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Oswald Grübel

Schweizer nehmen den Manager, der seit Juli 2004 die Credit Suisse führt, kaum noch als Deutschen wahr. Er lebt – mit Unterbrechungen – seit gut 35 Jahren im Alpenland und ist in vielem bereits genauso schweizerisch wie die Schweizer selbst. Trotz aller Assimilation hat ihm seine deutsche Herkunft aber geholfen. Er hatte sich bereits zurückgezogen, als Ende 2001 die Credit Suisse in die Verlustzone rutschte und Grübel zusammen mit dem Amerikaner John Mack als Sanierer geholt wurde. Als Deutschem wurde ihm zugute gehalten, dass er nichts mit dem Schweizer Filz zu tun hatte und auf alte Verbindungen keine Rücksicht nehmen musste. Konsequent kappte er die Gehälter der Besserverdienenden und verzichtete selbst auf einen Bonus. Am Ende führte der 63-Jährige die Bank wieder in die Gewinnzone – und verdrängte seinen Co-Chef Mack. 

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