-Beispiel ist, wenn die Person völlig verzweifelt auf die Frage reagiert und sich etliche Male dafür entschuldigt, dass sie die Antwort nicht weiß. Dann schließen die Personalverantwortlichen aus dem Verhalten, dass der Bewerber wahrscheinlich zu sensibel und nicht so belastbar sein könnte.

Wie reagieren Bewerber denn Ihrer Erfahrung nach?

Sie reagieren zunehmend entspannter, da sie wissen, dass solche Fragen im Vorstellungsgespräch immer häufiger vorkommen. Bevor die Personaler zu den trickreichen Fragen kommen, stellen sie in der Regel typische Fragen zur Person und zum Unternehmen, sodass sich die Bewerber in das Gespräch einfinden können. Da sorgen die kniffligen Fragen zwar oft für einen Adrenalinstoß, viele bleiben aber gelassen.

Vorstellungsgespräch

Wie Personaler Ihr Englisch prüfen

Und wenn der Bewerber beispielsweise die Antwort auf die Frage mit den Schokolinsen kennt?

Wenn der Bewerber dem Personaler prompt die richtige Anzahl nennt, wird der sich erkundigen, woher er diese Information hat. Wenn der Jobsuchende offen zugibt, dass er sich im Vorfeld über schwierige Fragen im Vorstellungsgespräch informiert hat, wird der Personaler sicher denken: "Super, dass der Bewerber sich so intensiv vorbereitet hat."

Kann sich der Bewerber überhaupt auf trickreiche Fragen vorbereiten?

Er hat natürlich die Möglichkeit, vorab im Internet zu recherchieren, welche Fragen häufig gestellt werden.

PwC in Frankfurt hat gefragt...

„Wie viele Briefkästen der Deutschen Post stehen auf den Straßen Deutschlands?“ Diese Frage sollte ein angehender Senior Consultant in Frankfurt am Main beantworten. Mehr Fragen aus Vorstellungsgesprächen bei PwC finden Sie bei Glassdoor.

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Zeb wollte wissen....

„Wie viele Smarties passen in einen VW-Bus?“ Mehr Fragen aus Vorstellungsgesprächen bei Zeb.

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Trainees bei Vodafone werden gefragt...

„Sie steigen in den Aufzug ein und im Aufzug befindet sich der CEO. Was würden Sie ihm sagen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen?“ Mehr Fragen aus Vorstellungsgesprächen bei Vodafone.

Foto: REUTERS

Thyssenkrupp hat einen angehenden Manager gefragt...

Wenn Sie alle Wohnungen in NRW mit Parkett ausstatten wollen würden, wie viel Holz müsste im Schwarzwald abgeholzt werden? Mehr Fragen aus Vorstellungsgesprächen bei ThyssenKrupp.

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Accenture will von seinen Strategy Consultants wissen....

„Wie viele Cappuccinos werden täglich in Manhattan verkauft?“ Mehr Fragen aus Vorstellungsgesprächen bei Accenture.

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Happy Thinking People in München will wissen...

„Wenn der Schokoriegel „Mars” eine Person wäre, wie wäre sie?” Mehr Fragen aus Vorstellungsgesprächen bei Happy Thinking People.

Foto: dpa

Eine Münchner Bank wollte wissen...

Laut dem aus Schweden stammende Personalvermittler Academic Work stellte der Personaler einer Münchner Bank einem Bewerber die Frage: "Warum sollten Regenwürmer Lederhosen tragen?"

Foto: dpa

Goldman Sachs fragte im Vorstellungsgespräch:

Wie viele Square Feet (Flächenmaß, 1 entspricht ca. 0,09 Quadratmetern) Pizza werden jedes Jahr in Amerika gegessen?

Foto: dapd

Estée Lauder

"Wenn Sie ein Tier wären, welches Tier wären Sie?"

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Procter & Gamble

Verkaufen Sie mir einen unsichtbaren Stift!

Foto: Fotolia

Fraunhofer-Gesellschaft

"Erklären Sie, wie man perfekt Eier kocht."

Foto: dpa

Facebook

25 Rennpferde, keine Stoppuhr, fünf Bahnen. Ermitteln Sie die drei schnellsten Pferde in so wenig Rennen wie möglich!

Foto: dapd

Roland Berger

"Welche 30 Unternehmen sind im DAX?"

