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Strafe für Kim KardashianDiese Promis werben für Kryptoprojekte

Promi-Model Kim Kardashian hat von der US-Börsenaufsicht SEC eine Millionenstrafe aufgedrückt bekommen, weil sie für ein Krypto-Projekt geworben hat. Sie ist nicht die einzige Prominente, die für dubiose Investments wirbt. 04.10.2022 - 17:32 Uhr
Foto: AP

Kim Kardashian hat per Instagram Werbung für den Kryptoanbieter EthereumMax gemacht und dies nicht offen gelegt. Dafür muss sie nun 1,26 Millionen Dollar Bußgeld an die US-Börsenaufsicht SEC zahlen.

Fürchten müssen eine solche Strafe aber auch andere. Die SEC hat die Öffentlichkeit wiederholt vor Kryptobörsengängen gewarnt, die mit bekannten Gesichtern werben. Wenn Promis eine entsprechende Vergütung nicht ordnungsgemäß angeben, könnte es sich sehr wohl um ein illegales Kryptoprojekt handeln.
Bereits 2018 verhängten die Aufseher eine Geldstrafe gegen den Boxer Floyd Mayweather und den Musikproduzenten DJ Khaled.

Foto: AP

Floyd Mayweather (links)

Der Boxer kassierte bereits im Jahr 2018 eine Strafe von der SEC, weil er Kryptobörsengänge (Initial Coin Offerings, ICOs) beworben hatte, ohne dabei offenzulegen, dass er dafür bezahlt wurde. Anfang 2022 bekam er dann erneut Ärger: 2021 hatte Mayweather gegen Bezahlung für die Digitalwährung EthereumMax (EMAX) geworben. Ein geprellter Investor verklagte unter anderem ihn mit dem Vorwurf, Investoren dazu verleitet zu haben, die verlustreiche Anlage zu überhöhten Preisen zu kaufen.

Foto: imago images

DJ Khaled


Musikproduzent DJ Khaled warb im November 2018 für Token von Centra Tech - und erhielt dafür 50.000 Dollar. Den Betrag hatte DJ Khaled seinen Followern in den sozialen Netzwerken allerdings verschwiegen, was ihm eine Klage eines Anlegers einbrachte.

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Matt Damon


Auch US-Schauspieler Matt Damon wirbt für Krypto - genauer gesagt für die Online-Kryptobörse Crypto.com. Mit den Worten „Fortune Favors The Brave“ (zu Deutsch: „Den Mutigen hilft das Glück“) wirbt er für das Unternehmen. Für insgesamt knapp eine Milliarde Dollar hat Crypto.com, ein Unternehmen aus Singapur, eine bekannte Arena in Los Angeles nach sich selbst benannt und Partnerschaften mit hochkarätigen Teams wie etwa dem Fußballclub Paris Saint-Germain abgeschlossen.

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Gwyneth Paltrow

Die US-Schauspielerin investierte in und warb für das Unternehmen TeraWulf, ein Technologieunternehmen für digitale Vermögenswerte. Das Unternehmen ist hauptsächlich im nachhaltigen Bitcoin-Mining tätig. Doch bereits während des Börsendebüts des Unternehmens an der Nasdaq im Dezember 2021 brachen die Aktien von TeraWulf um bis zu 40 Prozent ein.

Foto: imago images

Tom Brady


Der American-Football-Spieler und NFL Quarterback wirbt für die Kryptoplattform FTX, gemeinsam mit seiner Ehefrau, dem Topmodel Gisele Bündchen. Doch die beiden Stars locken nicht nur Kunden an, sie halten selber auch einen nennenswerten Anteil an FTX.

Foto: dpa

Paris Hilton


Paris Hilton ist als Kryptobefürworterin bekannt, vergleichsweise früh hat sie in den Bitcoin investiert. Mittlerweile setzt die Hotelerbin auf das Metaverse, eine blockchainbasierte virtuelle Welt. Sie kooperiert mit dem Blockchain-Spiel „The Sandbox”. Spieler können dort in ihre Welt abtauchen und unter anderem an virtuellen Partys mit Paris teilhaben.

Foto: imago images

Mila Kunis


Die Schauspielerin Mila Kunis steigt in das Geschäft mit Non-Fungible Tokens (NFTs) ein, also digitalen Wertmarken, die auf Basis der Blockchain gehandelt werden. Mit dem Projekt „Stoner Cats“ (zu Deutsch: „kiffende Katzen“) will sie vor allem Frauen motivieren, sich mit Kryptowährungen und NFTs auseinanderzusetzen. Kunis kündigte das Projekt in der Late Night Show von Conan O'Brian an.

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Sophia Thomalla


Sophia Thomalla warb Anfang 2021 für das zweifelhafte Kryptounternehmen G999.  Anschließend beschwerte sie sich darüber, dass Medien wie das Branchenmagazin BTC-Echo darüber berichteten, wie unseriös ihr Werbepartner sei. Im April kam das Gerichtsurteil: Die für Pressesachen zuständige Kammer des Frankfurter Landgerichts urteilte, dass Sophia Thomalla keine Ansprüche gegen BTC-Echo habe.

Foto: imago images

Fynn Kliemann


Eigentlich stolperte der Künstler, Musiker und YouTuber über billige Corona-Masken, die er viel zu teuer verkauft hat. Zusätzlich war Kliemann auch im Geschäft mit NFTs als Künstler erfolgreich und versteigerte die virtuellen Werke. Laut Recherchen des ARD-Magazins Kontraste lief dabei aber nicht alles rund: Kliemann soll das Ende von Auktionen verlängert und so einen höheren Preis erzielt haben.

Foto: dpa

Rapper Cro


Etwas anders gelagert ist die Sache beim Stuttgarter Rapper Cro. Er hat seine eigene Kollektion an NFTs geschaffen – sogenannten non fungible Token, also digitalen Wertmarken. Dafür kooperiert er auch mit einigen Künstlern und verkauft die virtuelle Kunst auf der NFT-Plattform Timeless Investments. Immerhin wirbt er so also für seine eigenen Werke.

lit, Isabelle Wermke
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