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US-Börse Erfolgsaktien zum Schnäppchenpreis

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Die niedrigsten Kurs-Gewinn-Verhältnisse

Das Logo von GM vor der Hauptzentrale in Detroit Quelle: dapd

Die Aktien von General Motors sind seit dem erneuten Börsengang des Unternehmens, das zuvor 40 Tage lang insolvent war, schon wieder um ein Drittel auf 22 Dollar gefallen. Sethi erklärt, General Motors habe aber seine Produktpalette auf die von den Konsumenten gewünschten kleineren Fahrzeuge umgestellt. Das Unternehmen arbeitet an der Lösung seiner Probleme in Europa, besitzt 32 Milliarden Dollar Cash und kurzfristig angelegte Gelder und zählt in China zu den Marktführern.

Zwar hat auch die japanische Konkurrenz nach den durch den Tsunami im April 2011 verursachten Ausfällen in der Fahrzeug- und Fahrzeugteileproduktion ihre Verkäufe in den USA wieder gesteigert. Mit den margenschädigenden Rabattaktionen der vergangenen zehn Monate scheint es aber immerhin vorbei zu sein.

GM-Aktien notieren derzeit zum Sechsfachen des für das laufende Jahr geschätzten Gewinns von 3,65 Dollar je Aktie; und zum 4,7-Fachen der von den Analysten für das nächste Jahr prognostizierten 4,64 Dollar je Aktie. In 12 bis 18 Monaten könnten die GM-Aktien an die 35 Dollar wert sein, hofft Sethi.

Günstige Airline-Aktien

Bei den Fluglinien ist die Lage ähnlich. Abgebaute Kapazitäten und anziehende Preise ermöglichten es zum Beispiel Delta Airlines, in den letzten Quartalen trotz steigender Erdölpreise in der Gewinnzone zu bleiben. Die Aktien des Unternehmens notieren bei rund elf Dollar. Damit liegen sie näher am 52-Wochen-Hoch von 11,60 Dollar als am Tief von 6,41 Dollar. Dennoch werden sie gerade einmal zum Fünffachen des für dieses Jahr erwarteten Gewinns von 2,26 Dollar je Aktie und zum 4,5-Fachen des für das nächste Jahr prognostizierten Ergebnisses gehandelt. Wenn die Nachfrage der Passagiere hoch bleibt und der Ölpreis nur leicht zurückginge, können die Aktien laut Sethi auf 17 bis 20 Dollar klettern.

Seagate als billigste Tech-Aktie

Unter den Unternehmen mit den niedrigsten KGVs aus den Wachstums-Top-500 befindet sich auch eine stolze Anzahl von Versicherungstiteln, darunter MetLife auf Platz neun, sowie Aflac, Genworth Financial, Lincoln National und Hartford Financial Services, die nicht ganz so günstig wie MetLife bewertet sind.

Die Branche stand in letzter Zeit unter Druck, da niedrige Zinsen die Erträge beschränken, welche die Unternehmen mit ihren Kapitalanlagen erwirtschaften. Auch Ölraffinierer wie Marathon Petroleum, Holly Frontier und Western Refining sind mit ihren günstigen Aktien prominent vertreten. Die Investoren fürchten bei einem Verfall der Ölpreise sinkende Gewinne.

In Arbeit
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Hewlett-Packard ist billig, aber nicht die billigste Tech-Aktie auf der Liste. Diese Ehre ist dem Festplattenbauer Seagate vorbehalten. Joe Rosenberg von Loews, einer der erfolgreichsten Querdenker der Wall Street, hält viel von Seagate – und von Hewlett-Packard (HP).

Deren Probleme sind Legion, doch nun arbeitet die neue HP-Chefin Meg Whitman an Plänen, die dem PC- und Drucker-Giganten wieder zu altem Glanz verhelfen sollen. Wie Tiernan Ray von Barron’s dieses Jahr bereits in einer Titelgeschichte schrieb, könnte eine Sanierung des Unternehmens allerdings mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Aber die schlechten Nachrichten sind im Kurs der HP-Aktien mittlerweile weitgehend enthalten.

Das wiederum könnte auch für viele andere Titel mit niedrigem KGV gelten.

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