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Eltern sein Was Sie mit Ihren Kinder erleben sollten, bevor sie ausziehen

Kirschen klauen oder sich einen Sonnenbrand holen: Was auf den ersten Blick nicht ratsam erscheint, soll Kindern gut tun. Hier sind zehn sinnvolle Freizeitbeschäftigung mit Ihrem Kind aus dem Buch "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht" (rororo).

Etwas gemeinsam bauen, das fliegtDrachen steigen lassen, Segelflieger bauen, Helikopter fern steuern - Fliegen fasziniert Kinder. Bauen Sie mit Ihrem Kind "etwas", das fliegt. Angefangen vom Papierflieger bis hin zu komplizierten Bausätzen. Es lehrt nicht nur die physikalischen Gesetze des Fliegens, es lehrt auch Erfolge und Misserfolge zu verarbeiten. (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht") Quelle: dpa
Etwas Verbotenes tunKirschen klauen - streng verboten! Ja, natürlich wird der vernünftige Erwachsene sagen und hat damit absolut Recht. Na ja, vielleicht mal eine oder zwei Kirschen werden alle anderen sagen. Schließlich hängen sie einem ja fast in den Mund und der Nachbar kann die sowieso nicht alleine essen. Ein bisschen naschen ist vielleicht kein wirklicher Diebstahl. Wichtig ist: Keiner darf zu schaden kommen, keiner darf den Baum abernten. So lernen Kinder, dass auch Eltern mal diebischen Spaß haben können, dass alle Verbote eine gewisse Toleranz haben - und dass man das lernen muss. (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht") Quelle: dpa/dpaweb
Einen Berg besteigenVergessen Sie den Hügel im Stadtpark, einen Berg besteigen ist Arbeit und soll sich auch so anfühlen. Suchen Sie einen geeigneten Gipfel in Ihrer Umgebung, der Ihr Kind fordert, aber nicht überfordert. Am Ende der Besteigung sollte das Kind müde und erschöpft sein, aber noch mit Ihnen reden wollen. (Falls nicht, warten Sie eine Woche - spätestens dann wird Ihr Kind mit stolz geschwellter Brust davon berichten, wie es den Berg "bekämpft" hat.) (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht") Quelle: AP
Mit den Fingern essenEs gibt Tage, die scheinen nur aus Verboten zu bestehen. "Das Messer nicht ablecken", "Zappel nicht so beim Essen", "Sitz nicht so krumm". Damit alle den Kopf mal frei kriegen, geben Sie für eine Mahlzeit die Finger frei. Wie sich Pommes, Ketchup und Mayonnaise anfühlen, ist auch für Eltern ein sinnliches Erlebnis. Ihr Kind füllt die Tischritzen mit Kartoffelbrei und verfugt anschließend mit Ketchup? Geschenkt. Atmen Sie tief durch und denken Sie daran, dass Psychologen herausgefunden haben, dass es für eine gesunde Entwicklung von Kindern geradezu notwendig ist, Essen zu "erfassen". Keine Angst, spätestens mit 18 wird sich Ihr Kind im Restaurant schon anständig benehmen. (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht") Quelle: dpa
Die Nacht zum Tag machenGibt es Kinder, die abends freiwillig ins Bett gehen? Eine Nacht erleben, durchmachen, das ist für Kinder aufregend und spannend, wie alle Dinge, die den Erwachsenen vorbehalten sind. Finden Sie einen geeigneten Anlass und lassen Sie für Ihre Kinder die Nacht zum Tag werden. Inszenieren Sie eine Filmnacht, zählen Sie Sterne oder warten Sie einfach nur auf den Sonnenaufgang - und Ihren Kindern ist ein unvergesslich Ereignis gewiss (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht"). Quelle: dpa
