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RankingSo legen die Deutschen ihr Geld an

Comdirect hat den Spar- und Anlageindex für den September 2017 veröffentlicht. Das Ergebnis könnte kaum eindeutiger sein: Die Deutschen sparen momentan wenig. Das sind die Top-Ten-Geldanlagen der Bundesbürger. 26.10.2017 - 16:13 Uhr
Foto: dpa

10. Platz: Aktien

Der comdirect Spar- und Anlageindex ist im September den sechsten Monat in Folge gesunken. Er erreichte mit 93,8 Punkten den niedrigsten Stand seit Dezember 2015. Die Deutschen sparen also immer weniger. 40 Prozent legten im September gar nichts oder weniger als 50 Euro zurück. Im Schnitt sparte jeder Deutsche 105,62 Euro.

Aktien sind als Geldanlage bei den Deutschen nicht sehr beliebt. Mit einem Anteil von 14 Prozent reicht es nur für den zehnten Platz des Rankings.

(Quelle: comdirect)

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9. Platz: Festgeld

Schon etwas beliebter als die Aktien ist das Festgeld. Immerhin 19 Prozent der Geldanlagen fallen in diesen Bereich.

Dass insgesamt wenig angelegt wird, hängt unter anderem mit der andauernden Niedrigzinsphase zusammen. Da noch nicht klar ist ob, und falls ja, wann die Europäische Zentralbank die Zinsen wieder hebt, wird Anlegern empfohlen, ihr Geld in Produkten mit höheren Renditechancen (und gleichzeitig aber auch höherem Risiko) als den aktuell sehr schlecht verzinsten klassischen Sparprodukten anzulegen.

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8. Platz: Fonds

Fonds befinden sich mit dem Festgeld gleichauf. Sie liegen ebenfalls bei 19 Prozent. Im Gegensatz zum August konnten sie um drei Prozent zulegen und sich so einen Platz nach oben schieben.

Im Norden und im Osten Deutschlands wurde im September vergleichsweise besonders wenig gespart. Im Norden sparte man durchschnittlich 94,37 Euro und im Osten 91,96 Euro pro Person. Im Süden legte der Durchschnittsparer mit 121,26 Euro deutlich mehr zurück.

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7. Platz: Altersvorsorge

Die Altersvorsorge wird in Deutschland zu einem immer wichtigeren Thema. Immerhin 26 Prozent der Ersparnisse werden hierzulande in diesem Bereich angelegt, was der Anlageform zu einem siebten Platz in diesem Ranking verhilft.

Absolut gesehen planen die Deutschen gemäß der Studie aber zukünftig weniger zurück zu legen. Nur 11 Prozent der 1.600 Befragten gaben an, dass sie ihre Sparrate erhöhen möchten. 13 Prozent wollen ihr Verhalten nicht ändern und 13 Prozent sagten, dass sie in Zukunft weniger sparen möchten.

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6. Platz: Lebensversicherung

Die Lebensversicherung schafft es in diesem Ranking auf den sechsten Platz. Mit 29 Prozent ist sie aber auch weit vom Spitzenplatz der beliebtesten Geldanlage für die Ersparnisse entfernt.

Dass die Sparquote insgesamt zurück gegangen ist, liegt vor allem an dem hohen Anteil der Menschen, die so gut wie nichts sparen. Insgesamt legten 40 Prozent der Deutschen weniger als als 50 Euro zurück.

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5. Platz: Bausparvertrag

Im Mittelfeld dieses Rankings findet sich der Bausparvertrag. Die Deutschen legen 30 Prozent ihrer Ersparnisse in dieser Form an. Somit ist der Bausparvertrag deutlich beliebter als die Aktien, Fonds und das Festgeld. Auch zu den nächsten Plätzen fehlt nicht viel.

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4. Platz: Bargeld

Nur ein Prozent vor dem Bausparvertrag liegt das Bargeld. Es bewahren also 31 Prozent der Deutschen ihre Ersparnisse als Bargeld auf. Die Vorstellung, dass viele Deutsche ihr Geld in einem Sparstrumpf „anlegen“ ist also weiterhin zutreffend.

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3. Platz: Tagesgeld

Auf das Treppchen dieser Einordnung hat es das Tagesgeld geschafft. 34 Prozent reichten, um sich vor den anderen Geldanlagemöglichkeiten zu platzieren. Der Abstand zu den ersten beiden Plätzen ist allerdings groß.

Der Anteil des Einkommens, den Deutsche insgesamt sparten, betrug im September knapp 7 Prozent.

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2. Platz: Sparbuch

Großer Beliebtheit erfreut sich immer noch das Sparbuch. Mit 51 Prozent wurde es ganz knapp Zweiter. Trotz geringer Rendite ist es also eine der häufigsten Anlageformen in Deutschland. Im Gegensatz zum Vormonat hat es allerdings zwei Prozent eingebüßt.

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1. Platz: Girokonto

An der Spitze thront auch im September das Girokonto. Wie auch im Vormonat nahm es die Spitzenposition ein. 55 Prozent deutscher Ersparnisse liegen auf Girokonten. Allerdings hat auch das Girokonto – wie das Sparbuch – im Vergleich zum August ein paar Prozent verloren.

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