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Gryphon Scientific

Wie viele Cocktail-Schirmchen werden in den gesamten USA an einem Abend ausgegeben?

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Unicredit Management Consulting
"Wie würden Sie vorgehen, um die Höhe eines Gebäudes mit einem Barometer zu messen?"

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Towers Watson

Schätzen Sie bitte, wie viele Flugzeuge zurzeit in der Luft fliegen.

Foto: dpa

eFront Financial Solutions
„Welches ist Ihr Lieblingsereignis der Geschichte?“

Foto: dpa/dpaweb

Targobank

Was ist ihre Strategie beim Tischtennis?

Foto: dapd

Pottery Barn

Wenn ich ein Flaschengeist wäre und Ihnen Ihren Traumjob geben könnte – wie sähe er aus und wo wäre er?

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Apple
"Was ist Ihr persönliches Geheimnis?"

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Brown & Brown Insurance

Wie würden Sie Ihr Leben bewerten – auf einer Skala von 1 bis 10?

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Zalando
"Wie nennt man möglichst schnell alle Primzahlen bis n?"

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UBS

Angenommen, wir beide spielen russisch Roulette mit nur einer Kugel und ich habe schon einmal abgedrückt, ohne dass etwas passiert ist: Würden Sie die Pistole nehmen und noch mal abdrücken oder die Trommel noch einmal drehen?

Foto: Fotolia

Reckitt Benckiser
"Bitte versuchen Sie, den jährlichen Verbrauch von Clearasil in Deutschland einzuschätzen!"

Foto: Fotolia

Merrill Lynch

Erzählen Sie mir was über Ihr Leben nach dem Kindergarten!

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HitFox Group
"Nennen Sie mir 7 Dinge, die man mit diesem Stift machen kann."

Foto: AP

Susquehanna International Group

Fünf Männer in unterschiedlichem Alter betreten eine Bar und setzen sich der Reihe nach an den Tresen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in der Reihenfolge ihres Alters dort Platz nehmen?

Foto: dapd

Bain Company
"Man stelle sich eine Maschine vor, die alle Milch produzieren kann, die Starbucks weltweit an einem durchschnittlichen Tag benötigt. Dazu muss nur die richtige Anzahl von Kühen durch diese Maschine gehen. Wie viele Starbucks-Läden gibt es weltweit? Wie viele Kühe würde ich brauchen? Wie schnell müssten sie durchgehen?"

Foto: dpa

Die richtigen Antworten…

Achso: Wie man darauf antwortet? Hier finden Sie einige clevere Antworten auf fiese Personalerfragen. Ansonsten gilt: Tief durchatmen – und langsam und laut denken…

Foto: Fotolia

Das Wichtigste ist, dass der Jobsuchende sich vorab bewusst macht, dass das Unternehmen ihn mit solchen Fragen nicht vorführen will, sondern ein ernsthaftes Interesse an ihm hat. Sonst hätte das Unternehmen ihn ja nicht eingeladen. Er sollte verinnerlichen, dass er auch in solchen Situationen authentisch bleiben muss und weiß, wer er ist und was ihn ausmacht.

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Wie soll sich der Bewerber verhalten, wenn er völlig ahnungslos ist?

Lautes Denken – und dadurch Lösungswege aufzeigen – ist immer ein guter Ansatz, um den Personalern zu zeigen, dass man gelassen bleibt, sie an den Gedanken teilhaben lässt und lösungsorientiert vorgeht.

Die eingangs erwähnte Smarties-Frage gehört zu den Bekanntesten. Gibt es noch weitere klassische, knifflige Fragen?

Fragen nach dem ehemaligen Arbeitgeber. Damit wollen Personaler testen, wie loyal der Bewerber ist. Wer über den alten Chef lästert, bekommt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Absage.

Auch Fragen nach dem Privatleben stellen einige Chefs gerne. Wer direkt aus dem Nähkästchen von seinen Problemen erzählt, macht sich ebenfalls unbeliebt. Auch wenn die Frage im Vorstellungsgespräch eigentlich nichts zu suchen hat, sollten Bewerber höflich drauf antworten und dem Chef vermitteln, dass privat alles in Ordnung ist.

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