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Regeln brechen Diese Regeln kosten Ihren Erfolg

Wer seine Ziele erreichen will, muss auch mal Regeln brechen. Viele Grundsätze im Leben behindern uns mehr als uns zu nützen, sagt Autor Hermann Scherer. Ein Überblick.

Regeln sollen zwar unser Alltagsleben erleichtern, doch hindern sie uns auch daran, uns selbst zu verwirklichen. Dieser Auffassung ist Hermann Scherer, Autor des Buches „Schatzfinder. Warum manche das Leben ihrer Träume suchen – und andere es längst leben“. Darin nennt er einige gesellschaftliche Grundsätze, die es sich lohnt zu überwinden – für den eigenen Erfolg. „Immer realistisch bleiben!“Was für uns realistisch ist, hängt davon ab, was wir als realistisch definieren. Menschen empfinden Dinge als unrealistisch, weil sie in ihrer Realität noch nicht vorgekommen sind. Das heißt jedoch nicht, dass sie unmöglich sind. Daher sollten Menschen ihre Ideen oder Wünsche nicht gleich abtöten, indem sie sie als „unrealistisch“ aus der Welt verbannen. Quelle: Fotolia
 „Lieber nichts tun, als das Falsche!“Wer nichts falsch macht, kann auch nichts bereuen. Und wer nichts macht, kann auch nichts falsches machen. Doch genau diese Einstellung ist das Falsche. Wer sein ganzes Leben untätig ist, wird dies am Ende ebenso bereuen, wie eine Niederlage – wenn nicht, dann vielleicht sogar mehr. Wer nichts macht, kann zwar nicht scheitern, aber eben auch nichts erreichen. Quelle: Fotolia
„Scheitern ist schlecht!“Wer scheitert, gilt als schwach, als Verlierer. Dieser gesellschaftlichen Brandmarkung wollen sich viele entziehen. Dabei ist diese Einstellung falsch: Menschen lernen aus Fehlern,  Niederlagen bringen sie zum Nachdenken: Was habe ich falsch gemacht? Was soll ich ändern? Außerdem machen die schlechten Erfahrungen stark und spornen zum Erfolg an.  Quelle: Fotolia
„Arbeite zuerst an deinen Schwächen!“Niemand ist vollkommen - jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen. Der gesellschaftliche Grundsatz, an seinen Schwachpunkten besonders zu arbeiten, behindert Menschen jedoch mehr als sie voran zu bringen. Es muss viel Kraft und Zeit in die Schwächen investiert werden, mit dem Ergebnis, trotzdem eher nur beschwerlich voran zu kommen. Wer all diesen Aufwand für seine Stärken betreiben würde, würde sich deutlich weiter entwickeln. Menschen, die also in erster Linie an ihren Schwächen arbeiten, vernachlässigen ihr eigentliches Potenzial und lassen es unausgenutzt. Quelle: dpa
„Lieber alle Optionen offen halten!“Um die beste Entscheidung zu treffen, halten sich Menschen gerne alle Möglichkeiten offen: Mehrere mögliche Berufe, Lebenspartner, Automodelle, Urlaubsziele. Je mehr Auswahl, desto besser ist die letztlich getroffene Entscheidung - so glaubt man. Doch je mehr Menschen zwischen verschiedenen Möglichkeiten abwägen und sich all ihre Vor- und Nachteile bewusst machen, desto schwieriger wird die Entscheidung. Denn dann wird klar: Es gibt nicht die beste Lösung, jede Entscheidung bringt Nachteile mit sich - und den Verzicht auf die Vorteile der anderen Optionen. Um Stillstand durch langes Zögern und Unzufriedenheit mit der letztlichen Wahl zu vermeiden, sollte sich jeder generell klar darüber sein, wohin er will und daran festhalten. Quelle: Fotolia
„Immer schön bei der Routine bleiben!“Übung macht den Meister, heißt es: Wer etwas verinnerlicht hat, ist auch gut darin. Aber Routine führt auch dazu, dass Menschen einrosten und eine Starre verkommen. Um das zu verhindern, gilt es immer wieder Neues zu machen und Neues zu wagen. Das öffnet den Blick auf Möglichkeiten, die einem vorher nicht aufgefallen sind. Quelle: ZBSP
„Durchschnitt ist ok!“Kein Mensch sollte sich mit dem Durchschnitt zufrieden geben - allein deshalb, weil jeder Mensch anders ist und dem auch gerecht werden sollte. Nur wer sich selbst, also seinen Eigenheiten und Bedürfnissen, treu bleibt, kann auch glücklich sein. Quelle: dpa
 „Wir sollten alle gleich sein!“Sich an anderen orientieren, mit ihnen gleichziehen, bloß nicht aus der Masse herausstechen - solche Gleichmacherei kann nicht zu Erfolg führen. Das reicht allenfalls zum Mittelmaß. Wenn man sich schon mit anderen vergleicht, dann sollte man dies nutzen, um zu schauen was andere besser oder schlechter machen und wie man die Besseren übertrumpfen kann. Quelle: Fotolia
„Angepasst geht’s besser durch das Leben!“Wer sich an sein Umfeld, Moral und gängige Einstellungen anpasst, kommt tatsächlich angenehmer durchs Leben: Angepasste Menschen ecken nicht an, erzeugen keine Reibungspunkte und kommen seltener in Konflikte. Doch all diese Behaglichkeit kostet den eigenen Erfolg.  Quelle: Fotolia
„Kein Risiko eingehen!“Das Leben ist voller Risiken. Seien es alltägliche, wie die Möglichkeit im Stau zu landen, oder große, wie in die falschen Aktien zu investieren. Wagnisse gehören schlichtweg zum Leben - und können einen zum Durchbruch verhelfen. Tatenlosigkeit kann das nicht. Schließlich heißt es auch: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Quelle: REUTERS
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