Stresskiller Diese Lebensmittel sollten Sie essen, wenn Sie gestresst sind

In stressigen Phasen greifen wir häufiger zu Schokolade, Chips und Keksen. 40 Prozent der Deutschen sind Stress-Esser. Dabei gibt es gesunde Alternativen, die die Anspannung auch gleich noch reduzieren.

Haben wir Stress, vergessen wir oft zu Essen - oder schaufeln es blind in uns hinein. Ungesunde Nahrung wie Fast Food oder ähnliche Convenience Produkte belasten unseren Körper zusätzlich. Wir haben also Stress von außen - und von innen. Dabei gibt es Lebensmittel, die gerade in stressigen Phasen wichtig sind. Denn das Deutsche Institut für Ernährungsforschung hat unlängst festgestellt, dass 40 Prozent der Deutschen Stress-Esser sind. Gerade bei länger anhaltendem Stress werden Hormone aus der Gruppe der Glucocorticoide freigesetzt. Sie sorgen dafür, dass wir Hunger bzw. Appetit haben, obwohl wir gerade keine Nahrung brauchen. Auf folgende Lebensmittel sollten wir in diesen stressigen Phasen zurückgreifen, denn sie wirken zusätzlich ausgleichend auf unseren Körper. Quelle: dpa
Dunkle SchokoladeDie Flavonoide, die in Schokolade enthalten sind, können - wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge - Stresshormone ausbremsen. An der Universität Konstanz haben Forscher herausgefunden, dass Schokolade eine entzündungshemmende Wirkung in Stresssituationen hat. Die Studie ergab, dass wer bei  psychosozialem Stress dunkle Schokolade isst, weniger entzündungsfördernde Stoffe im Blut hat. Die Forscher haben dazu Männern zwischen 20 und 50 Jahren eine halbe Tafel dunkle Schokolade gegeben und zwei Stunden später ein fingiertes Bewerbungsgespräch geführt. Das Ergebnis: Die entzündungsfördernden Stoffe im Blut waren geringer. Quelle: dpa
PaprikaSchon kurze Anspannungsphasen erhöhen den Vitamin-C-Bedarf unseres Körpers - das leert die Speicher, die schnell wieder aufgefüllt werden müssen: Paprika enthält doppelt so viel Vitamin C wie Zitronen und puffert Angriffe von außen gegen unsere Körperzellen ab. Gerade die roten Paprika liefern zusätzlich Karotin, das unser Körper in Vitamin A umwandelt. Hinzukommen Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Diese Mineralstoffe vermindern Müdigkeit - und Ermüdungserscheinungen. Quelle: dpa
BananenAuch in Bananen steckt Magnesium, Kalium und Vitamin B6. Diese Nährstoffe stärken das Nervensystem. Außerdem steckt in dem Obst die Aminosäure Tryptophan, die unser Körper zu Serotonin umwandelt. Das sogenannte Glückshormon sorgt im Gehirn für Ausgeglichenheit - und einen erholsamen Schlaf. Wissenschaftler vermuten, dass der Mangel an Serotonin zu Depressionen führt. Quelle: dpa
NüsseEine richtige Nervennahrung sind auch Nüsse, insbesondere Walnüsse und Pistazien: Vor allem der hohe Gehalt an Magnesium und B-Vitamine sowie das enthaltene Magnesium tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Haben wir da einen Mangel, fühlen wir uns müde und schlapp. Das Vitamin B3 stärkt zudem die Denkleitung und hat positive Auswirkungen auf die Stimmung.
ZitronenHaben wir Stress, sind unsere Nerven belastet. Besonders leidet darunter die Leber. Was helfen kann, sind Zitronen mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt. Quelle: dpa
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