Zeit verplempernZeit ist wertvoll, also verschwenden Sie sie doch mal. Planlos vorgehen, herausfinden, wozu man gerade Lust hat, und zwar gemeinsam mit dem Kind. Denn Kinder sind Herren über ihre Zeit, man kann etwas leisten oder sie verplempern. Weil Erwachsene das kaum verstehen können, sollte man auch Kinder zugestehen, dass sie eine Weile brauchen um zu verstehen, dass Zeit etwas Kostbares ist. Tipp: Sprengen Sie das Zeitkorsett! Bereiten Sie das Zeitverplempern heimlich vor. Verraten Sie dem Kind gar nicht, dass Sie ohnehin einen freien Tag haben. Gemacht wird, worauf jeder gerade Lust hat. Da Ihr Kind dabei auch lernen soll, auf seine innere Stimme zu hören, gehen dessen Wünsche vor. Versuchen Sie ernsthaft, die Wünsche Ihres Kindes zu erfüllen, auch ein Kamelritt oder ein großer Eimer Eiscreme können gute Ideen sein. Das Zeitverplempern ist erst dann vorüber, wenn Ihr Kind keine Lust mehr hat. (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht") Quelle: obs
Etwas sammelnDie Auswahl an zu sammelnden Gegenständen ist reichlich: Fußballbilder, Bierdeckel, Pixi-Bücher oder tatsächlich etwas so altmodisches wie Briefmarken. Alle Kinder sind geborene Sammler und werden begeistert sein, wenn Mama oder Papa sich an ihrer Leidenschaft beteiligen. Verbringen Sie Zeit auf Flohmärkten oder Haushaltsauflösungen und stellen Sie keine Frage zum Sinn oder Unsinn der erbeuteten Dinge. Wenn alles gut geht, hat Ihr Kind irgendwann die Sammelphase überstanden und trägt die einstmals wertvollsten Dinge freiwillig in den Keller. (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht") Quelle: AP
Sich einen Sonnenbrand holenKinder lernen am besten durch Erfahrungen. Soweit, so bekannt. Dennoch gibt es gewisse Erlebnisse, auf die alle gern verzichten wollen, etwa auf Erfahrungen mit Drogen oder Verkehrsunfällen. Deutlich gefahrloser, aber trotzdem einprägsam: ein Sonnenbrand. Es gibt kaum ein Kind, das sich gerne eincremen lässt und den Satz: "Vergiss die Sonnencreme nicht!", hat ein Kind in seinem Leben gefühlte tausend Mal gehört. Wer sich dagegen einmal einen üblen Sonnenbrand geholt hat, vergisst die Lektion nicht so schnell wieder. Wenn sich Ihr Kind also wieder mal dem Eincremen verweigert, sehen Sie großzügig darüber hinweg und helfen dafür später mit Buttermilch-Umschlägen und After-Sun-Lotion aus. (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht") Quelle: dpa
Über Liebe redenZwischen Spaghetti und Schokopudding: "Mama, was ist eigentlich Liebe?" Ein wunderschönes Gefühl werden Sie vielleicht antworten und sich innerlich fragen: Wie meint sie das? Meint sie meine Elternliebe oder Geschwisterliebe? Oder ist da eine Schwärmerei dahinter für den süßen Jonas aus der Schulklasse? Auf jeden Fall ist eines klar: Sie will gefragt werden. Und es kann sich ein langes Gespräch über alle Aspekte der Liebe entwickeln, in jedem Alter. (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht") Quelle: dpa
Die Welt rettenUnseren Kindern in Deutschland geht es gut, keines muss materielle, lebensbedrohliche Not leiden. Doch irgendwann erfahren Kinder von Leid und Schmerz in der Welt: eine Naturkatastrophe, hungernde Kinder oder Krieg. Sie empfinden es als ungerecht und traurig. Schönreden oder verdrängen ist keine Lösung. Kinder sind nicht so abgestumpft wie die Erwachsenen, sie wollen die Ungerechtigkeit auflösen, die Welt retten. Träumen Sie mit Ihrem Kind: Wasser für alle Kinder, blühende Wüsten, kein Krieg, keine Krankheiten, nur liebevolle Menschen. Vielleicht wird ihr Kind kein zweiter Gandhi oder eine Mutter Theresa, aber es schärft das Gefühl für die Mitmenschen. (Quelle: rororo, "88 Dinge, die Sie mit Ihrem Kind gemacht haben sollten, bevor es auszieht") Quelle: dpa
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