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Absurde Bewerbungsfragen „Wie drücken Sie Ihre Zahnpastatube aus?“

„Was finden Sie in diesem Raum besonders harmonisch?“ Wer als Bewerber rasch eine clevere Antwort findet, ist gut dran. Wirklich beantworten muss man das zwar nicht. Dennoch werden Fragen wie diese im Vorstellungsgespräch gestellt, wie eine Umfrage ergeben hat. Eine Übersicht skurriler Fragen.

Aus der Reserve locken - das zählt zum kleinen 1x1 des Bewerbungsgesprächs vieler Personaler. Da kann es auch mal persönlich werden. „Werden Sie eigentlich schnell rot?" ist so eine der Fragen, mit der dem Bewerber auf den Zahn gefühlt werden soll. Zu dieser Kategorie gehören auch: „Warum bewerben Sie sich nicht bei unseren Wettbewerbern?“, „Wie viele Rechtschreibfehler, denken Sie, sind in Ihrer Bewerbung?“. Das Portal gehalt.de hat 509 Beschäftigte nach ihren skurrilsten Erfahrungen im Bewerbungsgespräch befragt. Ein Überblick. Quelle: imago
Verstörend - ein Spiegelei auf einer Spinatpizza. Noch nicht so absurd wie eine Pizza mit Spaghetti Bolognese UND Spiegelei - aber doch schon ein wenig irritierend. Je nach Arbeitgeber ist es ratsam, sich seinen Liebling gut auszuwählen, wenn der Personaler fragt: „Welchen Belag hätten Sie, wenn Sie eine Pizza wären?“ Quelle: imago
Es kann natürlich auch sein, dass der Personaler nicht seinen besten Tag hat. Dann fragt er vielleicht nach unlogischen Dingen, die vermeintlich den Bewerber überführen könnten - aber doch eher ein schräges Licht auf den Menschen mit dieser Frage werfen: „Würden Sie einen Tank befüllen, selbst, wenn er bereits voll wäre?“ Quelle: imago
In der Partnerschaftsanbahnung oder Paartherapie ist das vielleicht ein hübscher Opener, um mal gleich richtig ans Eingemachte zu gehen. Im Bewerbungsgespräch ist das eher nicht so passend. Gefragt wurde es natürlich trotzdem: „Wie drücken Sie Ihre Zahnpastatube aus?“ Quelle: imago
Achtung - jetzt wird's heikel, bloß nichts Falsches sagen. „Sind Sie bereit, mit den Kollegen in einer WG zu leben?“ - zu viel Nähe, zu wenig Nähe, was auch immer der Personaler hören möchte - besser, Sie haben eine gute Begründung. Quelle: imago
Man muss fast an Robert Lemkes Sprüchlein „Welches Schweinderl hätten's denn gern?“ denken, wenn es im Bewerbungsgespräch so weit kommt, dass der Bewerber sich mit Nahrungsmitteln vergleichen soll: „Wenn Sie eine Frucht wären, welche wären Sie?“ Unser Tipp: Durian nur wählen, wenn man den Job nicht braucht. Quelle: imago
Instinktiv möchte man in solchen Momenten vielleicht einfach zurückfragen: "Wieso nicht?". Ein Eloge auf die Mode könnte vielleicht dennoch mehr helfen, wenn im Bewerbungsgespräch ein Trend zur Sprache kommt: „Warum tragen Sie einen Bart?" Quelle: imago
"Chanson d'amouuuur, rabatabata, Chanson, Chanson - d'amouuur" - die durch lange Karaoke-Abende gestählten Bewerber mögen in diesem Moment aufblühen und ihre ganze Kompetenz mit diesem Evergreen der Fontane Sisters unter Beweis stellen wollen, wenn der Personaler sie auffordert: „Singen Sie mal ein Lied auf Französisch!“ Nicht ratsam: "Je t'aime" von Serge Gainsbourg und Jane Birkin. Quelle: imago
Billig, nix besonderes dran, Allerweltsartikel. Und gleich die erste Aufgabe des angehenden Mitarbeiters? Im Vertrieb zumindest sollte keiner zurückschrecken, der gebeten wird: „Können Sie mir diesen 08/15 Kugelschreiber verkaufen?“ Quelle: imago
Sexismus ( „Sind Sie wirklich der Meinung, dass eine Frau in der Rechtsabteilung eines großen Unternehmens etwas zu suchen hat?“), Diskriminierung („Sie sehen ja gar nicht so ausländisch aus, wie Ihr Name klingt?“) sind in dem Moment schon nicht mehr statthaft und ein guter Grund sofort aufzustehen, wie auch einer der Klassiker der Bewerbungsgespräche, wo nach der Familienplanung gefragt wird - die geht den künftigen Arbeitgeber schlicht nichts an. Quelle: imago
Am Ende eines sehr absurden Bewerbungsgespräch würde sicher gerne so mancher einfach nur sein Mütchen kühlen mit einem lauten „Jaaaaaa!!!!“ auf die Frage: „Haben Sie öfters Mordgedanken?“ Quelle: imago
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